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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Erstellung eines geschlossenen Freiburger Einsilbertests mittels phonologisch kontrollierter Ablenker</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 6: Audiologische Diagnostik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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          <DateTo>20260306</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Die Freiburger Einsilber (FE) wurden als offener Test konzipiert <TextLink reference="1"></TextLink>. Bisherige Untersuchungen zum Vergleich der offenen und geschlossenen Durchf&#252;hrung zeigten unterschiedliche Ergebnisse in Bezug auf die Diskriminationsfunktion <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Der Einfluss der Eigenschaften der Ablenkeritems wurde dabei nicht beschrieben. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die phonologische &#220;bereinstimmung sowie die H&#228;ufigkeit im Wortschatz einen Einfluss auf die Auswahl des Items haben. F&#252;r eine Weiterentwicklung der geschlossenen FE wurden daher systematisch Ablenkersets erstellt, bei denen Phonologie sowie die H&#228;ufigkeit im deutschen Wortschatz ber&#252;cksichtigt wurden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>F&#252;r die Auswahl von einsilbigen Ablenkern wurde ein Score f&#252;r die phonologische &#220;bereinstimmung f&#252;r jeden FE erstellt. Ein Score von 1 besagt, dass Ablenker und FE phonologisch gleich sind, w&#228;hrend ein Score von 0 besagt, dass keine Silbeneinheit (Onset, Nucleus, Coda) phonologisch &#252;bereinstimmt. Der Score wird dabei aus dem Anteil identischer Laute pro Silbeneinheiten addiert. Aus einer Menge von 809 deutschen Einsilbern unter Ausschluss von Anglizismen und Homophonen wurden f&#252;r jeden FE die 8 Ablenker mit der gr&#246;&#223;ten phonologischen &#220;bereinstimmung ausgew&#228;hlt. Schlie&#223;lich wurde die H&#228;ufigkeit im deutschen Wortschatz der FE sowie der Ablenkersets verglichen. Bei gro&#223;en Unterschieden zwischen FE und Ablenker in der H&#228;ufigkeit wurden regulierte Korrekturschritte eingeleitet, um eine Ann&#228;herung der H&#228;ufigkeit zu erreichen. Die neu konzipierten Ablenker wurden schlie&#223;lich mit den Ablenkern der Arbeit von Kapahnke <TextLink reference="3"></TextLink> verglichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die neu ausgew&#228;hlten Ablenker weisen eine durchschnittliche &#220;bereinstimmung der Phoneme von 0,63 (&#43;&#47;-0,07) auf. Demnach stimmen durchschnittlich zwei von drei Silbeneinheiten der Ablenker mit dem FE &#252;berein. Im Vergleich dazu betrug die mittlere &#220;bereinstimmung der Ablenker mit dem FE bei Kapahnke <TextLink reference="3"></TextLink> 0,48 (&#43;&#47;-0,09). Dies bedeutet, dass durchschnittlich mehr als eine Silbenposition der Ablenker vom FE abweicht. Die statistische Auswertung des Scores zeigte au&#223;erdem, dass die Erh&#246;hung der &#196;hnlichkeit durch die Neukonzipierung der Ablenker signifikant war (gepaarter t-Test, p &#60; 0,001). Die &#220;bereinstimmung der H&#228;ufigkeit der Ablenker mit dem jeweiligen FE wurde ebenfalls signifikant erh&#246;ht (gepaarter t-Test, p &#60; 0,001).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen: </Mark1>Aufgrund der &#220;berarbeitung der Ablenkersets wird erwartet, dass sich die Diskriminationsfunktionen der geschlossenen und offenen Durchf&#252;hrungsform ann&#228;hern. Aufgrund der erh&#246;hten &#220;bereinstimmung der Phonologie kann das Verstehen einzelner Silbenpositionen zielgenauer &#252;berpr&#252;ft werden. Der Einfluss der Bekanntheit bei Auswahl eines Wortes sollte durch die Ann&#228;herung der H&#228;ufigkeit im deutschen Wortschatz ebenfalls reduziert werden k&#246;nnen. Die Anwendung beider Testformen in Untersuchungen steht aus und soll &#252;ber die Vergleichbarkeit Auskunft geben.</Pgraph></TextBlock>
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      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Brand T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wittkop T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wagener K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kollmeier B</RefAuthor>
        <RefTitle>Vergleich von Oldenburger Satztest und Freiburger W&#246;rtertest als geschlossene Versionen</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>7. DGA Jahrestagung</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Brand T, Wittkop T, Wagener K, Kollmeier B. Vergleich von Oldenburger Satztest und Freiburger W&#246;rtertest als geschlossene Versionen. In: 7. DGA Jahrestagung. 2004</RefTotal>
      </Reference>
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        <RefAuthor>Brinkmann K</RefAuthor>
        <RefTitle>Die Neuaufnahme der &#34;W&#246;rter f&#252;r Geh&#246;rpr&#252;fung mit Sprache&#34;</RefTitle>
        <RefYear>1974</RefYear>
        <RefJournal>Zeitschrift f&#252;r H&#246;rger&#228;te-Akustik</RefJournal>
        <RefPage>13&#8211;40</RefPage>
        <RefTotal>Brinkmann K. Die Neuaufnahme der &#34;W&#246;rter f&#252;r Geh&#246;rpr&#252;fung mit Sprache&#34;. Zeitschrift f&#252;r H&#246;rger&#228;te-Akustik. 1974;(13):13&#8211;40.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Kapahnke S</RefAuthor>
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        <RefYear>2019</RefYear>
        <RefBookTitle>Erhebung von audiometrischen Kenndaten f&#252;r den geschlossenen Freiburger Worttest: Diskriminationsfunktion und Reproduzierbarkeit &#91;Dissertation&#93;</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Kapahnke S. Erhebung von audiometrischen Kenndaten f&#252;r den geschlossenen Freiburger Worttest: Diskriminationsfunktion und Reproduzierbarkeit &#91;Dissertation&#93;. Kiel: Christian-Albrechts-Universit&#228;t zu Kiel; 2019.</RefTotal>
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