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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dga1423</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Sprachverstehen und H&#246;ranstrengung von bilateralen CI-Nutzer:innen mit Funkmikrofonen in einer virtuellen Alltagsumgebung</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Freiburg i. Br., Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Roth</Lastname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Freiburg i. Br., Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Hochschule Offenburg, Fakult&#228;t f&#252;r Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik, Offenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Oldenburg, Department f&#252;r Medizinische Physik und Akustik, Oldenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Robert</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Freiburg i. Br., Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Hochschule Furtwangen University, Fakult&#228;t f&#252;r Medical and Life Sciences, Villingen-Schwenningen, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Aschendorff</Lastname>
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          <Firstname>Antje</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Freiburg i. Br., Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Arndt</Lastname>
          <LastnameHeading>Arndt</LastnameHeading>
          <Firstname>Susan</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Freiburg i. Br., Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Wesarg</Lastname>
          <LastnameHeading>Wesarg</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Freiburg i. Br., Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20250318</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> In st&#246;rger&#228;uschbehafteten Umgebungen f&#228;llt vielen Cochlea-Implantat (CI-) Nutzer:innen das Sprachverstehen schwer. Eine M&#246;glichkeit zur Unterst&#252;tzung ist die Verwendung von Funkmikrofonen. In dieser Arbeit wurde der Nutzen der Verwendung von zwei Funkmikrofon-Optionen in einer alltagsnahen akustischen Umgebung untersucht. Genutzt wurden das Mini Microphone 2&#43; (MM2&#43;) sowie ein Smartphone bei bilateral mit CI (BiCI) versorgten Erwachsenen. Beide Funkmikrofone wurden als Tischmikrofone und das MM2&#43; zus&#228;tzlich als Ansteckmikrofon verwendet und mit der alleinigen Nutzung der Soundprozessoren mit dem St&#246;rschallunterdr&#252;ckungsprogramm ForwardFocus verglichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> In einem reflexionsarmen Raum wurde eine akustische virtuelle Umgebung realisiert, in der sich ein Zielsprecher gegen&#252;ber dem Probanden an einem Tisch mit mehreren St&#246;rsprechern in einem belebten Restaurant befindet. An der Studie nahmen 16 erwachsene BiCI-Nutzer:innen teil. Die Probanden waren im Mittel 45,6&#177;15,5 Jahre alt und hatten eine H&#246;rerfahrung von 13,5&#177;4,6 Jahren mit dem ersten CI und 8,0&#177;4,0 Jahren mit dem zweiten CI. W&#228;hrend der Studienmessungen verwendeten die Probanden zwei CP1000. Zudem wurde eine Referenzgruppe normalh&#246;render Erwachsener (Alter: 24,6&#177;5,3 Jahre) eingeschlossen. Bei allen Probanden wurde die Sprachverst&#228;ndlichkeit im St&#246;rger&#228;usch als 50&#37;-Sprachverst&#228;ndlichkeitsschwelle (SVS) und die H&#246;ranstrengung (Listening Effort, LE) bei 5 dB SNR in ESCU (Effort Scale Categorical Units) erfasst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Median zeigte sich eine signifikante Verbesserung der SVS um 9,2 dB sowie des LE um 3,3 ESCU bei Verwendung des MM2&#43; als Ansteckmikrofon mit den CP1000 im Vergleich zur Nutzung der CP1000 mit ForwardFocus. Im Median war die SVS mit dem MM2&#43; mit der SVS der Normalh&#246;renden vergleichbar. Im Vergleich zu ForwardFocus zeigte sich bei Nutzung der beiden Tischmikrofone eine signifikante Erh&#246;hung der SVS um 7,9 dB SNR (MM2&#43;) und 7,3 dB (Smartphone) sowie eine signifikante Erh&#246;hung des LE um 3,9 ESCU (MM2&#43;) und 2,9 ESCU (Smartphone).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> In Umgebungen mit mehreren St&#246;rsprechern und Nachhall bieten Tischmikrofone abh&#228;ngig von der Anzahl der Zielsprecher und der Position des Tischmikrofons im Vergleich zur Nutzung eines bestgeeigneten Programms zur St&#246;rschallunterdr&#252;ckung ohne Funkmikrofon nicht immer einen Vorteil. Hingegen bietet die Erh&#246;hung des SNR aufgrund der &#220;bertragung des Signals durch das Ansteckmikrofon einen deutlichen Nutzen f&#252;r die Sprachverst&#228;ndlichkeit von BiCI-Nutzer:innen. Da sowohl die Sprachverst&#228;ndlichkeit als auch die bewertete H&#246;ranstrengung mit dem Ansteckmikrofon besser als die alleinige Nutzung der Sundprozessoren mit dem bestgeeigneten Programm zur St&#246;rschallunterdr&#252;ckung war, sollte BiCI-Nutzer:innen die Verwendung eines Ansteckmikrofons in vergleichbaren Situationen empfohlen werden.</Pgraph></TextBlock>
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