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    <Identifier>25degam114</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam114</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam1140</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Eine palliative Diagnose und kein sicheres Dach &#252;ber dem Kopf &#8211; Interviews mit Versorgenden aus der Wohnungslosenhilfe und Gesundheitsversorgung zur Palliativversorgung von Menschen in Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Hannover</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>114</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Unterst&#252;tzung f&#252;r versicherungs- und wohnungslose Menschen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-20-03</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Wohnungs- und obdachlose Menschen weisen erh&#246;hte Morbidit&#228;ts- und Mortalit&#228;tsraten im Vergleich zur Gesamtgesellschaft auf (Klop et al. 2018a; Fazel et al. 2015). Eine retrospektive Analyse ergab, dass wohnungs- und obdachlose Menschen teils andere Bedarfe an die Palliativversorgung haben als Personen mit festem Wohnsitz (Klop et al. 2018b). F&#252;r die Stadt Hannover besteht Forschungsbedarf hinsichtlich der Frage, welche Erfahrungen in der Palliativversorgung von wohnungs- und obdachlosen Menschen vorliegen und welche Herausforderungen und f&#246;rderlichen Faktoren die Versorgenden wahrnehmen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel des Projekts ist, Erfahrungen, Herausforderungen und f&#246;rderliche Faktoren in der Palliativversorgung von wohnungs- und obdachlosen Menschen aus Sicht der involvierten Mitarbeitenden aus der Wohnungslosenhilfe, der mobilen Gesundheitsversorgung sowie der ambulanten und station&#228;ren Hospizarbeit und Palliativversorgung zu ermitteln.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> F&#252;r das Projekt werden aktuell involvierte Mitarbeitende in Hannover rekrutiert, die mindestens eine Person mit palliativem Versorgungsbedarf in Wohnungs- oder Obdachlosigkeit begleitet haben. Die Befragung erfolgt mittels Expert:inneninterviews (geplant: n&#61;ca. 10&#8211;12) bis Ende 07&#47;2025. Erg&#228;nzend werden soziodemographische Fragebogendaten erhoben. Die Interviews werden transkribiert und inhaltsanalytisch ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Zwischen 03&#8211;04&#47;2025 wurden 4 Interviews gef&#252;hrt. Eine Interimsanalyse dieser Interviews zeigt, dass fehlende Krankenversicherung und koordinierende Versorgungsstrukturen zentrale Herausforderungen darstellen. Psychische Erkrankungen und negative Vorerfahrungen im Hilfesystem k&#246;nnen sich negativ auf die Inanspruchnahme auswirken, wohingegen eine gute Vernetzung zwischen Versorgenden, Wohnraum und Sozialarbeitenden positive Auswirkungen auf die Versorgung haben kann.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> &#220;bereinstimmend mit bestehender Literatur (Klop et al. 2018b; Hudson et al. 2016) deutet sich an, dass wohnungs- und obdachlose Patient:innen teils andere Bedarfe und W&#252;nsche, wie mehr Flexibilit&#228;t und Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre spezifischen Lebensumst&#228;nde, an eine Palliativversorgung haben als Personen mit festem Wohnsitz.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> F&#252;r Allgemeinmediziner:innen ergibt sich die Relevanz, Patient:innen bei (drohender) Wohnungslosigkeit eine niederschwellige Behandlung zu erm&#246;glichen, Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre Lebensrealit&#228;t aufzubringen und fr&#252;h an Hilfsangebote zu vermitteln.</Pgraph></TextBlock>
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