<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25dga187</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dga187</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dga1877</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Untersuchung des Pitch-Shift-Reflexes bei Schwerh&#246;rigen</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schelhorn</Lastname>
          <LastnameHeading>Schelhorn</LastnameHeading>
          <Firstname>Tony</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Audiologische Abteilung, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Peschel</Lastname>
          <LastnameHeading>Peschel</LastnameHeading>
          <Firstname>Benjamin</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Abteilung f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Bingold</Lastname>
          <LastnameHeading>Bingold</LastnameHeading>
          <Firstname>Moritz</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Abteilung f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Uhl</Lastname>
          <LastnameHeading>Uhl</LastnameHeading>
          <Firstname>Rosa</Firstname>
          <Initials>R</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Audiologische Abteilung, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>D&#246;llinger</Lastname>
          <LastnameHeading>D&#246;llinger</LastnameHeading>
          <Firstname>Michael</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Abteilung f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hoppe</Lastname>
          <LastnameHeading>Hoppe</LastnameHeading>
          <Firstname>Ulrich</Firstname>
          <Initials>U</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Audiologische Abteilung, Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf- und Halschirurgie, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20250318</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0607</MeetingId>
        <MeetingSequence>187</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Postersession</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>187</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Der Pitch-Shift-Reflex (PSR) ist eine reflexartige Anpassung der Grundfrequenz der Stimme gegen&#252;ber unerwarteten Abweichungen von der Zielfrequenz. Der PSR kann ausgel&#246;st werden, indem Menschen ihre eigene Stimme (hier der gehaltene Vokal &#47;a&#47;) so vorgespielt wird, dass die Wiedergabe von der eigenen Wahrnehmung der Stimme kaum zu unterscheiden ist, bis pl&#246;tzlich eine k&#252;nstliche Verzerrung des Signals eingespielt wird, welche den Reflex ausl&#246;sen kann. Diese Studie untersucht das Erzeugen des PSR bei Schwerh&#246;rigen, da die Zusammenh&#228;nge zwischen der Verminderung der auditiven Wahrnehmung und der Kontrolle der Stimme noch ungen&#252;gend erforscht sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Nach aktuellem Stand wurden 8 Schallempfindungsschwerh&#246;rige (4w, 4m; &#216;Alter &#177; Std.abw.: 79,0 &#177; 6,2) und 8 Normalh&#246;rige (4w, 4m; 66,9 &#177; 1,5) in der Studie untersucht. Art und Grad der Schwerh&#246;rigkeit sowie Gesundheit der Stimme werden in HNO-&#228;rztlichen Untersuchungen best&#228;tigt. Sprachsignale werden &#252;ber das E6 Earset Mikrofon aufgenommen und live in LabVIEW f&#252;r die erneute Wiedergabe verarbeitet. Den Teilnehmenden wird ihre eigene Stimme verst&#228;rkt und mit Rauschen &#252;berlagert &#252;ber ER-2 Kopfh&#246;rer mit einem Zeitversatz von 24-32 ms vorgespielt. Am Anfang jedes Testdurchlaufs wird f&#252;r 1 s eine Modellphonation (&#47;a&#47;) abgespielt, die anschlie&#223;end von den Teilnehmenden imitiert werden soll. Nach 2 &#8211; 2,3 s geschieht der Shift des abgespielten Signals um &#43;200 Cent f&#252;r 300 ms. Jeder Durchlauf hat eine Gesamtl&#228;nge von 3,5 s. F&#252;r die Analyse der Reflexreaktion wird zuerst die Grundfrequenz aus den Stimmaufnahmen berechnet und linear trendbereinigt. Die Einteilung der Teilnehmenden als &#8222;folgend&#8220; bzw. &#8222;entgegen&#8220; (Reaktion in bzw. entgegen der Richtung der Verzerrung) erfolgt in Abh&#228;ngigkeit der Phonationsh&#246;he und -stabilit&#228;t vor der Verzerrung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bei Normalh&#246;rigen wurden jeweils 4 Teilnehmende als &#8222;folgend&#8220; bzw. &#8222;entgegen&#8220; erkannt, bei Schwerh&#246;rigen waren es jeweils 2 und 6 Teilnehmende. Vorl&#228;ufige Ergebnisse zeigen h&#246;here Amplituden der &#8222;folgenden&#8220; Reflexantwort bei Normalh&#246;rigen (&#43;11,40 &#177; 2,66 Cent) im Vergleich zu Schwerh&#246;rigen (&#43;4,75 &#177; 6,15 Cent). Unterschiede in der Latenzzeit sind zwischen Normalh&#246;rigen (193,5 &#177; 94,5 ms) und Schwerh&#246;rigen (195,0 &#177; 12,7 ms) nur gering. Statistische Signifikanz wurde nicht erreicht. Die Phonation schwerh&#246;riger Probanden w&#228;hrend der Voruntersuchung weist einen nicht signifikant h&#246;heren Jitter auf (0,313 &#177; 0,452 &#37;) als die der normalh&#246;rigen Probanden (0,240 &#177; 0,266 &#37;). Eine Korrelation zwischen Alter und Jitter konnte nicht nachgewiesen werden (r&#61;0,122; p&#61;0,707).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fazit:</Mark1> Das automatische Erkennen der PSR-antworten bei Schwerh&#246;rigen wird durch eine geringere Phonationsstabilit&#228;t erschwert. Die Auswertung der PSR-Parameter k&#246;nnte durch spezifischere Reflexerkennungsmethoden (etwa unter Ber&#252;cksichtigung von Zweitreaktionen oder uneinheitlichen Reaktionsrichtungen) und einer h&#246;heren Probandenzahl verbessert werden. Die Messungen werden fortgef&#252;hrt.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>