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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam257</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2573</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Haus&#228;rztliche Perspektiven auf die Versorgung von Patient:innen mit Post-COVID-Syndrom: Herausforderungen und Bedarfe f&#252;r eine interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit</Title>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheits&#246;konomie, Berlin, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;t T&#252;bingen, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin &#38; Interprofessionelle Versorgung, T&#252;bingen, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Bosch Health Campus, Robert Bosch Centrum f&#252;r Integrative Medizin und Gesundheit, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Susanne</Firstname>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Pandemie und Post-COVID</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-12-04</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen (H&#196;) verf&#252;gen &#252;ber mehrj&#228;hrige Erfahrung in der Versorgung von Patient:innen mit Post-COVID-Syndrom (PCS) und sind zentrale Ansprechpersonen. Trotz zunehmender Erkenntnisse bestehen weiterhin Herausforderungen in der Versorgung dieser Patientengruppe.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die Studie untersucht anhaltende Herausforderungen in der haus&#228;rztlichen Versorgung von Patient:innen mit PCS und arbeitet Bedarfe f&#252;r eine verbesserte interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit heraus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Zwischen Oktober 2023 und Mai 2024 wurden drei Fokusgruppen mit insgesamt siebzehn H&#196; aus Berlin und Brandenburg durchgef&#252;hrt (eine in Pr&#228;senz, zwei online). Die Diskussionen basierten auf einem selbstentwickelten Leitfaden, wurden aufgezeichnet, pseudonym transkribiert und mittels einer kombinierten deduktiv-induktiven Framework-Analyse ausgewertet. Zur Validierung der Ergebnisse fand im Oktober 2024 eine weitere Gruppendiskussion mit sieben der urspr&#252;nglichen Teilnehmenden statt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die teilnehmenden H&#196; berichteten von diagnostischer und therapeutischer Unsicherheit, langen Wartezeiten in spezialisierten Einrichtungen sowie fehlender Evidenz und Wissensl&#252;cken als zentrale Herausforderungen. Defizite in der interdisziplin&#228;ren Abstimmung und ein unzureichender Austausch mit anderen Versorgern wurden beschrieben. Die subjektive Belastung der H&#196; im Umgang mit den  Erkrankten, insbesondere die h&#228;ufig begleitenden sozialen Ver&#228;nderungen der Patient:innen, stellen eine zus&#228;tzliche Herausforderung dar. Die Befragten betonten die Notwendigkeit eines schnelleren und niedrigschwelligen Zugangs zu Spezialambulanzen sowie verbesserter Rehabilitationskonzepte. Sie sehen sich als zentrale Akteur:innen in der Versorgung und w&#252;nschen sich eine st&#228;rkere Anerkennung ihrer Rolle im Behandlungskontext.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> H&#196; spielen eine essenzielle Rolle in der Versorgung von Patient:innen mit PCS, auch in Situationen, in denen Therapiem&#246;glichkeiten begrenzt sind. Um dieser Rolle gerecht zu werden, ben&#246;tigen sie einen erleichterten Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie ein etabliertes Versorgungssystem, das auf interdisziplin&#228;re Kooperation setzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die Versorgung von Patient:innen mit PCS stellt aufgrund des komplexen Krankheitsbildes und seiner sozialen Implikationen eine besondere Herausforderung f&#252;r H&#196; dar. Ein intensiverer Austausch sowohl unter H&#196; als auch mit spezialisierten Einrichtungen ist essenziell, um eine qualitativ hochwertige Versorgung auf Basis der sich stetig weiterentwickelnden Evidenz sicherzustellen.</Pgraph></TextBlock>
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