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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25swdgu760</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Welchen Einfluss hat das OP-Verfahren auf die Lebensqualit&#228;t&#63; Ein Vergleich der laparoskopischen und robotisch-assistierten Adrenalektomie</Title>
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      <DatePublished>20250611</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#252;dwestdeutsche Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Jahrestagung der S&#252;dwestdeutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingName>
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        <MeetingSession>Vortragssitzung 9: Varia I</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V9.7</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Nebennierentumore k&#246;nnen erfolgreich minimalinvasiv entfernt werden, wobei die laparoskopische Adrenalektomie das offene Verfahren nahezu komplett verdr&#228;ngt hat. Am Universit&#228;tsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel werden seit 2008 minimalinvasive Adrenalektomien durchgef&#252;hrt, seit 2014 haupts&#228;chlich robotisch-assistiert. Dieses Patientenkollektiv wurde in Hinblick auf die gesundheitsbezogene Lebensqualit&#228;t mittels des international anerkannten Assessment-Tools EORTC QLQ-C30 befragt. </Pgraph><Pgraph>Die ausgew&#228;hlten Patient&#42;innen waren mindestens 18 Jahre alt und wurden am UKSH Campus Kiel im Zeitraum von 2008 bis 2019 laparoskopisch oder robotisch-assistiert adrenalektomiert. Nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme und m&#252;ndlicher Einverst&#228;ndniserkl&#228;rung konnten 102 Patient&#42;innen identifiziert werden, die den EORTC QLQ-C30 zugesendet bekamen. Nach R&#252;cksendung des Fragebogens konnten noch 39 Patienten anhand der Einschlusskriterien ber&#252;cksichtigt werden. Neben den Angaben zur Lebensqualitit&#228;t die nach dem EORTC-Bewertungshandbuch ausgewertet wurden, werteten wir die peri-und postoperativen Daten aus. </Pgraph><Pgraph>Der Vergleich erfolgt mit den Durchschnittswerten der Europ&#228;ischen Normalbev&#246;lkerung, erhoben von Nolte et.al. 2022. Die Gesamtkohorte zeigt hier geringe Einschr&#228;nkungen in Bereichen der funktionalen Scores (Role functioning 73,3 vs. 84,3, Social functioning 73,3 vs. 86,2).</Pgraph><Pgraph>Die globale Gesundheit wurde jedoch als besser bewertet (Global Health Status 72,2 vs. 66,1). Im Vergleich der beiden OP-Verfahren laparoskopisch (LA) und robotisch-assistiert (RA) zeigten sich die funktionalen Scores nicht signifikant unterschiedlich, jedoch berichteten die Patient&#42;innen, welche roboter-assistiert operiert wurden, von signifikant st&#228;rkerer &#220;belkeit (p&#61;0,025), M&#252;digkeit (p&#61;0,013), Dyspnoe (p&#61;0,012), Schlaflosigkeit (p&#61;0,002), Appetitlosigkeit (p&#61;0,022) sowie finanziellen Schwierigkeiten (p&#61;0,026). Neben OP-Verfahren wurden auch die Seitenlokalisation und die Zugangswege betrachtet. Es stellte sich heraus, dass die linksseitige Adrenalektomie mit einer geringeren Sozialen Funktion einherging (p&#61;0,039). Die Patient&#42;innen, welche retroperitoneal adrenalektomiert wurden, gaben signifikant weniger &#220;belkeit (p&#61;0,011), Schlaflosigkeit (p&#61;0,016), Appetitlosigkeit (p&#61;0,001), Obstipation (p&#61;0,001) sowie finanzielle Schwierigkeiten (p&#61;0,007) an. Die Scores f&#252;r Schmerz, Dyspnoe, M&#252;digkeit und Diarrhoen waren in der retroperitonealen Gruppe auch niedriger, jedoch ohne statistische Signifikanz. </Pgraph><Pgraph>Es stellte sich heraus, dass adrenalektomierte Patienten im Vergleich zum Normativ im Bereich der Alltagsfunktion und im sozialen Bereich Einbu&#223;e aufweisen. In den Symptom-Items des EORTC QLQ-30 stehen die operierten Patienten der Normalbev&#246;lkerung in nichts nach. Bei Betrachtung der postoperativen Lebensqualit&#228;t konnte bis auf den sozialen Bereich kein Unterschied bei der OP-Seite herausgestellt werden. Insgesamt zeigt sich in den untersuchten Daten, dass sich der transperitoneale Zugang etabliert hat. Bei insgesamt nur geringer Komplikationsrate und geringer Einschr&#228;nkung der gesundheitsbezogenen Lebensqualit&#228;t bleibt der retroperitoneale Weg jedoch ebenfalls in einigen F&#228;llen eine medizinisch vertretbare Alternative. Eine massive Einschr&#228;nkung der Lebensqualit&#228;t scheint durch die Adrenalektomie nicht zu bef&#252;rchten. Auch im Vergleich der OP-Verfahren kann trotz etwas erh&#246;hter Werte bei den Symptom-Items die roboter-assistierte Adrenalektomie als sicheres Verfahren angesehen werden.</Pgraph></TextBlock>
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