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    <Identifier>25degam201</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam201</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam2010</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Lost in Transition &#8211; Herausforderungen und Konzepte f&#252;r die Betreuung junger Menschen im &#220;bergang in die Erwachsenenmedizin</Title>
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          <Lastname>Ernst</Lastname>
          <LastnameHeading>Ernst</LastnameHeading>
          <Firstname>Gundula</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Medizinische Psychologie, Hannover, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Transitionsmedizin, c&#47;o. Medizinische Psychologie, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
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          <Lastname>Biersack</Lastname>
          <LastnameHeading>Biersack</LastnameHeading>
          <Firstname>Lisa K.</Firstname>
          <Initials>LK</Initials>
        </PersonNames>
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          <Affiliation>Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Frankfurt, Deutschland</Affiliation>
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        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>201</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Psychische Gesundheit, chronische Erkrankung und Familienmedizin</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-06-11</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Mit dem Erwachsenwerden steht f&#252;r junge Menschen nicht nur das Ende der Schulzeit und die L&#246;sung vom Elternhaus an, sondern auch ein Wechsel von der p&#228;diatrischen in die erwachsenenmedizinische Versorgung. Insbesondere f&#252;r junge Menschen mit chronischen Krankheiten ist dies eine Herausforderung. Aus der P&#228;diatrie sind sie gew&#246;hnt, dass ihre Eltern und das Behandlungsteam viel Verantwortung &#252;bernehmen. Ihre Gesundheitskompetenz ist h&#228;ufig noch gering ausgepr&#228;gt. Ihre Betreuung bedarf daher mehr Anleitung und Verst&#228;ndnis. Zudem ist die &#220;berleitung in die Erwachsenenmedizin h&#228;ufig unzureichend geregelt, so dass keine kontinuierliche medizinische Versorgung sichergestellt ist und Informationen aus der Krankenvorgeschichte nicht zuverl&#228;ssig weitergegeben werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wie k&#246;nnen die Abl&#228;ufe vor, w&#228;hrend und nach dem Transfer in die Allgemeinmedizin optimiert werden, um die langfristige medizinische Weiterversorgung zu sichern&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Literatur&#252;bersicht inkl. exemplarischer Darstellung ausgew&#228;hlter Studien</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Zur strukturierten Gestaltung des Transitionsprozesses von der P&#228;diatrie in Einrichtungen der Erwachsenenmedizin wurde eine S3-Leitlinie mit Empfehlungen f&#252;r die Praxis entwickelt. Zudem liegt mittlerweile eine Vielzahl von Tools vor, beispielsweise zur Erfassung der Transitions-&#47;Gesundheitskompetenz und zur strukturierten &#220;bergabe von Informationen. Der Fokus dieser Arbeiten liegt jedoch auf der p&#228;diatrischen Seite. Wenig Erkenntnisse liegen zu den Bedarfen junger Menschen an die Weiterbetreuung oder erfolgreiche Transitionsinterventionen in der Allgemeinmedizin vor. Dabei kommt der allgemeinmedizinischen Seite abh&#228;ngig von der Erkrankung und der regionalen Versorgungslandschaft eine zentrale Rolle zu. Bei Krankheiten wie Adipositas, Asthma und ADHS &#252;bernimmt sie in der Regel die verantwortliche Betreuung, bei Krankheiten wie Diabetes und Rheuma hat sie eine Lotsen- und Br&#252;ckenfunktion.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Junge Menschen mit chronischen Krankheiten stellen eine besondere Patient:innengruppe in der allgemeinmedizinischen Praxis dar. Ihre Bedarfe sollten analysiert und zumindest initial durch ausf&#252;hrliche Gespr&#228;che adressiert werden. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen gezielt Unterst&#252;tzungsangebote eingesetzt werden. Ob dar&#252;ber hinaus eine besondere Betreuung oder Abstimmung mit den Vorbehandelnden erforderlich und umsetzbar ist, bleibt zu diskutieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Junge Menschen m&#252;ssen erst langsam in ihre verantwortliche Patientenrolle hineinwachsen. Allgemeinmediziner:innen k&#246;nnen sie dabei unterst&#252;tzen.</Pgraph></TextBlock>
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