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    <Identifier>25degam181</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam181</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1818</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Fr&#252;herkennung von chronischer Nierenkrankheit aus der Sicht der Haus&#228;rzt:innen: Ergebnisse der Projektevaluation von &#8222;niere.sch&#252;tzen 2.0&#8220;</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, Graz, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz, Institut f&#252;r Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation, Graz, &#214;sterreich</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Graz, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, Graz, &#214;sterreich</Affiliation>
          <Affiliation>Johann Wolfgang Goethe-Universit&#228;t Frankfurt am Main, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Frankfurt am Main, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Fr&#252;herkennung, klinische Studien und Evidenz</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-05-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> &#8222;Niere.sch&#252;tzen&#8220; ist ein strukturiertes Fr&#252;herkennungsprogramm f&#252;r chronische Nierenkrankheit (CKD) in der Steiermark. Zur Steigerung der Attraktivit&#228;t und Teilnahmebereitschaft seitens der Haus&#228;rzt:innen wurde im Jahr 2021 das Folgeprojekt &#8222;niere.sch&#252;tzen 2.0&#8220; initiiert, welches nach Projektende im Jahr 2024 evaluiert werden sollte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel dieser Programmevaluation war es, die aus Sicht der steirischen Haus&#228;rzt:innen wahrgenommenen Vor- und Nachteile des Fr&#252;herkennungsprogramms sowie f&#246;rderliche und hinderliche Faktoren bei der praktischen Umsetzung zu erheben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Als Erhebungsinstrument wurde ein Online-Fragebogen entwickelt und mittels Pretests mit sieben Haus&#228;rzt:innen auf Verst&#228;ndlichkeit gepr&#252;ft. Anfang April 2024 wurde der finale Fragebogen mit 42 geschlossenen Items und f&#252;nf Freitextfeldern an 33 teilnehmende Haus&#228;rzt:innen von &#8222;niere.sch&#252;tzen 2.0&#8220; sowie an 388 Mitglieder der Steirischen Akademie f&#252;r Allgemeinmedizin einschlie&#223;lich einer Erinnerung versendet. Die Teilnahme an der Befragung war im Zeitraum von 02.04.2024 bis 02.05.2024 m&#246;glich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Insgesamt wurden 60 Frageb&#246;gen vollst&#228;ndig ausgef&#252;llt (52&#37; M&#228;nner, 47&#37; Frauen, 1&#37; Divers). Die Vorteile des &#8222;niere.sch&#252;tzen&#8220;-Programms liegen sowohl in der N&#252;tzlichkeit als auch in der Verst&#228;ndlichkeit des dazugeh&#246;rigen Kontrollschemas. Als Nachteile werden der Dokumentationsaufwand und die noch ausstehende Integration in bestehende Programme (z.B. DMP-Diabetes) gesehen. F&#246;rderliche Faktoren f&#252;r die Programmumsetzung von &#8222;niere.sch&#252;tzen&#8220; sind eine gute Zusammenarbeit mit den Nephrolog:innen und eine gesteigerte Therapieadh&#228;renz der CKD Patient:innen. Hinderliche Faktoren sind der hohe Arbeitsaufwand und die fehlende Finanzierung f&#252;r die Programmumsetzung und die Albumin-Kreatin-Ratio-(ACR)-Bestimmung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Ein Vergleich der vorliegenden Ergebnisse mit den Resultaten der Programmevaluation von &#8222;niere.sch&#252;tzen&#8220; aus dem Jahr 2018 zeigt weitgehend &#228;hnliche Ergebnisse. Lediglich die Verst&#228;ndlichkeit des Kontrollschemas von &#8222;niere.sch&#252;tzen&#8220; hat sich im Vergleich verbessert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Aus Sicht der Haus&#228;rzt:innen ist das &#8222;niere.sch&#252;tzen&#8220;-Programm f&#252;r die CKD-Fr&#252;herkennung n&#252;tzlich. Die Integration von &#8222;niere.sch&#252;tzen&#8220; in bestehende Programme (z.B. DMP-Diabetes) sowie die Programmfinanzierung werden als f&#246;rderlich f&#252;r eine erfolgreiche Umsetzung des Programms angesehen.</Pgraph></TextBlock>
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