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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dga0561</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Erste Ergebnisse zum H&#246;rscreening f&#252;r Erwachsene im Rahmen der INN.Health Studie</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Innsbruck, Univ.-Klinik f&#252;r H&#246;r-, Stimm- und Sprachst&#246;rungen, Innsbruck, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Innsbruck, Univ.-Klinik f&#252;r H&#246;r-, Stimm- und Sprachst&#246;rungen, Innsbruck, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Innsbruck, Univ.-Klinik f&#252;r H&#246;r-, Stimm- und Sprachst&#246;rungen, Innsbruck, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Innsbruck, Univ.-Klinik f&#252;r Neurologie, Innsbruck, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Innsbruck, Univ.-Klinik f&#252;r H&#246;r-, Stimm- und Sprachst&#246;rungen, Innsbruck, &#214;sterreich</Affiliation>
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      <DatePublished >20260302</DatePublished >
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 3: Versorgungsforschung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Die INN.Health Studie ist eine prospektive Studie zu den Themen Kreislaufgesundheit, H&#246;ren und Stimme. Die Studiengruppe soll nach Abschluss der ersten Testung im Mai 2026 insgesamt 1.000 Probanden ab 18 Jahren aus der allgemeinen Bev&#246;lkerung Tirols umfassen. Das Hauptziel der Studie ist es die Kreislaufgesundheit der Teilnehmer zu erheben und ggfs. zu verbessern. Dar&#252;ber hinaus wird mit einfachen Tests, welche potentiell f&#252;r ein H&#246;rscreening geeigneten w&#228;ren, versucht den H&#246;rstatus aller Teilnehmer:Innen zu erheben. Eines der Ziele w&#228;re die Machbarkeit eines H&#246;rscreenings in der allgemeinen Bev&#246;lkerung im Rahmen einer Gesundenuntersuchung zu testen und die dabei verwendete Testbatterie zu verifizieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Das Konzept f&#252;r ein H&#246;rscreening in dieser Studie umfasst zwei H&#246;rtests: den Ziffern-Tripel-Test (TDT, deutsche Version) und die Messung Distorsionsprodukt-Otoakustischer-Emissionen (DPOAE). Letztere werden bei beiden Ohren gemessen und zur Absch&#228;tzung der H&#246;rschwellen bei vier audiometrischen Frequenzen verwendet: 1.500, 2.000, 4.000, 6.000 Hz. Der Ziffern-Tripel-Test wird f&#252;r vier Bedingungen durchgef&#252;hrt: links, rechts, beidohrig und beidohrig bei antiphasischer Darbietung des Signals.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Mittlerweile wurde knapp die H&#228;lfte der Studiengruppe getestet. In eine vorl&#228;ufige Auswertung konnten bis Dezember 2025 ca. 400 Probanden eingeschlossen werden. Die Altersverteilung in diesem Teil der Studiengruppe war 40 Jahre und &#228;lter. Ein H&#246;rverlust von mindestens 35 dB HL wurde als auff&#228;llige H&#246;rst&#246;rung definiert (disabling hearing loss). Die Einsch&#228;tzung einer auff&#228;lligen H&#246;rst&#246;rung wurde aufgrund der gesch&#228;tzten DPOAE H&#246;rschwellen beurteilt. Dabei zeigte sich bei ca. 30 Teilnehmer:Innen eine einseitige H&#246;rst&#246;rung, bei ca. 40 Teilnehmer:Innen wurde ein auff&#228;lliger H&#246;rverlust bei beiden Ohren festgestellt. Alle anderen Teilnehmer:Innen zeigten normales Geh&#246;r. Im Ziffern-Tripel-Test erreichte die normalh&#246;rende Gruppe eine Sprachverst&#228;ndlichkeitsschwelle (SRT) von ca. -8 dB SNR bei unilateraler Testung und ca. -9 dB SNR bei bilateraler Testung. Jene Gruppe welche eine einseitige auff&#228;llige H&#246;rst&#246;rungen aufwies erreichte einen SRT um 7 dB SNR auf dem betroffenen Ohr und -8 dB SNR bei bilateraler Darbietung. In der Gruppe mit auff&#228;lligen H&#246;rschwellen beidseits reduzierte sich der SRT auf 5 &#8211; 6 dB SNR bei unilateraler Darbietung und -7 dB SNR bei bilateraler Darbietung. Die Bedingung &#8222;bilateral antiphasische Darbietung&#34; konnte noch nicht ausgewertet werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Die vorgestellte H&#246;rscreeningmethode, welche DPOAE Messungen, den TDT und Frageb&#246;gen beinhaltet, ist vor allem leicht und schnell durchzuf&#252;hren wie die Praxis der Studie zeigt. Ein R&#252;ckschluss auf H&#246;rst&#246;rungen scheint mit den gewonnenen Daten m&#246;glich. Die subjektiven mittels h&#246;rbezogenen Frageb&#246;gen erhobenen Einsch&#228;tzungen der Probanden, konnten noch nicht in die Auswertung miteinbezogen werden.</Pgraph></TextBlock>
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