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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dga1811</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Lost in Translation &#8211; eine Untersuchung der H&#246;ranstrengung und Performanz von Patient:innen mit CI im erst- und fremdsprachlichen Setting</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum D&#252;sseldorf, H&#246;rzentrum der Klinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum D&#252;sseldorf, H&#246;rzentrum der Klinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum D&#252;sseldorf, H&#246;rzentrum der Klinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum D&#252;sseldorf, H&#246;rzentrum der Klinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Klenzner</Lastname>
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          <Firstname>Thomas</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum D&#252;sseldorf, H&#246;rzentrum der Klinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20250318</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Postersession</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Mehr als 25&#37; der Menschen in Deutschland haben einen Migrations- und damit oft einhergehenden mehrsprachigen Hintergrund und verf&#252;gen h&#228;ufig &#252;ber eingeschr&#228;nkte Deutschkenntnisse. Das Sprachverstehen im St&#246;rschall ist f&#252;r diese Patient&#42;innengruppe zus&#228;tzlich erschwert, wenn das Geh&#246;rte nicht in ihrer Erstsprache pr&#228;sentiert wird. Ziel der Studie war deshalb die experimentelle Untersuchung der Sprachverst&#228;ndnisleistung im St&#246;rschall von Patient&#42;innen mit Cochlea-Implantat (PmCI) im Vergleich zu einer normalh&#246;renden Kontrollgruppe (NH), im erstsprachlichen und im fremdsprachlichen Setting des Oldenburger Satztests (OLSA).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> In dieser experimentellen Studie wurde die H&#246;ranstrengung und &#8211;performanz von 14 PmCI und 14 NH (n &#61; 28) mit dem OLSA im St&#246;rschall untersucht. Der Test wurde in deutscher und englischer Sprache im geschlossenen Setting und adaptiv durchgef&#252;hrt. Die Darbietung von Sprache und St&#246;rschall erfolgten im freien Schallfeld aus frontaler Richtung (S<Subscript>0</Subscript>&#176;&#47;N<Subscript>0</Subscript>&#176;) aus einem Lautsprecher in 1 m Entfernung. Das Anstrengungsempfinden wurde mittels des Subjective Mental Effort Questionnaire (SMEQ) erhoben. Alle Teilnehmenden sch&#228;tzten zudem ihre Englischkenntnisse anhand des gemeinsamen europ&#228;ischen Referenzrahmens f&#252;r Sprache (CRFE) ein. Die statistischen Daten wurden mithilfe von U-Tests, dem Wilcoxon-Test und der Spearman-Korrelation analysiert. Die statistische Signifikanz wurde bei p &#60; .05 bestimmt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> F&#252;r den OLSA in Englisch betrug der Signal-Rausch-Abstand f&#252;r 50&#37;iges Sprachverstehen (<Mark2>SRT</Mark2><Subscript>50</Subscript>) im Median 0.60 dB. Der OLSA in Deutsch war mit einem medianen <Mark2>SRT</Mark2><Subscript>50</Subscript> von -1.05 dB besser verst&#228;ndlich (z &#61; -2.510, p &#61; .012, n &#61; 12). F&#252;r die Gruppe der NH zeigte sich kein signifikant abweichender <Mark2>SRT</Mark2><Subscript>50</Subscript> im OLSA in Deutsch und im OLSA in Englisch (z &#61; 1.695, p &#61; .090, n &#61; 14). Die PmCI empfanden bei der Durchf&#252;hrung des OLSA in Englisch signifikant h&#246;here Anstrengung (Mdn &#61; 86.50) als bei der Durchf&#252;hrung des OLSA in Deutsch (Mdn &#61; 70.00; z &#61; 2.934, p &#61; .003, n &#61; 14), ebenso wie die NH (z &#61; 2.950, p &#61; .003, n &#61; 14). Das Sprachniveau scheint f&#252;r beide Gruppen keinen Einfluss auf das subjektive Anstrengungsempfinden bei der Durchf&#252;hrung des OLSA zu haben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass PmCI im OLSA in Englisch einen geringeren <Mark2>SRT</Mark2><Subscript>50</Subscript> und damit ein schlechteres Sprachverstehen erzielen, als im deutschen OLSA, w&#228;hrend dies bei der NH nicht der Fall war. Beide Gruppen empfanden jedoch bei der Durchf&#252;hrung in Englisch eine signifikant h&#246;here H&#246;ranstrengung, unabh&#228;ngig vom selbst eingesch&#228;tzten Sprachniveau. Dies deutet darauf hin, dass die Verarbeitung fremdsprachlicher Reize das Sprachverstehen im St&#246;rschall zus&#228;tzlich erschwert. Die Ergebnisse unterstreichen die Relevanz, Sprachaudiometrie und Rehabilitationsans&#228;tze an die sprachliche Diversit&#228;t anzupassen. Zuk&#252;nftige Studien sollten den Einfluss von Mehrsprachigkeit auf die H&#246;rrehabilitation vertiefen, um eine personalisierte Versorgung der PmCI zu erm&#246;glichen.</Pgraph></TextBlock>
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