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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dga1557</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Vergleich unterschiedlicher Pegelsteuerung und Vert&#228;ubungsmethoden in der Sprachaudiometrie bei Normakusis und nach Cochlea-Implantat-Versorgung</Title>
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          <Affiliation>Technische Hochschule L&#252;beck, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, L&#252;beck, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Postersession</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>W&#246;rter- und Satztests dienen in der klinischen Routine der audiometrischen Evaluation des Sprachverstehens in unterschiedlichen H&#246;rkonstellationen, zur Beurteilung h&#246;rtherapeutischer Versorgungsbedarfe und deren Erfolgskontrolle. Zur Simulation komplexer alltagsrelevanter Situationen wird die Verst&#228;ndlichkeit von Sprachsignalen im St&#246;rger&#228;usch untersucht, wobei hier sowohl das Pr&#252;f- wie auch das St&#246;rsignal variiert werden k&#246;nnen. Um bei seitengetrennter H&#246;rmessung eine Auswirkung auf die Ergebnisse durch &#220;bersprechen des Pr&#252;fsignals auf die Gegenseite auszuschlie&#223;en, wird eine Vert&#228;ubung durch ein Rauschsignal oder Verschluss angewendet. </Pgraph><Pgraph>Diese Studie untersucht anhand des Freiburger Einsilbertests und des Oldenburger Satztests (OlSa) im St&#246;rger&#228;usch den Einfluss der Pegelsteuerung (konstantes St&#246;rsignal vs. konstantes Pr&#252;fsignal) sowie der Vert&#228;ubungsmethode (vert&#228;ubendes Schmalbandrauschen vs. Verschluss des Gegenohres) auf die Sprachverst&#228;ndlichkeit und die subjektiv empfundene Wahrnehmung von Normalh&#246;renden sowie bei Patient&#42;innen nach Cochlea-Implantat (CI)-Versorgung.</Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse zeigen, dass in den beiden Untersuchungsgruppen keine signifikanten Unterschiede in der Sprachverst&#228;ndlichkeitsschwelle f&#252;r das Signal-Rausch-Verh&#228;ltnis im OlSa in Abh&#228;ngigkeit von der Pegelsteuerung festzustellen sind. Ebenso gibt es keine signifikanten Auswirkungen im Vergleich der Vert&#228;ubungsmethoden auf das Sprachverstehen in Ruhe (Freiburger Einsilber) oder im St&#246;rger&#228;usch (OlSa). In der subjektiven Einsch&#228;tzung wird der Verschluss des Gegenohres mehrheitlich in beiden Gruppen als angenehmer bewertet im Vergleich zur kontralateralen Darbietung von Schmalbandrauschen. Hinsichtlich der Pegelsteuerung wird bei den CI-Tragenden das konstante Rauschen tendenziell positiver eingesch&#228;tzt, in der Gruppe der Normalh&#246;renden ergibt sich hingegen ein ausgeglichenes Bild.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die klinische Bewertung zeigen die Daten, dass die verwendeten audiometrischen Varianten keinen signifikanten Einfluss auf die Messergebnisse haben und gleicherma&#223;en Anwendung finden k&#246;nnen. Um einen Einfluss auf die Resultate in der Verlaufskontrolle nach h&#246;rtherapeutischer Versorgung auszuschlie&#223;en (z.B. aufgrund unterschiedlicher technisch bedingter Vorverarbeitungsstrategien bei H&#246;rger&#228;ten oder CI-Sprachprozessoren), ist eine einheitliche Standardvorgehensweise anzustreben.</Pgraph></TextBlock>
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