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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam148</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1486</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">InterPlanung &#8211; interprofessionelles Lernen f&#252;r die Gesundheitsversorgung der Zukunft</Title>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Innovative Lehr- und Lernformate</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-02-04</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Studierende und Auszubildende der Gesundheitsberufe sind auf die Versorgung komplex- und langzeiterkrankter Patient:innen in der ambulanten und interprofessionellen Versorgung vorzubereiten. In Anlehnung an das Programm TVEPS in Norwegen wurde in einem Pilotprojekt ein Konzept zur interprofessionellen Lehre in der ambulanten Versorgung f&#252;r Studierende und Auszubildende der Charit&#233; und Partnerhochschulen aus insgesamt acht gesundheitsbezogenen Berufen pilotiert. W&#228;hrend drei Treffen arbeiten die Teilnehmer:innen zusammen in drei realen Versorgungssetting und erstellen gemeinsam einen Pflege- und Behandlungsplan f&#252;r zwei Bewohner:innen, den sie abschlie&#223;end den Teams vor Ort vorstellen. Hierf&#252;r sichten sie Akten und f&#252;hren Anamnesen und Untersuchungen durch.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Kann InterPlanung die selbstwahrgenommenen interprofessionellen Kompetenzen der Teilnehmer:innen verbessern&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Daten wurden seit August 2023 kontinuierlich zum Abschluss der Lehrveranstaltung mittels des ICCAS erhoben. Der Fragebogen erfasst selbstwahrgenommene interprofessionelle Kompetenzen auf einer f&#252;nfstufigen Likert-Skala. Der Fragebogen ist konzeptionell so gestaltet, dass er nach der Lehrveranstaltung die Kompetenzen vorher und nachher einsch&#228;tzen l&#228;sst. Zudem werden quantitative Fragen zum Lehrformat sowie offene Fragen gestellt. Die Analyse umfasste deskriptive und inferenzstatistische Verfahren sowie eine qualitative Auswertung der Freitextantworten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bisher haben 85 Studierende und Auszubildende an InterPlanung teilgenommen. Die Studierendenpopulation setzt sich &#252;berwiegend aus Humanmedizin (36,5&#37;), Pflegewissenschaft (30,6&#37;) und Psychologie (14,1&#37;)  zusammen. Nach der Teilnahme wurden auf allen Subskalen des ICCAS signifikant (p&#60;0.01, n&#61;26) h&#246;here Mittelwerte also vor der Teilnahme erzielt. In der ICCAS Frage 21 (Globalwert, n&#61;40) gaben 82&#37; an ihre interprofessionellen Kompetenzen ein wenig oder deutlich verbessert zu haben. Besonders hoben die Teilnehmer:innen das hohe Ma&#223; an Vertrauen in der Zusammenarbeit hervor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Daten zeigen, dass InterPlanung die interprofessionellen Kompetenzen bereits w&#228;hrend des Studiums verbessern kann. Es werden Lessons Learned und der Stand der langfristigen Implementierung des Konzepts an der Charit&#233; diskutiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Interprofessionelle Lehrveranstaltungen sollten bereits w&#228;hrend des Studiums angeboten werden um interprofessionelle Kompetenzen von Studierenden zu verbessern und langfristig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachrichtungen zu f&#246;rdern.</Pgraph></TextBlock>
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