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    <IdentifierDoi>10.3205/26ku21</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26ku211</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Der paratesikul&#228;re fibr&#246;se Pseudotumor &#8211; eine seltene gutartige Tumorentit&#228;t</Title>
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        <Address>Zentrum f&#252;r Kinder-, Jugend- und rekonstruktive Urologie, Mannheim, Deutschland<Affiliation>Zentrum f&#252;r Kinder-, Jugend- und rekonstruktive Urologie, Mannheim, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>nina.younsi&#64;umm.de</Email>
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          <Affiliation>Zentrum f&#252;r Kinder-, Jugend- und rekonstruktive Urologie, Mannheim, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>Raimund.stein&#64;umm.de</Email>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260121</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>Jahrestagung Kinderurologie 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>&#196;u&#223;eres Genitale I</MeetingSession>
        <MeetingCity>Mainz</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Der paratestikul&#228;re Pseudotumor (PFP) ist eine sehr seltene, gutartige Tumorentit&#228;t mit aktuell nur knapp 200 publizierten F&#228;llen. Die endg&#252;ltige Diagnose wird anhand der Histologie gestellt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Fallbericht:</Mark1> Bei einem 16-j&#228;hrigen Patienten zeigte sich im Rahmen einer endokrinologischen Abkl&#228;rung eine paratestikul&#228;re indolente Verh&#228;rtungen im linken Hemiskrotum. Anamnestisch waren weder Infektionen, noch Traumata erinnerlich. Schmerzen im Genitale bestanden nicht. Die sonstige Anamnese war nebst einer Adipositas per magna blande. In der k&#246;rperlichen Untersuchung zeigten sich bei regelhaft deszendierten Hoden multiple paratestikul&#228;re perlartige und nicht mit der Umgebung adh&#228;rente Raumforderungen. Sonographisch zeigten sich benannte Raumforderungen gewebedicht und ohne eindeutigen Verkalkungen.</Pgraph><Pgraph>Bei V.a. skrotale Atherome, mit jedoch insgesamt unklarer Raumforderung des linken Skrotums, erfolgte die Exzision mit Schnellschnittuntersuchung. In der histopathologischen Untersuchung zeigte sich ein paratesikul&#228;rer fibr&#246;ser Pseudotumor. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> PFP sind gutartige, seltene L&#228;sionen paratestikul&#228;rer Strukturen, die 6 &#37; aller paratestikul&#228;ren L&#228;sionen ausmachen. Die h&#228;ufigsten PFP entstehen in der Tunica vaginalis, weniger als 10 &#37; entstammen dem Nebenhoden oder dem Samenstrang. Sie k&#246;nnen durch eine Infektion, ein Trauma oder eine Entz&#252;ndung ausgel&#246;st werden.</Pgraph><Pgraph>PFP treten in der Regel mit einer einseitigen schmerzlosen Tumorformation auf. Der Erkrankungsgipfel liegt im 3.Lebensjahrzehnt, wobei sie in jedem Alter auftreten k&#246;nnen. In der H&#228;lfte der F&#228;lle findet sich eine Hydrozele und in 30 &#37; eine Epididymorchitis&#47;Trauma in der Vorgeschichte. Keines dieser Merkmale lag in unserem Fall vor. </Pgraph><Pgraph>Die Sonographie zeigt typischerweise gut definierte, homogen hypoechogene L&#228;sionen in paratestikul&#228;rer Lage. Es k&#246;nnen kleine Kalzifizierungsherde vorhanden sein. Das MRT zeigt ein schwaches T1-Signal und kann hilfreich sein um andere paratestikul&#228;re L&#228;sionen wie z.B. Sarkome auszuschlie&#223;en.</Pgraph><Pgraph>Die Behandlung von PFP ist eine Herausforderung, da sie in Bezug auf Lage und Konsistenz einer b&#246;sartigen Erkrankung &#228;hneln. Daher unterziehen sich viele Patienten unn&#246;tigerweise einer radikalen Orchiektomie, wobei die Diagnose einer PFP erst durch die histologische Untersuchung gestellt wird. In unserem Fall bestand klinisch der V.a. Atherome, da die multiplen Massen nicht mit dem Hoden und Nebenhoden in Verbindung standen. Ultraschall- und MRT-Untersuchungen k&#246;nnen hilfreich sein, um die Gutartigkeit der paratestikul&#228;ren Tumore zu best&#228;tigen. Die endg&#252;ltige Diagnose einer PFP wird jedoch erst durch die Histologie gestellt.</Pgraph><Pgraph>In der Literatur gibt es keinen Konsens bez&#252;glich der Nachsorge. In unserem Fall zeigte eine erneute Ultraschalluntersuchung 3 und 6 Monaten postoperativ kein Wiederauftreten der paratestikul&#228;ren L&#228;sionen.</Pgraph></TextBlock>
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