<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26wdhno32</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26wdhno32</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26wdhno321</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Reifzelliges extramedull&#228;res Plasmozytom der Nasennebenh&#246;hlen links</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Minovi</Lastname>
          <LastnameHeading>Minovi</LastnameHeading>
          <Firstname>Amir</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Elisabeth Krankenhaus Hohenlind, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>amir.minovi&#64;hohenlind.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Siepenkort</Lastname>
          <LastnameHeading>Siepenkort</LastnameHeading>
          <Firstname>Adina</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>St. Elisabeth Krankenhaus Hohenlind, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>adina.siepenkort&#64;hohenlind.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20260223</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0637</MeetingId>
        <MeetingSequence>32</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Vereinigung Westdeutscher HNO-&#196;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher Hals-Nasen-Ohren-&#196;rzte</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dortmund</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260227</DateFrom>
          <DateTo>20260228</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>32</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Das Plasmozytom ist ein &#246;rtlich begrenzter Tumor aus monoklonalen Plasmazellen. Das Plasmozytom macht etwa 5&#37; aller plasmazellul&#228;ren Neoplasien aus und tritt in zwei Formen auf, als prim&#228;res Plasmozytom des Knochens und als extramedull&#228;res Plasmozytom der Weichteile. Etwa 80&#37; der extramedull&#228;ren Plasmozytome treten an Kopf und Hals, meist in den oberen Atemwegen, auf. Das mittlere Alter bei der Diagnose ist 50 Jahre, das Geschlechtsverh&#228;ltnis (m:w) ist 3:1. Therapie der Wahl ist die lokale Strahlentherapie.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Der 43-j&#228;hrige Patient stellte sich aufgrund einer linksseitigen Nasenatmungsbehinderung und Rhinorrhoe links seit 6 Monaten vor. Der Patient wurde mit cortisonhaltigem Nasenspray anbehandelt, dies erbrachte keine Besserung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die klinische Untersuchung zeigte eine fleischige, die mittlere Nasenmuschel medialisierende Raumforderung der Nebenh&#246;hlen links. In der CT-Bildgebung zeigte sich eine Verschattung der linken Stirnh&#246;hle, des Siebbeins, der Kieferh&#246;hle sowie des linken mittleren Nasengangs. Zudem arrodierte die Weichteilformation die Lamina papyracea links mit Kontakt zum Musculus rectus medialis. Die ventrale Wand des Sinus maxillaris war destruiert, hier bestand Kontakt zur Gesichtsmuskulatur. Eine Ausdehnung nach kaudal bis in den Hartgaumen wurde vermutet.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Wir f&#252;hrten eine endonasale endoskopische Pansinus-OP mit Draf IIa links durch. Intraoperativ ergab sich der Verdacht eines Nasennebenh&#246;hlenmalignoms mit vorerst die Diagnose eines sinunasalen Adenokarzinoms. Wir f&#252;hrten ein CT-Staging vom Hals-Thorax-Oberbauch sowie ein MRT des Sch&#228;dels durch. Hier ergaben sich keine Fernmetastasierungen. Im MRT des Sch&#228;dels ergab sich kein Hinweis auf eine intrakranielle Ausdehnung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Referenzpathologie bei Dr. Klapper in Kiel ergab das Vorliegen eines reifzelligen Plasmozytoms des Marschalko-Typs der Nasennebenh&#246;hlen links. Es erfolgte eine umgehende Anbindung an die Onkologie der Uniklinik K&#246;ln. Dort wurde eine Beckenkammstanze durchgef&#252;hrt, um eine weitere Manifestation auszuschlie&#223;en. Zus&#228;tzlich wurde ein PET-CT durchgef&#252;hrt mit Ausschluss weiterer Nuklidmehrbelegung. </Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Therapeutisch erhielt der Patient eine Strahlentherapie.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Das extramedull&#228;re Plasmozytom stellt eine seltene, aber relevante Erkrankung dar. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung ist die klinische und intraoperative Diagnosestellung nicht trivial. Die histologische Aufarbeitung erfolgt zudem meist &#252;ber ein referenzpathologisches Labor, welche weitere Herausforderungen in der Diagnosestellung birgt. Die schnelle Anbindung an die Onkologie und die anschlie&#223;ende Strahlentherapie bieten eine gute Prognose und unterstreichen die Bedeutung der interdisziplin&#228;ren Zusammenarbeit in der Behandlung solcher komplexen, seltenen F&#228;lle.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>