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    <Identifier>25degam202</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam202</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2021</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Chronisch &#8211; gesund &#8211; leben Jahresgruppe f&#252;r Menschen mit chronischen Erkrankungen</Title>
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          <LastnameHeading>Petzold</LastnameHeading>
          <Firstname>Theodor Dierk</Firstname>
          <Initials>TD</Initials>
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          <Affiliation>Zentrum F&#252;r Salutogenese, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>202</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Psychische Gesundheit, chronische Erkrankung und Familienmedizin</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-06-12</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Bei vielen chronischen Erkrankungen NCD ist Stress ein wichtiger Faktor f&#252;r ihre Genese und ihren Verlauf. Dabei hat der Stress seinen Ursprung h&#228;ufig im kindlichen Erleben famili&#228;rer Beziehungsmuster wie Traumata. Diese werden ggf. im erwachsenen Beziehungskontext privat und beruflich aktiviert. In der medizinischen Versorgung gibt es noch kein Angebot, das den Betroffenen angemessene M&#246;glichkeiten bietet, ihre Stressmuster zu l&#246;sen und damit den Verlauf ihrer Erkrankungen positiv zu beeinflussen.</Pgraph><Pgraph>Die Jahresgruppe chronisch &#8211; gesund &#8211; leben bietet dazu zwischen Therapie und Sekund&#228;r-&#47;Terti&#228;r-Pr&#228;vention ein multimodales Gruppentraining zur Anregung der gesunden Selbst-&#47;Koh&#228;renzregulation.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel: Menschen mit chronischen Erkrankungen zu neuen Wegen f&#252;r ein ges&#252;nderes Leben zu bef&#228;higen.</Pgraph><Pgraph>Fragestellung: Wie weit kann eine auf ein gesundes Leben orientierte Beziehungsgestaltung wie Kommunizieren und Kooperieren den Verlauf chronischer Erkrankungen beeinflussen&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Im Mittelpunkt des Kurses steht die Kommunikation in Dyaden und in der Gruppe zu Fragestellungen, die die gesunde Koh&#228;renzregulation zum guten Leben anregen. Diese beinhaltet gleichzeitig ein Lernen neuer Kommunikations- wie Beziehungsm&#246;glichkeiten. Methodisch entstammt sie aus der Salutogenen Kommunikation SalKom<Superscript>&#174;</Superscript>. Daneben werden bekannte und bew&#228;hrte Pr&#228;ventionsmethoden zur Bewegung, Entspannung, Achtsamkeit und Ern&#228;hrung einge&#252;bt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Methodisch baut diese Jahresgruppe auf dem zertifizierten multimodalen Stressmanagement-Kurs TSF Training gesunder Stressregulationsf&#228;higkeit auf. Dieser gr&#252;ndet auf den Forschungen von Grossarth-Maticek zum Autonomietraining bei Chronischen Erkrankungen. Ein weiteres Konzept auf der Grundlage des TSF f&#252;r Frauen mit und nach Brustkrebs hat 2023&#47;24 sehr ermutigende Ergebnisse erbracht, die noch in der Auswertung sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> K&#246;nnen tieferliegende Stressmuster ver&#228;ndert werden&#63; Aus der Trauma-Therapieforschung gibt es dazu ermutigende Ergebnisse. Dabei spielt das Wiederwecken von tiefem Urvertrauen eine wichtige Rolle.</Pgraph><Pgraph>Eine konsequent salutogenetische Orientierung der Gruppenleitung findet bei vielen Teilnehmenden eine zur Eigenaktivit&#228;t ermutigende Resonanz, um ihr Leben jenseits von Stress aktiv mitzugestalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Eine vertrauensvolle Orientierung auf gesunde Entwicklung tut sowohl den PatientInnen als auch dem Therapeuten gut.</Pgraph></TextBlock>
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