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    <Identifier>25degam154</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam154</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1543</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Zwischen Ideal und Wirklichkeit: Wie entsteht der Wunsch nach patientennaher Arbeit bei Medizinstudierenden&#63; Eine qualitative Untersuchung mit Medizinstudierenden vor dem Hintergrund des Haus&#228;rztemangels in Deutschland</Title>
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          <Firstname>Clemens Louis</Firstname>
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          <LastnameHeading>Stratmann</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Department f&#252;r Humanmedizin, Witten, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>154</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Innovative Lehr- und Lernformate</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>P-02-10</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Der zunehmende Mangel an Haus&#228;&#776;rzt:innen in Deutschland, insbesondere in l&#228;&#776;ndlichen Regionen, stellt eine erhebliche Herausforderung fu&#776;r die medizinische Versorgung dar. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage an Bedeutung, welche Faktoren bei Medizinstudierenden den Wunsch nach einer patientennahen &#228;rztlichen T&#228;&#776;tigkeit &#8211; insbesondere in der Allgemeinmedizin &#8211; verst&#228;&#776;rken oder verringern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel der Arbeit war es, die Erfahrungen, Erkenntnisse und Perspektiven von Medizinstudierenden in Bezug auf die Arbeit mit Patient:innen zu erfassen und herauszuarbeiten, welche Implikationen sich daraus fu&#776;r medizinische Ausbildungsstrukturen und gesundheitspolitische Ma&#223;nahmen ableiten lassen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Es wurde eine qualitative Interviewstudie mit 30 Medizinstudierenden zweier Universit&#228;ten (Medical University Varna und Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke) durchgefu&#776;hrt. Die halbstrukturierten Interviews wurden transkribiert und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet. Der Fokus lag auf narrativen Erfahrungsberichten zu patientenbezogenem Handeln, strukturellen Rahmenbedingungen, Soft Skills sowie Vorbildern und Herausforderungen im klinischen Alltag.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Analyse ergab vier Kernaspekte hinsichtlich der patientenorientierten Arbeit: (1) Soft Skills als elementarer Bestandteil einer patientennahen Ta&#776;tigkeit (2) Die Bedeutung &#228;&#776;rztlicher Vorbilder fu&#776;r Medizinstudierende (3) die Auswirkungen struktureller Rahmenbedingungen auf die Interaktion mit Patient:innen und (4) Herausforderungen der Arbeit mit Patient:innen. Curriculare Formate mit Fokus auf Soft Skills und Pers&#246;nlichkeitsentwicklung zeigten sich als f&#246;rderlich fu&#776;r patientenzentriertes Denken und eine stabile professionelle Identit&#228;&#776;tsbildung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse legen nahe, dass der Wunsch nach einer patientennahen Arbeit durch strukturelle gesundheitspolitische Interventionen, F&#246;rderungen sozialkommunikativer Kompetenzen im Medizinstudium sowie positive &#228;&#776;rztliche Vorbilder in der klinisch-praktischen Ausbildung gezielt gest&#228;rkt werden kann. Damit leistet die Studie einen Beitrag zur langfristigen Sicherung einer empathischen, patientenzentrierten Versorgung im deutschen Gesundheitssystem.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Eine patientenzentrierte &#228;rztliche Identit&#228;t muss im Studium gezielt gef&#246;rdert werden. Soft Skills wie Empathie und Kommunikation sollten fr&#252;h im Studium verankert und durch positive Vorbilder in der Praxis vorgelebt werden.</Pgraph></TextBlock>
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