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    <Identifier>25degam208</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam208</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2082</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Gesundheits&#228;ngste in der allgemeinmedizinischen Versorgung &#8211; eine qualitativ explorative Befragung von Haus&#228;rzt:innen in Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz zu Erfahrungen, Herausforderungen und Umgangsstrategien</Title>
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          <LastnameHeading>L&#246;we</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Mainz, Zentrum f&#252;r Allgemeinmedizin und Geriatrie, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Mainz, Zentrum f&#252;r Allgemeinmedizin und Geriatrie, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsmedizin Mainz, Zentrum f&#252;r Allgemeinmedizin und Geriatrie, Mainz, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>208</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Gesundheitskommunikation und Versorgung besonderer Zielgruppen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-07-06</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Gesundheits&#228;ngste pr&#228;sentieren sich bei Patient:innen vielf&#228;ltig und f&#252;hren zu intensiver Selbstbeobachtung, wiederholten Arztbesuchen und diagnostischen Ma&#223;nahmen. Diese Problematik wird f&#252;r die haus&#228;rztliche Versorgung immer relevanter. Bislang fehlt es an Studien, die die Relevanz von Gesundheits&#228;ngsten in der Prim&#228;rversorgung sowie die Erfahrungen, Herausforderungen und Umgangsstrategien der Allgemein&#228;rzt:innen beleuchten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die Studie exploriert den Status quo rund um Gesundheits&#228;ngste in der haus&#228;rztlichen Versorgung, beleuchtet Erfahrungen, Herausforderungen, L&#246;sungsans&#228;tze und m&#246;chte Ansatzpunkte f&#252;r den Umgang ableiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Im Jahr 2023 wurden 21 Haus&#228;rzt:innen aus den Bundesl&#228;ndern Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz mittels qualitativer, leitfadengest&#252;tzter Interviews befragt. Die Ergebnisse wurden einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Soziodemographische Merkmale wurden bewusst breit gestreut, um ein vielf&#228;ltiges Sample zu erhalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Viele Haus&#228;rzt:innen berichten, dass Gesundheits&#228;ngste im Versorgungsalltag eine zentrale Rolle spielen und v.a. Frauen mittleren Alters betroffen sind. Typische Vorstellungsgr&#252;nde sind Kopf- und abdominelle Schmerzen sowie vegetative Symptome wie Schwindel oder &#220;belkeit, teils begleitet von depressiven Symptomen. Der Umgang mit Betroffenen wird als herausfordernd empfunden &#8211; insbesondere aufgrund hoher Erwartungen, der Vermeidung von &#220;berdiagnostik und der Abgrenzung k&#246;rperlicher und psychischer Ursachen. Viele Haus&#228;rzt:innen haben indes Umgangsstrategien entwickelt und setzen auf Empathie, Erkl&#228;rungsmodelle und Verbildlichungen, was jedoch nicht immer zum Erfolg f&#252;hrt. Die Mehrheit der Interviewten erwartet eine Zunahme von Gesundheits&#228;ngsten. Sie fordern eine bessere Vernetzung mit Psycholog:innen und Psychiater:innen sowie den Ausbau eigener psychotherapeutischer Kompetenzen. Auch verl&#228;ssliche Gesundheitsinformationen und eine st&#228;rkere Gesundheitsaufkl&#228;rung werden genannt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Gesundheits&#228;ngste sind f&#252;r die Hausarztmedizin von zunehmender Bedeutung. Eine fr&#252;hzeitige Identifikation Betroffener ist entscheidend, um gezielt zu therapieren und &#220;berdiagnostik zu vermeiden. Bislang mangelt es an geeigneten Screening-Methoden, Leitlinien und standardisierten Therapieans&#228;tzen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Eine fr&#252;hzeitige Erkennung und gezielte Strategien in der Patientenf&#252;hrung sind notwendig und hilfreich, um nicht nur die Lebensqualit&#228;t der Betroffenen, sondern auch die Effizienz und Zufriedenheit in der haus&#228;rztlichen Versorgung zu verbessern.</Pgraph></TextBlock>
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