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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Entwicklung von Stents zur Behandlung von Bel&#252;ftungsst&#246;rungen des Mittelohres</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 4: Mittelohr&#47;implantierbare H&#246;rsysteme I</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Chronische Mittelohrentz&#252;ndungen gehen in der Regel mit einer gest&#246;rten Funktion der Eustachischen Tube (ET) einher. Das Einsetzen von Stents in die ET k&#246;nnte eine Option zur Behandlung von obstruktiven Bel&#252;ftungsst&#246;rungen des Mittelohres sein. Einige Patienten br&#228;uchten permanente Unterst&#252;tzung, bei anderen w&#252;rde eine zeitweise Unterst&#252;tzung der ET ausreichen. Um beides zu adressieren, werden aktuell sowohl ein permanenter Stent aus Nitinol als auch ein abbaubarer Stent aus Poly-L-lactide (PLLA) entwickelt und pr&#228;klinsch untersucht.</Pgraph><Pgraph>Verschiedene Generationen beider Stents wurden zuerst ex vivo im Schaf und im humanen K&#246;rperspender hinsichtlich Implantationstechnik und Verhalten in der ET bei und nach Implantation getestet, bevor sie in vivo im Schwarzkopfschaf untersucht wurden. Die Stents wurden einseitig in die ET von gesunden Schafen f&#252;r Beobachtungszeiten von 3, 6 und 12 Monaten inseriert (Nitinol je N&#61;8; PLLA je N&#61;3). Vor und nach Stentinsertion sowie zur Halbzeit und Finalkontrolle wurden die Trommelfelle sowie der pharyngeale Tubeneingang beider ET untersucht. Die Bel&#252;ftung des Mittelohres wurde w&#246;chentlich mit Hilfe der Tympanometrie &#252;berpr&#252;ft. Nach dem Ende der Beobachtungszeit wurden DVT-Aufnahmen gemacht und die ETs histologisch aufgearbeitet. Zudem wurde der Nitinol-Stent in einem Modell der nach Unterspritzung mit Hyalurons&#228;ure dysfunktionalen ET untersucht (N&#61;8).</Pgraph><Pgraph>Alle Stents konnten im knorpeligen Teil der ET positioniert werden. Kein Tier zeigte gesundheitliche Auff&#228;lligkeiten nach Stentinsertion. Bei Einsatz des PLLA-Stents waren die Tubeneing&#228;nge zur Halbzeit- und Finalkontrolle jeweils geschlossen. Nach 3 Monaten waren die Stents rund und spannten die ET auf. Es waren erste Br&#252;che von Struts zu erkennen. Nach 6 Monaten waren die Stents teilweise kollabiert, spannten aber weiterhin ein vergr&#246;&#223;ertes Tubenlumen auf. Nach 12 Monaten hatten die ETs nahezu ihre Ausgangsform wieder angenommen, es waren Reste der Stents unterhalb der epithelialisierten Tubenwand nachzuweisen. Bei Nutzung des Nitinol-Stents wurden alle Stents so tief, wie anatomisch m&#246;glich, positioniert; dennoch waren bei einigen Tieren die pharyngealen Tubeneing&#228;nge nicht vollst&#228;ndig geschlossen. Die Stents wurden mit Bindegewebe &#252;berwachsen. Das offen gehaltene Lumen der ET war nach allen Beobachtungszeitr&#228;umen gr&#246;&#223;er als auf der Gegenseite. Die Epithelzellschicht regeneriert sich oberhalb der Struts. Die Nitinol-Stents konnten auch erfolgreich in eine dysfunktionale ET inseriert werden. Jedoch waren sie in der knorpeligen ET hinter dem Zentrum der erzeugten Raumforderung positioniert, so dass noch keine abschlie&#223;ende Beurteilung der Funktionalit&#228;t des Stents m&#246;glich ist.</Pgraph><Pgraph>Beide Stents k&#246;nnen sicher in der ET positioniert werden, sind positionsstabil und wurden von den Tieren sehr gut toleriert. Mit diesen Ergebnissen ist die Grundlage f&#252;r weitere Untersuchungen auch in Richtung einer &#220;bertragung in die humane Anwendung gelegt.</Pgraph><Pgraph>Gef&#246;rdert durch BMBF RESPONSE und REMEDIS.</Pgraph></TextBlock>
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