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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2982</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie werden Menschen, die in Pflegeheimen leben, partizipativ in Forschungsprojekte eingebunden&#63; Eine explorative Literaturanalyse</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>One Slide Five Minutes 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>OS-01-08</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Menschen, die in Pflegeheimen leben, werden zunehmend in Entscheidungen &#252;ber ihr t&#228;gliches Leben und ihre gesundheitliche Versorgung eingebunden. Weniger etabliert ist ihre Partizipation an Forschungsprojekten, die sie betreffen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wie werden Menschen, die in Pflegeheimen leben, in Forschungsprojekte eingebunden&#63; Welche Methoden werden beschrieben&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussionspunkt:</Mark1> Wenn Menschen, die in Pflegeheimen leben, in Forschungsprozesse einbezogen werden, erfolgt dies selten im Sinne von Mitbestimmung. Menschen mit k&#246;rperlichen oder mentalen Beeintr&#228;chtigungen partizipieren kaum.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Eine erste explorative Literaturrecherche wurde in den Datenbanken CINAHL und PubMed durchgef&#252;hrt. Dazu wurden die Datenbanken auf Publikationen durchsucht, die sowohl &#8222;patient involvement&#8220; als auch &#8222;nursing home&#47;s&#8220; in Titel&#47;Abstract und&#47;oder Medical Subject Headings (MeSH) erw&#228;hnen. Nach initialer Sichtung von 763 Abstracts wurden 137 Volltexte gepr&#252;ft. Davon beschrieben 27 Publikationen keine Partizipation von Pflegeheimbewohnern oder -bewohnerinnen an Forschung; 46 beschr&#228;nkten sich auf die Nutzung von Bewohnenden als Datenquelle; 36 beschrieben eine Vorstufe der Partizipation wie Einbeziehung, Kollaboration oder Konsultation. Die verbleibenden 28 Publikationen, die eine Partizipation im Sinne von Mitbestimmung beschrieben, wurden weiter ausgewertet. Die Artikel berichten Ergebnisse aus Nordamerika oder Europa, davon 5 aus Deutschland, 1 aus der Karibik. Es werden medizinische Aspekte (n&#61;10), Lebensumst&#228;nde (n&#61;13) und die Einbindung in Forschung (n&#61;5) grunds&#228;tzlich thematisiert. Ziele der Partizipation betrafen die Entwicklung der Methodik (n&#61;17), die Aus-&#47;Bewertung von Daten (n&#61;24) und die Konsensfindung (n&#61;20). In 12 Studien wurden Ausschlusskriterien explizit genannt (k&#246;rperliche und&#47;oder mentale Beeintr&#228;chtigungen). Die Beteiligung erfolgte &#252;ber die Einbeziehung in verschiedenen Gruppenformaten (n&#61;27), Einzelinterviews (n&#61;16) und selbst&#228;ndig ausgef&#252;llte Frageb&#246;gen (n&#61;9). In einem Forschungsprojekt zu medizinischen Aspekten (n&#61;2 Artikel) erfolgte die Einbeziehung in Gruppendiskussionen &#252;ber eine F&#252;rsprecherin, nachdem die Betroffenenperspektive zuvor in Einzelinterviews ermittelt wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Methoden, mit denen die Einbeziehung besonders vulnerabler Pflegeheimbewohner und -bewohnerinnen in Forschungsprozesse verbessert werden kann, sind beschrieben. Forschende, die sich der haus&#228;rztlichen Versorgung in Pflegeheimen widmen, k&#246;nnen die beschriebenen partizipativen Methoden nutzen und sollten sie weiterentwickeln.</Pgraph></TextBlock>
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