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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26wdhno236</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Osteoklastischer Riesenzelltumor &#8211; eine seltene Entit&#228;t unter den Larynxtumoren</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-,Nasen-,Ohrenheilkunde der Ruhr Universit&#228;t Bochum im Johannes Wesling Klinikum Minden, Minden, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>stefan.volkenstein&#64;muehlenkreiskliniken.de</Email>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Hals-,Nasen-,Ohrenheilkunde der Ruhr Universit&#228;t Bochum im Johannes Wesling Klinikum Minden, Minden, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>hannah.lukasik&#64;muehlenkreiskliniken.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260223</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Westdeutscher HNO-&#196;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher Hals-Nasen-Ohren-&#196;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Abstracts</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dortmund</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Der osteoklastische Riesenzelltumor ist ein lokal aggressiv wachsender Knochentumor von intermedi&#228;rer Dignit&#228;t. Er macht etwa 4&#8211;5 &#37; aller prim&#228;ren Knochentumoren aus und tritt typischerweise in der Metaepiphyse langer R&#246;hrenknochen bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren auf. Im Bereich des Kehlkopfskeletts ist die Tumorentit&#228;t extrem selten; in der internationalen Literatur sind nur wenige F&#228;lle beschrieben. Der Tumor bef&#228;llt meist den ossifizierten Schildknorpel und kann sich durch lokale Gewebsdestruktion und Atemwegsverlegung bemerkbar machen. Trotz seiner gutartigen Histologie kann der Tumor ein semimalignes Verhalten zeigen, mit einer Tendenz zu Lokalrezidiven.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fallvorstellung:</Mark1> Ein 73-j&#228;hriger Patient stellte sich mit progredienter Dyspnoe, Dysphagie und Heiserkeit vor. In der Untersuchung zeigte sich eine supraglottische Raumforderung mit Stimmlippenparese links. In der CT des Halses fand sich eine etwa 4 cm gro&#223;e, destruierende Raumforderung im Bereich des linken Schildknorpels mit Infiltration der linken Stimmlippe und teilweiser Verlegung der proximalen Trachea. Es erfolgte eine Panendoskopie sowie aufgrund der akuten Atemnot eine Notfalltracheotomie. Nach histologisch gesichertem Nachweis eines osteoklastischen Riesenzelltumors wurde der Fall in der interdisziplin&#228;ren Tumorkonferenz vorgestellt, wo die Indikation zur totalen Laryngektomie gestellt wurde. Zuvor stellte sich der Patient &#252;ber mehrere Jahre in anderen Kliniken mit &#228;hnlichen Symptomen vor. In zwei vorausgegangenen Panendoskopien konnte jedoch keine Malignit&#228;t gesichert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die histopathologische Untersuchung nach der Laryngektomie best&#228;tigte einen osteoklastischen Riesenzelltumor des ossifizierten Schildknorpels mit Ausdehnung in das angrenzende Weichgewebe, jedoch ohne Anzeichen einer malignen Transformation. Entsprechend der interdisziplin&#228;ren Tumorkonferenz wurde der Rat zu einer Laryngektomie ausgesprochen, welche im Anschluss weitestgehend komplikationslos erfolgen konnte. In der postoperativen Tumorkonferenzvorstellung wurde eine engmaschige klinische Verlaufskontrolle &#252;ber die Tumornachsorgesprechstunde empfohlen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Der osteoklastische Riesenzelltumor des Kehlkopfs stellt eine &#228;u&#223;erst seltene Entit&#228;t dar und kann klinisch wie auch radiologisch einem malignen Larynxtumor &#228;hneln. Er ist formal als benigne einzustufen, zeigt jedoch eine ausgepr&#228;gte lokale Aggressivit&#228;t und eine Neigung zu Rezidiven. In seltenen F&#228;llen k&#246;nnen auch metastatische Absiedlungen auftreten, die in der Regel ebenfalls als benigne gelten. F&#252;r die Diagnosesicherung sind die histologischen und immunhistochemischen Befunde entscheidend. Therapeutisch steht die vollst&#228;ndige chirurgische Resektion im Vordergrund; bei ausgedehntem Befall kann eine totale Laryngektomie erforderlich sein. Aufgrund der potenziellen Rezidivneigung ist eine engmaschige klinische und bildgebende Nachsorge unerl&#228;sslich.</Pgraph></TextBlock>
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