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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam155</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1550</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Komplexit&#228;t des Lehr-&#47;Lerngeschehens durch Anki-Lernkartenerstellung</Title>
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          <Affiliation>Uniklinikum Erlangen, Allgemeinmedizinisches Institut, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>155</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Innovative Lehr- und Lernformate</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-02-11</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Open-Source-Software Anki unterst&#252;tzt mit Lernkarten (engl. Flashcards) das Abfragen von Wissen. Sie findet auch im deutschen Medizinstudium Anwendung und die bvmd fordert inhaltliche Unterst&#252;tzung seitens der Lehrst&#252;hle. Anki ist japanisch und bedeutet Auswendiglernen. Die kognitive Dom&#228;ne unterteilt Blooms Taxonomie in sechs Hierarchiestufen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Welche Komplexit&#228;tsebenen Studierende von Anki-Kartendecks erwarten und welche sie tats&#228;chlich adressieren k&#246;nnen, wurde im Rahmen eines Projekts zur Erstellung von Lernkarten f&#252;r die Vorlesung untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Wir befragten Studierende des 1. klinischen Semesters (Regelstudiengang) zu Beginn der Vorlesung Allgemeinmedizin nach ihren Erwartungen an vom Lehrstuhl herausgegebenen Lernkartendecks.  Entsprechend einer studentischen Initiativbewerbung erstellte Lernkarten korrigierten die Dozierenden fachlich und formativ. Studierende des WiSe 2024&#47;25 setzten die ca. 450 Karten in der Klausurvorbereitung ein. Die Auswirkung auf Klausurfragen unterschiedlicher Komplexit&#228;t wird untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Allgemeinheit der Studierenden verf&#252;gte &#252;ber Vorerfahrung mit Anki. &#220;berwiegend stimmten die Studierenden zu, Bedarf an Anki-Karten f&#252;r die Vorlesung Allgemeinmedizin zu haben.</Pgraph><Pgraph>Die Erwartung an Karten hoher Lernergebnis-Komplexit&#228;tsstufen war zahlreich ausgepr&#228;gt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Anki ist bereits f&#252;r viele Studierende integraler Bestandteil des Lernens. Der Erstellungsprozess initiiert durch eine studentische Hilfskraft vermag nicht durchweg Lernkarten hoher Komplexit&#228;tsstufen hervorzubringen. Dennoch rief das Projekt sehr positive Evaluationen hervor.</Pgraph><Pgraph>Eine Initiierung der Lernkartenerstellung durch das gesamte Semester k&#246;nnte ein n&#228;chster Ansatzpunkt sein.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Anki-Lernkarten k&#246;nnen kognitive Lernziele verschiedener Komplexit&#228;tsebenen adressieren. Anki ist im Humanmedizinstudium weit verbreitet und Lehrst&#252;hle k&#246;nnen die Studierenden beim Lernen hiermit unterst&#252;tzen.</Pgraph></TextBlock>
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