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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25bbag092</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Telemedizin in der Augenklinik des Werner For&#223;mann Krankenhauses &#8211; Nutzung einer Funduskamera im Notfallzentrum zur Akutversorgung und Pr&#228;vention</Title>
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          <Affiliation>Eberswalde &#8211; Klinik f&#252;r Augenheilkunde, Werner For&#223;mann Klinikum</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260205</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Berlin-Brandenburgische Augen&#228;rztliche Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Wintertagung der Berlin-Brandenburgischen Augen&#228;rztlichen Gesellschaft 2025</MeetingName>
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        <MeetingSession>Varia</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateTo>20251206</DateTo>
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    <ArticleNo>25bbag09</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Im l&#228;ndlich gepr&#228;gten Raum Nordbrandenburg besteht ein signifikanter augen&#228;rztlicher Versorgungsengpass. In weiten Teilen der Region fehlen augen&#228;rztliche Bereitschaftsdienste in Kliniken vollst&#228;ndig. Die Anzahl der augen&#228;rztlichen Notfallvorstellungen ist sp&#252;rbar hoch, ein erheblicher Teil davon erfolgt au&#223;erhalb regul&#228;rer Sprechzeiten. Angesichts begrenzter personeller Ressourcen und weiter Wege stellt die augen&#228;rztliche Akutversorgung eine besondere Herausforderung dar. Telemedizinische Verfahren k&#246;nnen hier zur Effizienzsteigerung und Qualit&#228;tssicherung beitragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Im Werner For&#223;mann Krankenhaus Eberswalde wurde im Notfallzentrum eine hochaufl&#246;sende digitale Funduskamera installiert. Die Netzhautaufnahmen werden durch geschultes nicht-&#228;rztliches Personal durchgef&#252;hrt und in Echtzeit an den diensthabenden Augenarzt &#252;bermittelt, der die Befundung auch au&#223;erhalb der Pr&#228;senzzeiten vornimmt. Das Modell erg&#228;nzt das bestehende Bereitschaftssystem, indem es eine kontinuierliche fach&#228;rztliche Einbindung auch au&#223;erhalb der regul&#228;ren Pr&#228;senzzeiten sicherstellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die telemedizinische Integration erm&#246;glicht eine zeitnahe, qualifizierte augen&#228;rztliche Erstbeurteilung &#8211; insbesondere bei Notf&#228;llen mit retinalem oder neuro-ophthalmologischem Bezug. Ein exemplarischer Fall verdeutlicht den Nutzen: Eine Patientin stellte sich mit ZAV-Symptomatik in der Neurologie vor. Durch die umgehend durchgef&#252;hrte Fundusfotografie konnte eine vaskul&#228;re Genese unmittelbar best&#228;tigt und die Lysetherapie eingeleitet werden &#8211; ein Zeitgewinn, der entscheidend f&#252;r das klinische Outcome war. Zudem f&#246;rdert das System die interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit, insbesondere mit der Neurologie und Inneren Medizin, und erleichtert die Triage bei unklaren Sehst&#246;rungen. Die Bildqualit&#228;t erlaubt auch retrospektive Verlaufskontrollen sowie die Nutzung im Rahmen von pr&#228;ventiven Screening-Programmen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Implementierung telemedizinischer Bildgebung in der augen&#228;rztlichen Notfallversorgung am Werner For&#223;mann Krankenhaus demonstriert die effiziente und leitliniennahe Versorgung auch bei geringer personeller Verf&#252;gbarkeit vor Ort. Neben der Optimierung zeitkritischer Akutdiagnostik er&#246;ffnet das Modell langfristige Perspektiven f&#252;r pr&#228;ventive Versorgungsstrukturen in unterversorgten Regionen. Telemedizinische Ans&#228;tze tragen somit entscheidend zur Versorgungsgerechtigkeit, Diagnosesicherheit und ressourcenschonenden Patientensteuerung im Fl&#228;chenland Brandenburg bei.</Pgraph></TextBlock>
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