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    <IdentifierDoi>10.3205/26dga080</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dga0807</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Sprachverst&#228;ndnistest f&#252;r das 21. Jahrhundert &#8211; Entwicklung einer Methode zur Herleitung von st&#228;ndig aktuellem und ausgewogenem Sprachmaterial und Anwendung in einem adaptiven Sprachtest</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished >20260302</DatePublished >
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0642</MeetingId>
        <MeetingSequence>080</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 6: Audiologische Diagnostik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260304</DateFrom>
          <DateTo>20260306</DateTo>
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    <ArticleNo>080</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Der Freiburger Einsilbertest ist eine zentrale S&#228;ule der deutschen Sprachaudiometrie. Seit seiner Entwicklung in den 1950er Jahren wurde er u.a. wegen veraltetem Sprachmaterial, mangelnder List&#228;quivalenz und schwankender Darbietungspegel kritisiert.</Pgraph><Pgraph>Der T&#246;plitzer Einsilbertest wird als modernisierte Alternative f&#252;r den Freiburger entwickelt. Die Testw&#246;rter sollen in einem automatisierten Verfahren generiert, evaluiert und ggf. ersetzt werden, um st&#228;ndig aktuelle und perzeptiv &#228;quivalente Testbatterien bereitzustellen.</Pgraph><Pgraph>Im ersten Schritt, der Gegenstand dieser Arbeit ist, wurden zwei neue Tests mit je 20 Testlisten generiert und in Bezug auf Verwendungsh&#228;ufigkeit in der Gegenwartssprache, Lautzusammensetzung, spektrale Zusammensetzung und Performanz in der Sprachaudiometrie mit dem Freiburger Einsilbertest verglichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Potenzielle Testw&#246;rter wurden aus der DeReKoGram Datenbank extrahiert, mit dem Montreal Forced Aligner phonologisch charakterisiert und mit Hilfe eines R-Skripts in neue Testlisten eingespeist. Mit dem Elevenlabs Sprachsynthesesystem wurden Aufnahmen der Testw&#246;rter erzeugt. Ein Plugin wurde f&#252;r die Audiometrie-Software Otosuite programmiert, um den T&#246;plitzer Einsilbertest mit dem klinischen Audiometer Otometrics Astera durchzuf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Die neuen Testlisten wurden mit der linguistischen Software Praat spektral analysiert. In einer Pilotstudie (N&#61;25) wurden vier der neuen Testlisten mit dem Freiburger Einsilbertest verglichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In Bezug auf Verwendungsh&#228;ufigkeit und Lautzusammensetzung der Testw&#246;rter schneiden die T&#246;plitzer Einsilbertests besser ab als der Freiburger. Hinsichtlich ihrer spektralen Zusammensetzung und ihrer klinischen Performanz k&#246;nnen sie den Freiburger Einsilbertetst aber noch nicht &#252;bertreffen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen: </Mark1>Dieser erste Projektabschnitt hat unter Beweis gestellt, dass es m&#246;glich ist, sprachaudiometrische Testbatterien automatisiert zu generieren. Es ist au&#223;erdem klar geworden, dass potenzielle Testw&#246;rter vor der Zusammenstellung der Testlisten spektral charakterisiert werden m&#252;ssen, um spektral ausgewogene Testlisten erzeugen zu k&#246;nnen. Die Auswahl der Testw&#246;rter aufgrund ihrer Lautzusammensetzung reicht daf&#252;r allein nicht aus.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /></Pgraph><Pgraph>Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" /></Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1</Mark1></Pgraph></Caption>
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