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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Solit&#228;r fibr&#246;ser Tumor der Harnblase: Ein Fallbericht</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#252;dwestdeutsche Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Jahrestagung der S&#252;dwestdeutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingName>
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        <MeetingSession>Vortragssitzung 5: Der interessante Fall</MeetingSession>
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    <ArticleNo>V5.8</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Solit&#228;r fibr&#246;se Tumore (SFT) sind eine seltene Tumorentit&#228;t mesenchymalen Ursprungs, die &#252;berwiegend in der Pleura und im Mediastinum auftreten. Es sind jedoch auch F&#228;lle von extrapleuralen Lokalisationen bekannt. SFT in der Harnblase sind &#228;u&#223;erst selten. In der Literatur wurden weniger als 40 F&#228;lle beschrieben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Wir berichten &#252;ber einen 88-j&#228;hrigen Patienten, der sich mit ausgepr&#228;gten irritativen Miktionsbeschwerden und neu aufgetretener Makroh&#228;maturie vorstellte. Bei unklarer sonographischer Raumforderung am Blasenboden wurde zur weiteren Abkl&#228;rung eine Computertomographie sowie eine multiparametrische Magnetresonanztomographie der Prostata durchgef&#252;hrt. Dabei zeigte sich eine ausgepr&#228;gte Raumforderung von 6,8 &#215; 6,7 &#215; 6,2 cm im rechten dorsolateralen Bereich der Blase ohne Hinweise auf eine extrakapsul&#228;re Ausdehnung oder Fernmetastasierung. Die histopathologische Analyse nach bioptischer Abkl&#228;rung identifizierte die Masse in der Blase als SFT. Zur Behandlung der ausgepr&#228;gten Dranginkontinenz und Pollakisurie wurden mit dem Patienten mehrere Therapieoptionen besprochen. Schlussendlich entschied sich der Patient f&#252;r die transurethrale Resektion des fibr&#246;sen Tumors. Intraoperativ konnte der fibr&#246;se Blasentumor en-bloc reseziert werden, wobei eine makroskopisch vollst&#228;ndige R0-Resektion erzielt wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Insgesamt wurden 300 Gramm Tumorgewebe mittels transurethraler Resektion entfernt. Die histopathologische Aufarbeitung best&#228;tigte die Diagnose eines SFT.  </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Hier wurde der seltene Fall eines SFT der Harnblase beschrieben. Diese Tumore werden am h&#228;ufigsten bei Personen im f&#252;nften bis siebten Lebensjahrzehnt diagnostiziert und zeichnen sich in der Regel durch ein indolentes, asymptomatisches Wachstum aus. Wenn Symptome auftreten, resultieren diese h&#228;ufig aus einer lokalen Tumorinvasion oder der Kompression und Verlagerung benachbarter Strukturen. Dazu z&#228;hlen eine tastbare Masse im Unterbauch, Harnverhalt, H&#228;maturie und Symptome des unteren Harntrakts. Die Diagnosestellung basiert auf klinischen Symptomen, bildgebenden Befunden und pathologischen Untersuchungen. Differentialdiagnostisch muss ein Blasenkarzinom ausgeschlossen werden. Zur Behandlung wird die vollst&#228;ndige Resektion des Tumors empfohlen. Die meisten F&#228;lle weisen nach der Operation eine gute Prognose auf, ohne dass ein Rezidiv oder Metastasen auftreten. Eine Minderheit der Patienten kann jedoch auch lokale Rezidive maligner Dignit&#228;t entwickeln. Der wichtigste Prognosefaktor ist eine vollst&#228;ndige Tumorentfernung. Es sind jedoch mehr klinische Daten und l&#228;ngere Nachuntersuchungen erforderlich, um den Verlauf der Erkrankung besser bewerten zu k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
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