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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26ku357</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie trocken sind sie wirklich&#63; Kontinenz beim BEEK</Title>
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          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Neonatologie und P&#228;diatrische Intensivmedizin, Klinik f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Universit&#228;tsklinikum Erlangen, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Selbsthilfegruppe Blasenekstrophie&#47;Epispadie e.V., Utting am Ammersee, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Selbsthilfegruppe Blasenekstrophie&#47;Epispadie e.V., Utting am Ammersee, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Kinder- und Jugendpsychiatrie und &#8211;psychotherapie der Johannes Gutenberg Universit&#228;t, Mainz, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Humanmedizin, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheit, Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Witten, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Kinder- und Jugendpsychiatrie und &#8211;psychotherapie der Johannes Gutenberg Universit&#228;t, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20260121</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>Jahrestagung Kinderurologie 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Seltene Erkankungen I &#8211; Blasenekstrophie</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>Die Selbsthilfegruppe Blasenekstrophie&#47;Epispadie e.V. ist mit &#252;ber 330 aktiven Mitgliedern eine der gr&#246;&#223;ten weltweit. Eine Hauptaufgabe der Selbsthilfe ist die Unterst&#252;tzung bei der Aufkl&#228;rung &#252;ber m&#246;gliche operative Ma&#223;nahmen zur Verbesserung der Kontinenz und damit der Lebensqualit&#228;t. In dieser Erhebung vergleichen wir die Daten der Selbsteinsch&#228;tzung der Kontinenz aus den Jahren 2019 und 2025, um einen m&#246;glichen Effekt durch kontinuierliche Aufkl&#228;rungsarbeit zu &#252;berpr&#252;fen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode: </Mark1>In ihrer kontinuierlich aktualisierten Mitgliederdatenbank erhebt die Selbsthilfegruppe Blasenekstrophie&#47; Epispadie e.V. j&#228;hrlich unter anderem Kontinenzstatus sowie erfolgte Kontinenzoperationen. Die Auswertungen basieren auf den Selbstangaben Betroffener oder deren Familien. Die verwendete Kontinenzterminologie entspricht der ICCS-Klassifikation. Die Daten wurden f&#252;r diese Auswertung anonymisiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Im Jahr 2019 wurden Daten von 309 Mitgliedern (medianes Alter 18 J., 63&#37; m&#228;nnlich) und im Jahr 2025 von 326 Mitgliedern analysiert (medianes Alter 20 J.; 64&#37; m&#228;nnlich). Der Ph&#228;notyp blieb &#252;ber die Jahre gleich (klassische Blasenekstrophie 2019: 83&#37;; 2025: 80&#37;), Epispadie 2019: 10&#37;; 2025: 12&#37;, Kloakenekstrophie 2019: 6&#37;; 2025: 4&#37;). &#196;hnlich wie im Jahr 2019 bezeichneten sich 2025 27&#37; als kontinent, 22&#37; als inkontinent und 14&#37; als intermittierend tags&#252;ber oder nachts inkontinent. 31&#37; gaben im Jahr 2019, 37&#37; im Jahr 2025 einen unklaren Status an. In der Altersgruppe von 5-10 Jahre gab nur ein kleiner Teil an, kontinent zu sein (2019: 7&#37;; 2025: 8&#37;). 2025 bezeichneten sich 28&#37; als nicht kontinent (2019 55&#37;) und 20&#37; als intermittierend inkontinent (2019: 11&#37;). </Pgraph><Pgraph>In der Altersgruppe 11-17 Jahren lag der Anteil inkontinenter Jugendlicher gegen&#252;ber 2019 doppelt so hoch (42&#37; vs. 22&#37;,), wohingegen der Anteil kontinenter Jugendlicher im gleichen Zeitraum geringer war (11&#37; vs. 21&#37;). 30-40&#37; der Erwachsenen (&#61;18 J.) bezeichneten sich weiterhin als inkontinent oder intermittierend inkontinent. Mit zunehmendem Alter gaben mehr Mitglieder an kontinent zu sein. Durch ein Mitrofanoffstoma wurden signifikant mehr Betroffene kontinent (28 von 53; 53&#37;). Dennoch verbleiben trotz Stoma 26&#37; nicht oder nur teilweise kontinent (n&#61;14).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Aufgrund der anonymen Datenauswertung ist die Vergleichbarkeit der Kollektive eingeschr&#228;nkt. Auch ist die subjektive Einsch&#228;tzung der eigenen Kontinenz in unterschiedlichen Altersgruppen sicherlich komplexen Einfl&#252;ssen unterlegen. Dennoch liegt der Eindruck nahe, dass es im Verlauf der letzten 6 Jahre trotz intensiver Aufkl&#228;rungsarbeit und durchgef&#252;hrter Operationen nicht zu einer relevanten Verbesserung des Kontinenzstatus dieser Population gekommen ist, denn weiterhin sind etwa ein Drittel der Betroffenen inkontinent. Die Gr&#252;nde f&#252;r dieses Ph&#228;nomen bleiben unklar. Operative Ma&#223;nahmen alleine sind m&#246;glicherweise nicht ausreichend oder es wurden nicht alle kontinenzbestimmenden Pathologien korrigiert. Die in der aktuellen Literatur zunehmend an Bedeutung gewinnenden konservativen Ma&#223;nahmen, wie Physiotherapie und Urotherapie, sollten in jedem Fall eingesetzt werden, um die Kontinenzsituation in allen Altersgruppen zu verbessern.</Pgraph></TextBlock>
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