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    <Identifier>25degam323</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam323</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam3233</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Implementierung eines sektoren&#252;bergreifenden, kurzstation&#228;ren, allgemeinmedizinisch-orientierten Versorgungsmodells (STATAMED) aus Sicht der Leistungserbringer</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Hamburg, Hamburg Center for Health Economics, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;t Siegen, Siegen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>323</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sektoren&#252;bergreifendes kurzstation&#228;res allgemeinmedizinisches Versorgungmodell</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-03-03</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die medizinische Betreuung einer alternden Bev&#246;lkerung bringt zahlreiche Herausforderungen und Schwierigkeiten mit sich. Dies betrifft auch allgemeinmedizinische Behandlungen, z.B. bei chronischen Erkrankungen oder akuten Infekten, wo es neben Fehl- und Unterversorgung auch zu &#220;berversorgung kommen kann. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind innovative Versorgungsans&#228;tze erforderlich, die eine effiziente und bedarfsorientierte Neugestaltung des ambulant-station&#228;ren Patientenpfades erm&#246;glichen. Das Projekt STATAMED hat zum Ziel, ein interdisziplin&#228;res, regional vernetztes und allgemeinmedizinisches Versorgungsmodell f&#252;r die kurzstation&#228;re Versorgung zu etablieren. Die Umsetzung erfolgt in drei l&#228;ndlichen und drei st&#228;dtischen Regionen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die vorliegende Studie untersucht die Implementierung von STATAMED aus Sicht der Leistungserbringenden. Ziel ist es Faktoren zu identifizieren, die die Umsetzung der neuen Versorgungsform f&#246;rdern oder hemmen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf organisationalen Faktoren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> An allen sechs STATAMED-Standorten werden semi-strukturierte, qualitative Interviews durchgef&#252;hrt. Die Zielgruppe der Befragung umfasst &#228;rztliches und pflegerisches Personal sowie Mitarbeitende aus der Krankenhausverwaltung. Der Fokus der Erhebung liegt dabei auf Mitarbeitenden mit projektspezifischen Aufgaben und Rollen, da sich diese von der Regelversorgung unterscheiden. Im ersten Erhebungszeitraum wurden 36 Interviews gef&#252;hrt. Eine zweite Erhebung ist f&#252;r das Ende der Intervention (Q1 2026) geplant.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die vorl&#228;ufigen Ergebnisse zeigen u.a. das bisherige Erfahrungen mit Ver&#228;nderungsprozessen eine wichtige Rolle spielen. Zudem ist die Kommunikation der Ver&#228;nderungen durch Vorgesetzte essentiell, da ungen&#252;gende Kommunikation zu Unsicherheit und zus&#228;tzlichem Abstimmungsbedarf f&#252;hrt. Duale Strukturen, die durch die Einf&#252;hrung neuer Prozesse und Rollen entstanden sind, f&#252;hrten vielfach zu Konflikten. Die konkrete Ausgestaltung der projektspezifischen Rollen und Aufgaben wurde zudem als zentraler Aspekt f&#252;r eine erfolgreiche Implementierung identifiziert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse f&#252;r die erfolgreiche Umsetzung innovativer Versorgungsmodelle. Dabei werden u.a. Erkenntnisse betriebswirtschaftlicher Forschung f&#252;r die Implementierung neuer Versorgungsmodelle diskutiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Organisationale Faktoren und Prozesse sind f&#252;r die Implementierung innovativer Versorgungsmodelle von gro&#223;er Bedeutung.</Pgraph></TextBlock>
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