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    <IdentifierDoi>10.3205/26ku53</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26ku530</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Case Report: Transurethrale Bergung magnetischer Fremdk&#246;rper mittels magnetischem Katheter &#8211; wenn das Problem zur L&#246;sung wird</Title>
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        <Address>Urologische und Kinderurologische Klinik, Sektion Kinderurologie, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Erlangen, Deutschland<Affiliation>Urologische und Kinderurologische Klinik, Sektion Kinderurologie, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Erlangen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>sigurd.seitz&#64;uk-erlangen.de</Email>
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          <Lastname>N&#252;bel</Lastname>
          <LastnameHeading>N&#252;bel</LastnameHeading>
          <Firstname>Barbara</Firstname>
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          <Affiliation>Urologische und Kinderurologische Klinik, Sektion Kinderurologie, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Frederike</Firstname>
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          <Affiliation>Kinderchirurgische Abteilung, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Karin</Firstname>
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          <Affiliation>Urologische und Kinderurologische Klinik, Sektion Kinderurologie, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260121</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>Jahrestagung Kinderurologie 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Lessons to learn</MeetingSession>
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          <DateFrom>20260116</DateFrom>
          <DateTo>20260117</DateTo>
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    <ArticleNo>53</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Urethral eingef&#252;hrte Fremdk&#246;rper sind ein Klassiker der Urologie, wenn auch eher eine Seltenheit in der Kinderurologie. Das transurethrale Management der Fremdk&#246;rperbergung stellt hierbei oft eine Herausforderung dar. Wir berichten &#252;ber eine alternative Bergungsm&#246;glichkeit, unter Einsatz der Fremdk&#246;rper selbst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fallbericht:</Mark1> Wir berichten von einem 12-j&#228;hrigen Patienten, der sich 18 Magnetkugeln (Durchmesser 3 mm) in die Harnr&#246;hre eingef&#252;hrt hat. Die Vorstellung erfolgte bei Harnverhalt in Begleitung der Mutter. Die Kugeln lie&#223;en sich palpatorisch und r&#246;ntgenologisch in der proximal penilen Harnr&#246;hre lokalisieren. Eine manuelle Mobilisation war aufgrund einer Konglomeratbildung nicht m&#246;glich. </Pgraph><Pgraph>In Vollnarkose erfolgte ein transurethraler Bergeversuch. Die Kugeln lie&#223;en sich jedoch weder mit Fremdk&#246;rperfasszange, noch mit Schlingenk&#246;rbchen sicher fassen. Es kam zu einer Dislokation der Magnetkugeln nach intravesikal. Um eine Sectio alta zu vermeiden, erfolgte als Ultima ratio der Versuch die Magnetkugeln magnetisch zu bergen. Es wurden hierf&#252;r Magnetkugeln sorgf&#228;ltig gereinigt und desinfiziert. 4 Kugeln wurden distal in einen Charr. 14 Nephrostomie-Katheter eingebracht. Durch die Verwendung mehrerer Magnete in Serie wurde eine stabile magnetische Bindung zwischen Katheter und Fremdk&#246;rper erreicht. Das Konglomerat aus Magnetkugeln wurde in der Blase angedockt und in die penile Harnr&#246;hre gef&#252;hrt. Hier wurde durch externe Manipulation das Konglomerat geteilt und die Kugeln mittels Katheter externalisiert. </Pgraph><Pgraph>Eine abschlie&#223;ende Urethrozystoskopie zeigte die vollst&#228;ndige Entfernung aller Fremdk&#246;rper, sowie keine relevante L&#228;sion der Harnr&#246;hre. 6 Wochen postoperativ pr&#228;sentierte sich der Patient mit unauff&#228;lliger Harnstrahlmessung, restharnfreier Blasenentleerung und subjektivem Wohlbefinden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Neodym-Magnetkugeln sind ein zunehmend verbreitetes und popul&#228;res Spielzeug. Es h&#228;ufen sich urologische Case Reports zu Magnetkugeln als Fremdk&#246;rper im Urogenitaltrakt. In vielen F&#228;llen ist eine offen chirurgische Entfernung der Magneten aus Harnr&#246;hre oder Blase notwendig.</Pgraph><Pgraph>Am Markt erh&#228;ltliche magnetische Katheter k&#246;nnen zwar den Kontakt zum Fremdk&#246;rper herstellen, aber binden in der Regel nicht stark genug um diesen zu manipulieren. Durch Addition von Magnetkugeln in Serie kann das Magnetfeld hierf&#252;r ausreichend verst&#228;rkt werden. Zudem stabilisieren sich die Magneten gegenseitig im Katheter, der kumulative Widerstand vermeidet eine Dislokation. Es handelt sich um ein individuelles Vorgehen, dessen standardisierte Umsetzung in einem Medizinprodukt gepr&#252;ft werden m&#252;sste.</Pgraph></TextBlock>
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