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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">CI Versorgung nach Vestibularisschwannom</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 12: Neurootologie</MeetingSession>
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    <ArticleNo>092</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Patienten, die an einem Vestibularisschwannom (VS) oder dessen Behandlung ertauben, k&#246;nnen von einem Cochlea Implantat (CI) profitieren. Der Erfolg der CI-Versorgung ist bei dieser Patientengruppe jedoch sehr unterschiedlich. Es gibt diejenigen, die von dem CI enorm profitieren, aber auch diejenigen, die &#252;ber das Implantat keinerlei H&#246;reindr&#252;cke wahrnehmen. Der Zusammenhang zwischen pr&#228;operativ zu erfassenden Parametern und der finalen Performance mit dem CI ist bisher nicht evaluiert. Ziel ist es, medizinische und audiologische Pr&#228;dikatoren f&#252;r den Versorgungserfolg mit dem CI zu identifizieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> In der retrospektiven Untersuchung wurden die Daten von 30 Patienten erhoben, die zwischen 2008 und 2024 nach Ertaubung durch ein VS oder dessen Behandlung am S&#228;chsischen Cochlea Implant Centrum mit einem CI versorgt wurden. Pr&#228;operativ wurden folgende Parameter erfasst: Therapieart des VS (OP, Radiatio, Observatio), die Tumorgr&#246;&#223;e (Stadium nach Koos), der operative Zugangsweg (transtemporal, translabyrinth&#228;r, subokzipital) sowie das Restgeh&#246;r vor der CI OP. Desweiteren wurde der pr&#228;operative subjektive Promontorialtest sowie die intraoperativen elektrophysiologischen Messungen (ECAPS, Stapediusreflexmessung) sowie die postoperativen elektrophysiologischen Messungen (ECAPS) erfasst. Das Sprachverstehen mit dem CI wurde mithilfe des Freiburger Sprachtests erhoben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> 17 der 30 Patienten haben mit dem CI ein Sprachverstehen. Das Einsilberverstehen dieser Patienten schwankt zwischen 15&#37; und 100&#37;. Bei allen Patienten dieser Gruppe waren intraoperativ elektrisch evozierte Summenaktionspotentiale nachweisbar. 14 Patienten haben kein Sprachverstehen mit dem CI. Bei allen Patienten dieser Gruppe waren intraoperativ keine Summenaktionspotentiale nachweisbar. Alle Patienten dieser Gruppe hatten keinen H&#246;reindruck bei Einzelkanalstimulation. Bei dem gr&#246;&#223;ten Teil der Patienten wurde der Tumor operativ entfernt. Der Zugangsweg und die Tumorgr&#246;&#223;e korrelieren nicht mit dem Outcome der CI-Versorgung. Die weiteren im Methodenteil angegebenen Parameter sind zum Zeitpunkt der Einreichung des Abstracts noch nicht vollst&#228;ndig ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Patienten nach Behandlung eines VS k&#246;nnen von einer CI-Versorgung profitieren, haben jedoch eine unsicherere Prognose als Patienten mit einer cochle&#228;ren H&#246;rst&#246;rung. 17 der 30 Patienten profitieren von dem CI. Tumorgr&#246;&#223;e und Behandlungsform des VS korrelieren in der untersuchten Studienpopulation nicht mit dem Outcome der CI-Versorgung. Trotz vorhandener pr&#228;operativer subjektiver und objektiver Testverfahren bleiben die individuelle Beratung und Selektion der Patienten eine Herausforderung.</Pgraph></TextBlock>
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