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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0826</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Umgang mit Unsicherheit in der haus&#228;rztlichen Praxis &#8211; Perspektiven und Bed&#252;rfnisse von &#196;rzt:innen in Weiterbildung</Title>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Kompetenzbasierte allgemeinmedizinische Weiterbildung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-14-05</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Unsicherheit ist ein allt&#228;glicher Bestandteil im Niedrigpr&#228;valenzbereich der haus&#228;rztlichen Praxis &#8211; sei es durch unspezifische Symptome, unklare Krankheitsverl&#228;ufe oder begrenzte diagnostische M&#246;glichkeiten im Praxisalltag. Der Umgang mit diagnostischer und therapeutischer Unsicherheit stellt insbesondere f&#252;r &#196;rzt:innen in Weiterbildung (&#196;iW) eine zentrale Herausforderung dar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Welche Rolle spielt Unsicherheit f&#252;r &#196;iW in der haus&#228;rztlichen Praxis und wie gehen sie hiermit um&#63; Welche Bed&#252;rfnisse zum besseren Umgang mit Unsicherheit haben &#196;rzt:innen in Weiterbildung&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> &#196;iW aus dem Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-W&#252;rttemberg (KWBW) wurden anhand eines selbst entwickelten Leitfadens in Video-Interviews semi-strukturiert befragt. Die Aussagen wurden Wort f&#252;r Wort transkribiert und inhaltsanalytisch angelehnt an Kuckartz ausgewertet. Die durchschnittliche Interviewdauer lag bei 50 Minuten (min. 36 min, max. 59 min).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Zum Zeitpunkt der Einreichung war die Datenerhebung noch nicht vollst&#228;ndig abgeschlossen. &#196;iW erleben Unsicherheit regelm&#228;&#223;ig und empfinden den Umgang hiermit als deutliche Herausforderung. Als Strategien wurden abwartendes Offenhalten, kollegiale R&#252;cksprache, Nutzung von Leitlinien zur Orientierung sowie die eigene Erfahrung benannt. &#196;iW erleben Unsicherheit in der haus&#228;rztlichen Versorgung st&#228;rker als im station&#228;ren Bereich. Didaktisch w&#252;nschen sich &#196;iW die Thematisierung von Unsicherheit bereits im Studium z.B. im Rahmen von Fallbesprechungen in Kleingruppen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Es konnten unterschiedliche Strategien im Umgang mit Unsicherheit exploriert werden. Zu Beginn der Weiterbildung spielt ein strukturiertes Vorgehen und kollegiale R&#252;ckversicherung eine relevante Rolle, im Verlauf der T&#228;tigkeit gewinnen Erfahrung und Intuition an Bedeutung. Die Kommunikation von Unsicherheit ist ein Spannungsfeld zwischen Transparenz, Vertrauensaufbau und dem Anspruch, Sicherheit zu vermitteln. In der Allgemeinmedizin ist es wichtig, Unsicherheit fortlaufend didaktisch zu thematisieren und zu reflektieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Der professionelle und reflektierte Umgang mit Unsicherheit geh&#246;rt zu den Schl&#252;sselkompetenzen von Haus&#228;rzt:innen und beeinflusst klinische Entscheidungen, die &#196;rzt:innen-Patient:innen-Beziehung und die berufliche Zufriedenheit.</Pgraph></TextBlock>
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