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      <Title language="de">Partizipative Entwicklung einer digitalen Plattform zur Koordination der ambulanten Pflegeversorgung im l&#228;ndlichen Raum</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>9. Fachtagung Technik &#8211; Ethik &#8211; Gesundheit</MeetingName>
        <MeetingTitle>K&#252;nstliche Intelligenz: Die digitale Zukunft in der Pflege gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Akzeptanz von und Erfahrungen mit digitalen M&#246;glichkeiten</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Einleitung &#38; Motivation</SubHeadline><Pgraph>Prognosen zufolge wird die Anzahl der Pflegebed&#252;rftigen im Landkreis Oberallg&#228;u von 5.600 Personen im Jahr 2021 auf 7.482 im Jahr 2040 ansteigen. Zudem wird erwartet, dass die Nachfrage nach ambulanter Pflege im selben Zeitraum um 40 &#37; zunehmen wird <TextLink reference="1"></TextLink>. Obwohl der Landkreis Oberallg&#228;u &#252;ber ein breit aufgestelltes Pflegeangebot mit station&#228;ren und ambulanten Diensten verf&#252;gt, droht die &#220;berlastung der Kapazit&#228;ten. Somit steht der Landkreis Oberallg&#228;u &#8211; wie viele Regionen in Deutschland &#8211; vor gro&#223;en Herausforderungen, die durch den demografischen Wandel bedingt sind. Im s&#252;dbayerischen Oberallg&#228;u erschweren jedoch zus&#228;tzlich die alpine Infrastruktur und die starke Zersiedelung die Gesundheits- und Pflegeversorgung. Die ambulante Pflege ist daher mit langen, oft unwirtschaftlichen Anfahrtswegen konfrontiert. </Pgraph><Pgraph>Dies steht dem Wunsch vieler Pflegebed&#252;rftiger entgegen, m&#246;glichst lange in den eigenen vier W&#228;nden zu leben. Mittlerweile sto&#223;en die ambulanten Pflegedienste jedoch an wirtschaftliche und organisatorische Grenzen &#8211; nicht nur angesichts des Personalmangels, sondern auch aufgrund mangelnder Effizienz in der Tourenplanung, im Anfragemanagement und fehlender Koordination der Versorgung. Gleichzeitig stehen Pflegebed&#252;rftige sowie deren An- und Zugeh&#246;rigen vor der Herausforderung, passende Dienste zu finden, da verf&#252;gbare Kapazit&#228;ten schwer einsehbar sind und Anfragen oft auf Ablehnungen sto&#223;en. All diese Faktoren erschweren die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung in dem Fl&#228;chenlandkreis erheblich. </Pgraph><Pgraph>Um diese Herausforderungen zu bew&#228;ltigen, wurde die Entwicklung einer digitalen Koordinationsplattform f&#252;r ambulante Pflegedienste initiiert. Sie soll die Vermittlung und Organisation von Pflegeleistungen optimieren, indem sie als zentrale Kommunikations- und Steuerungsl&#246;sung f&#252;r alle Beteiligten dient. Ziel ist es, Versorgungsanfragen an ambulante Pflegedienste zu b&#252;ndeln und passgenau an verf&#252;gbare Dienste zu vermitteln, um den Koordinationsaufwand und die Wartezeiten f&#252;r Pflegebed&#252;rftige und deren An- und Zugeh&#246;rige zu reduzieren. Durch eine digitale Vernetzung zwischen Pflegediensten, Pflegebed&#252;rftigen und Angeh&#246;rigen wird die Zusammenarbeit intensiviert (u. a. durch eine Chatfunktion mit Anbindung an die Telematikinfrastruktur).</Pgraph><Pgraph>Die Plattform erm&#246;glicht dar&#252;ber hinaus eine datenbasierte Steuerung der pflegerischen Versorgung in der Zielregion, indem sie steuerungsrelevante Versorgungsdaten erzeugt und b&#252;ndelt. Versorgungsl&#252;cken k&#246;nnen somit fr&#252;hzeitig erkannt und Fehlentwicklungen gegengesteuert werden. Funktionen zur Visualisierung (wie etwa die geografische Verteilung von Versorgungsf&#228;llen und Fahrtrouten) erlauben es den Pflegediensten vor Ort, ihre Tourenplanung bei Bedarf besser aufeinander abzustimmen oder sogar gemeinsam zu planen, da unterversorgte Regionen und unversorgte Personen sichtbar gemacht werden. Die Plattform ist modular aufgebaut und kann flexibel an k&#252;nftige Anforderungen angepasst werden. So sollen in einem n&#228;chsten Entwicklungsschritt auch ehrenamtliche Unterst&#252;tzungsangebote angefragt und in die Versorgungskoordination einbezogen werden k&#246;nnen. Die Plattform kann als soziotechnisches Gesamtmodell auf andere Regionen &#252;bertragen werden.</Pgraph><Pgraph>Das Vorhaben wird wissenschaftlich begleitet und beraten. Dabei wird auch untersucht, wie partizipative Forschung und co-kreative Technikentwicklung als Impulsgeber f&#252;r Ver&#228;nderungen in regionalen Versorgungsstrukturen wirksam werden k&#246;nnen.</Pgraph><SubHeadline>Material &#38; Methoden</SubHeadline><Pgraph>Das Projekt verfolgt einen partizipativen Entwicklungsansatz, der Methoden der empirischen Sozialforschung mit Ans&#228;tzen co-kreativer Technikentwicklung und User-Experience-Designs (UX-Design) kombiniert. &#220;ber diese Methoden werden f&#252;nf Stakeholdergruppen aus Wissenschaft, Kommunalpolitik bzw. -verwaltung, ambulanter Pflege, Technologie-Wirtschaft und zivilgesellschaftliche Laien in einen gemeinsamen Innovationsprozess integriert. Durch ihr Zusammenwirken wird sichergestellt, dass die Plattform nicht nur technologisch ausgereift, sondern auch bedarfsgerecht, nachhaltig und praxistauglich ist. F&#252;r das Projekt ist insofern eine soziotechnische Perspektive leitend.</Pgraph><Pgraph>Ambulante Pflegedienste haben dabei eine Schl&#252;sselrolle als Praxispartner inne: Sie bringen ihr Wissen aus der t&#228;glichen Arbeit ein, identifizieren Herausforderungen in der Pflegekoordination und testen die Plattform in der t&#228;glichen Versorgungspraxis. Die Kreisverwaltung sorgt f&#252;r die politischen und administrativen Rahmenbedingungen. Sie f&#246;rdert die Vernetzung der Akteur:innen und unterst&#252;tzt die nachhaltige Implementierung der Plattform. Das Bayerische Zentrum Pflege Digital (BZPD) liefert als wissenschaftlicher Partner die methodischen und analytischen Grundlagen, indem es den Entwicklungsprozess mit sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden begleitet. Ein Technologiepartner setzt die digitale Plattform technisch um.</Pgraph><Pgraph>Pflegebed&#252;rftige und ihre Angeh&#246;rigen sind &#8211; als f&#252;nfte Zielgruppe &#8211; in diesem Projekt nicht nur passive Empfangende von Pflegeleistungen, sondern aktive Mitgestalter:innen des Projekts. Auch ihre Bed&#252;rfnisse, Erfahrungen und R&#252;ckmeldungen flie&#223;en kontinuierlich in den Entwicklungsprozess ein. Partizipativ gestaltete Workshops und regelm&#228;&#223;ige Feedbackrunden stellen hier sicher, dass die Plattform intuitiv bedienbar ist und den allt&#228;glichen Anforderungen dieser Zielgruppe gerecht wird.</Pgraph><Pgraph>Neben regelm&#228;&#223;igen co-kreativen Workshops und iterativen Feedbackschleifen mit der Kreisverwaltung und Pflegediensten werden Usability-Tests und Live-User-Analysen mit Pflegebed&#252;rftigen und&#47;oder pflegenden Angeh&#246;rigen eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Plattform sowohl den unterschiedlichen funktionell-technischen Anforderungen als auch den Gegebenheiten und Bedarfen im Praxiseinsatz gerecht wird. Daher werden im Zuge der genannten Formate mit der Kreisverwaltung und den beteiligten Pflegediensten auch Governance-Aspekte mit bearbeitet (z. B.  die Einbindung kommunaler Gremien oder n&#246;tige Anpassungen in den Strukturen und Routinen der Zusammenarbeit). Teilnehmende Beobachtungen und Befragungen liefern im Zuge der prozessbegleitenden Evaluation u. a. die daf&#252;r n&#246;tigen Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Pflegediensten, kommunalen Entscheidungstr&#228;ger:innen und weiteren Akteur:innen.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Das Projekt zeigt, wie partizipative Forschung und co-kreative Entwicklung nicht nur Transformationsprozesse ansto&#223;en, sondern sie auch in einer nachhaltig f&#246;rdernden Weise eng begleiten k&#246;nnen. Dabei wird deutlich, wie unterschiedliche &#8211; mitunter auch divergierende &#8211;Erwartungen oder Interessen der Beteiligten ber&#252;cksichtigt und ggf. ausgeglichen werden m&#252;ssen.</Pgraph><Pgraph>Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Einsatz der Plattform die Suche nach und Vermittlung von ambulanten Pflegediensten erleichtert und beschleunigt.  Aus Sicht der Kreisverwaltung er&#246;ffnen sich mit der Plattform jetzt neue M&#246;glichkeiten zur systematischen Erfassung von Versorgungsbedarfen und zur datenbasierten Steuerung von Versorgungsangeboten.</Pgraph><Pgraph>Als ein Erfolgsfaktor des Projekts erweist sich die gemeinsame Haltung der Beteiligten, die selbst initiiert eine neue Kultur der Kooperation und gemeinsamen Verantwortung f&#252;r die Versorgungssicherheit in der Region vorleben. Dies wird im Projekt u. a.  in Form einer Team-Charta mit gemeinsamen Zielen und Leitlinien f&#252;r eine faire Zusammenarbeit sichtbar.</Pgraph><Pgraph>Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor ist in der Schaffung neuer Versorgungs- und Koordinationsstrukturen zu sehen, die von dieser neuen Interaktionskultur ausgehend eine zentrale Verteilung von Pflegeanfragen und eine optimierte Tourenplanung erst m&#246;glich machen.</Pgraph><Pgraph>Das Projekt legt zudem den Schluss nahe, dass technologische Innovationen vor allem dann Aussicht auf Akzeptanz und Nachhaltigkeit haben, wenn sie gemeinsam mit den sp&#228;teren Nutzer:innen entwickelt werden. Die gezielte Verzahnung von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft hat vor diesem Hintergrund auch im Kontext von Gesundheit, Pflege und Sorge innovationsf&#246;rderndes Potenzial. Wissenschaft liefert methodische und analytische Grundlagen, Wirtschaft entwickelt technologische L&#246;sungen, Politik schafft f&#246;rderliche Rahmenbedingungen, Gesellschaft bringt Bedarfe und Erfahrungen ein, und die Endnutzer:innen gew&#228;hrleisten eine praxisnahe Gestaltung und Akzeptanz. Nur durch diese enge Zusammenarbeit kann eine zukunftsf&#228;hige digitale L&#246;sung geschaffen werden, die &#252;ber den Landkreis Oberallg&#228;u hinaus als Modell f&#252;r andere Regionen dienen kann. </Pgraph><Pgraph>Das Projekt zeigt letztlich auch, dass innovative lokale Pflegeversorgung nicht nur technologische Anpassungsschritte erfordert, sondern auch einen Wandel in den sozialen Strukturen, den Prozessen, den Denkweisen und den Handlungsstrategien versorgungsrelevanter Organisationen.</Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Die Projektergebnisse zeigen das enorme Potenzial digitaler L&#246;sungen zur Entlastung aller Akteure in der h&#228;uslichen Pflege in l&#228;ndlichen Regionen. Die digitale Plattform f&#246;rdert nicht nur die Kommunikation und verbessert die Koordination, sondern st&#228;rkt auch die pflegerische Infrastruktur durch bedarfsgerechte Versorgungsplanung.</Pgraph><Pgraph>Der Erfolg des Projekts beruht auf der fr&#252;hzeitigen Einbindung aller relevanten Beteiligten, da dies Akzeptanz und strukturelle Verankerung f&#246;rdert. Es zeigt sich, dass partizipative Forschung, UX-Design und ethnografische Begleitung zu einer praxisnahen Gestaltung der digitalen Technologie beitragen. Herausforderungen bestehen insbesondere mit Blick auf Datenschutz, Interoperabilit&#228;t mit bestehenden Systemen und Nachhaltigkeit. Die Weiterentwicklung der Team-Charta und die Einbindung weiterer Akteur:innen k&#246;nnte jedoch die Nachhaltigkeit der digitalen Plattform f&#246;rdern. </Pgraph><Pgraph>Angesichts des Fachkr&#228;ftemangels in der Pflege sind digitale Innovationen essenziell. Die digitale Plattform steigert nicht nur Effizienz, sondern erm&#246;glicht auch neue Kooperationsformen und Strukturen. Zuk&#252;nftig k&#246;nnte der Einsatz K&#252;nstlicher Intelligenz (KI) die Pflegekoordination weiter verbessern &#8211; etwa durch intelligente Verteilung von Anfragen, Tourenplanung per Echtzeit-Datenanalyse und fr&#252;hzeitige Identifikation von Versorgungsengp&#228;ssen. Zudem k&#246;nnte KI die Kommunikation zwischen Pflegeakteur:innen durch automatisierte Prozesse und Chatbots erleichtern. Dies wiederum kann Pflegedienste entlasten.</Pgraph><Pgraph>Die Weiterentwicklung der Plattform ist ein bedeutender Schritt hin zu einer technologiegest&#252;tzten, zukunftsf&#228;higen Pflegeversorgung. Sie zeigt, wie Digitalisierung als Innovationsmotor zur Schlie&#223;ung von Versorgungsl&#252;cken und zur Verbesserung der Lebensqualit&#228;t pflegebed&#252;rftiger Menschen beitragen kann.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTotal>Bayerisches Landesamt f&#252;r Pflege. Pflegebedarfe 2050. &#91;Zugriff: 07.04.2025&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.pflegebedarf2050.bayern.de&#47;</RefTotal>
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