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    <Identifier>25degam354</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam354</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam3540</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Vor welchen Herausforderungen stehen Haus&#228;rzt:innen bei der Informations- und Wissensvermittlung&#63; Erkenntnisse aus dem HLS-PROF-GER</Title>
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          <LastnameHeading>Griese</LastnameHeading>
          <Firstname>Lennert</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Bielefeld, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheitswissenschaften, Bielefeld, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Hertie School, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Schaeffer</Lastname>
          <LastnameHeading>Schaeffer</LastnameHeading>
          <Firstname>Doris</Firstname>
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        </PersonNames>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Bielefeld, Fakult&#228;t f&#252;r Gesundheitswissenschaften, Bielefeld, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Hertie School, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>354</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Wissensvermittlung in der Hausarztpraxis</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-12-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Das &#228;rztliche Gespr&#228;ch ist zentral f&#252;r die Aufkl&#228;rung von PatientInnen. Daf&#252;r m&#252;ssen &#196;rztInnen Informationen so vermitteln, dass sie an das Vorwissen und die Voraussetzungen von PatientInnen ankn&#252;pfen, von diesen verstanden, eingeordnet, beurteilt und im Alltag zur gesundheitsbezogenen Entscheidungsfindung genutzt werden k&#246;nnen &#8211; eine angesichts des breiten Spektrums an PatientInnen anspruchsvolle Herausforderung. Um zu kl&#228;ren, wo aus Sicht von &#196;rztInnen Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Aufgaben bestehen, wurde in einer Dreil&#228;nderstudie (DE, AT, CH) die Informations- und Wissensvermittlung als zentrale Dimension &#8222;Professioneller Gesundheitskompetenz&#8220; erhoben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Vor welchen Herausforderungen stehen Haus&#228;rztInnen bei der Informations- und Wissensvermittlung&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> In Deutschland wurden 297 Haus&#228;rztInnen in einer Online-Umfrage mit einem Erhebungsinstrument zur Messung Professioneller Gesundheitskompetenz (HLS-PROF-GER) befragt. Die Informations- und Wissensvermittlung wurde &#252;ber die selbsteingesch&#228;tzten Schwierigkeiten bei der Umsetzung von insgesamt 17 Aufgaben im &#228;rztlichen Alltag in f&#252;nf Teilbereichen erfasst. Zus&#228;tzlich wurden Fragen zu den Ausbildungs- und Rahmenbedingungen gestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Am schwierigsten wird der Teilbereich &#8222;Mit Herausforderungen bei der Informationsvermittlung umgehen&#8220; eingesch&#228;tzt. Auf Ebene der einzelnen Aufgaben f&#228;llt es besonders schwer, mit fehl- oder falschinformierten PatientInnen umzugehen (44,5&#37; eher&#47;sehr schwierig) sowie einzusch&#228;tzen, inwieweit kulturelle Unterschiede das Verst&#228;ndnis erschweren (39,7&#37; eher&#47;sehr schwierig). Auch das Vorwissen von PatientInnen einzusch&#228;tzen, stellt &#252;ber ein Viertel der Befragten vor Schwierigkeiten. Gut ein Drittel gibt an, sich eher&#47;schlecht durch die eigene Ausbildung auf die Informations- und Wissensvermittlung vorbereitet zu f&#252;hlen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse zur Informations- und Wissensvermittlung geben Aufschluss, wo Unterst&#252;tzungsma&#223;nahmen vorrangig erforderlich sind und durch die Zielgruppe als besonders hilfreich wahrgenommen werden. Neben einer st&#228;rkeren Verankerung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung k&#246;nnen Lernangebote und Materialien entwickelt werden, die die Aufkl&#228;rung erleichtern und die Versorgung von PatientInnen verbessern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Praxisnahe Angebote, die die Gesundheitsprofessionen bei der Informations- und Wissensvermittlung unterst&#252;tzen, k&#246;nnen zur Verbesserung der PatientInnenversorgung</Pgraph></TextBlock>
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