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    <Identifier>25degam091</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam091</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0915</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Perspektive von Medizinischen Fachangestellten auf die aktuelle Situation der Berufsgruppe &#8211; eine qualitativ-explorative Studie</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Haus&#228;rztliche Versorgung und Gesundheitsfachberufe</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-16-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Medizinische Fachangestellte (MFAs) &#252;bernehmen in Hausarztpraxen eine zentrale Rolle, sowohl in der Organisation als auch bei der Versorgung der Patient:innen. Trotz neuer Weiterbildungsm&#246;glichkeiten wie N&#228;Pa oder VERAH ist der Beruf stark vom Fachkr&#228;ftemangel betroffen. W&#228;hrend viel &#252;ber MFAs, ihre Bedeutung im Gesundheitssystem und Gr&#252;nde f&#252;r den Fachkr&#228;ftemangel gesprochen wird, gibt es in Deutschland kaum explorative wissenschaftliche Erhebungen dazu.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Wie sch&#228;tzen MFAs aus der Region Ostwestfalen-Lippe die derzeitige Situation ihrer Berufsgruppe ein und wie blicken sie in die Zukunft&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Wir haben f&#252;nf semi-strukturierte, leitfadengest&#252;tzte Fokusgruppen mit MFAs aus Ostwestfalen-Lippe durchgef&#252;hrt. Die Audioaufnahmen wurden transkribiert und anonymisiert. Die Transkripte wurden in der Analyse-Software MAXQDA von zwei Personen unabh&#228;ngig voneinander mit der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Anschlie&#223;end wurden die Ergebnisse zusammengef&#252;hrt und ein code-basiertes Kategoriensystem erstellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Das induktiv erarbeitete Kategoriensystem besteht aus insgesamt 11 Hauptkategorien: (1) das Selbstbild von MFAs, (2) MFAs im Gesundheitssystem, (3) Nachwuchs und Personalbedarf, (4) Berufliche Situation und Rahmenbedingungen, (5) Patientenkontakte, (6) MFAs und die Gesellschaft, (7) Ver&#228;nderungen und Konsequenzen, (8) Ressourcen, (9) Corona und die Folgen, (10) Besonderheiten in allgemeinmedizinischen Praxen sowie (11) pers&#246;nliche Faktoren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Auch wenn sich viele Kategorien mit klassischen Rahmenbedingungen von Arbeitspl&#228;tzen wie Bezahlung, Belastung oder Aufgabenspektrum befassen, &#252;berwiegen doch insgesamt vermeintlich &#8222;weichere&#8220; Faktoren wie Anerkennung, respektvoller Umgang, Sichtbarkeit in der Gesellschaft oder eine gew&#252;nschte Beteiligung bei Reformen. Vermutlich m&#252;ssen diese Aspekte k&#252;nftig st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Um den Beruf MFA attraktiver zu machen und den Fachkr&#228;ftemangel zu bek&#228;mpfen, m&#252;ssen nicht nur Arbeitsbedingungen (Bezahlung, Arbeitszeiten etc.) verbessert werden, sondern auch M&#246;glichkeiten einer besseren gesellschaftlichen Sichtbarkeit und Anerkennung sowie eine Beteiligung bei Reformen im Gesundheitssystem bedacht werden.</Pgraph></TextBlock>
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