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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2077</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Haus&#228;rztliche Prim&#228;rversorgung im Quartier &#8211; CURANDUM im Wiesbadener Osten</Title>
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          <Affiliation>Allgemeinmedizin Breckenheim, Allgemeinmedizin, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Hochschule RheinMain, Gesundheits&#246;konomie, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>207</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Gesundheitskommunikation und Versorgung besonderer Zielgruppen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-07-05</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die zunehmende Unterversorgung im haus&#228;rztlichen Bereich und der demografische Wandel erfordern neue, integrative Versorgungskonzepte.?</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Vorstellung des CURANDUM-Modells zur nachhaltigen Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im Quartier. Die haus&#228;rztliche Praxis als zentrale Anlaufstelle nutzt sektoren&#252;bergreifende Zusammenarbeit und digitale Vernetzung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Beschreibung des Drei-Ebenen-Modells, der Rolle der Quartiersmanagerin als Gesundheitskoordinatorin und der Integration digitaler Tools zur Unterst&#252;tzung der Selbstbestimmtheit.?</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> &#220;ber 21.000 Menschen im Wiesbadener Osten werden seit 2017 durch ein kooperatives Netzwerk von Gesundheitsanbietenden und sozialen Diensten versorgt.? Unterst&#252;tzt wird dabei die digitale Teilhabe f&#252;r technikferne Menschen. J&#228;hrliche Kosten von 250.000,00 EURO stehen Einsparungen durch Erhalt der Selbstbestimmtheit in der eigenen Wohnung gegen&#252;ber sowie die Entlastung der haus&#228;rztlichen Praxis von Anhangst&#228;tigkeiten. Die Gesundheitskoordinatorinnen leisten Vernetzungs- und Unterst&#252;tzungsarbeit au&#223;erhalb des SGB mit &#252;ber 1.500 Eins&#228;tze im Jahr. Pro Klienten ben&#246;tigen sie dabei im Durchschnitt 6 Stunden. Den Impuls daf&#252;r gibt die haus&#228;rztliche Praxis.  Seit 2020 wird das Projekt vom Land Hessen und der Kommune Wiesbaden mit derzeit j&#228;hrlich 70.000 EURO gef&#246;rdert. F&#252;r die restliche Summe zeichnet der gemeinn&#252;tzige Verein CURANDUM e.V., der sich &#252;ber Leistungsverg&#252;tung, Beitr&#228;ge und Spenden finanziert. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Hochschule RheinMain, Fachbereiche Gesundheits&#246;konomie und Sozialwesen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die haus&#228;rztliche Praxis kann sich &#252;ber die Quartiersarbeit auf ihre Kernkompetenzen fokussieren und dabei ihre Strukturen beibehalten. Durch niedrigschwellige Koordinierungsarbeit werden Leistungen im Gesundheitssystem eingespart. Ob das Modell finanziell autark tragf&#228;hig ist, m&#252;ssen weitere wissenschaftliche Analysen zu Auswirkungen auf die Patientenversorgung zeigen. Ziel ist die Einbindung der Praxisleistung in das SGB V.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Durch Zusammenf&#252;hren der vorhandenen Ressourcen vor Ort und Digitalisierung kann die lokale Gesundheitsversorgung nachhaltig gesichert und weiterentwickelt werden. CURANDUM kann als &#252;bertragbares Modell f&#252;r andere Regionen dienen.</Pgraph></TextBlock>
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