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    <Identifier>25degam065</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam065</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0650</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Warum engagieren sich Haus&#228;rzt:innen bis dato kaum im Advance-care-planning-Prozess&#63; Protokoll einer qualitativen Interviewstudie</Title>
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          <Firstname>J&#252;rgen</Firstname>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t der Universit&#228;t Duisburg-Essen, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Essen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Methoden der allgemeinmedizinischen Forschung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-11-06</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Im Rahmen von Advance Care Planning (ACP) unterst&#252;tzen qualifizierte Gespr&#228;chsbegleitende (GB) einwilligungsf&#228;hige Personen darin, ihre individuellen Behandlungspr&#228;ferenzen hinsichtlich k&#252;nftiger, mit Entscheidungsunf&#228;higkeit einhergehender gesundheitlicher Krisen zu entwickeln und aussagekr&#228;ftig zu dokumentieren. Haus&#228;rzt:innen (H&#196;) k&#246;nnen zur erfolgreichen Umsetzung von ACP beitragen und ihrerseits in Krisenf&#228;llen von einer tragf&#228;higen Vorausplanung profitieren. Dennoch engagieren sich bis dato nur wenige H&#196; aktiv in ACP. Dieses Ph&#228;nomen soll in dem hier vorgestellten Dissertationsprojekt beforscht werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel des zweistufigen Forschungsvorhabens ist es  zun&#228;chst, Faktoren und Prozesse zu identifizieren und zu verstehen, die H&#196; eine Implementierung von ACP in ihrer Praxis erleichtern oder erschweren.</Pgraph><Pgraph> Auf dieser Basis soll im zweiten Schritt ein Konzept entwickelt werden, das H&#196; f&#252;r eine aktive Mitwirkung im ACP-Prozess zu gewinnen verspricht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1>  In der ersten Stufe werden mit 16 bis 20 H&#196; qualitative leitfadengest&#252;tzte Einzelinterviews zu f&#246;rderlichen und hinderlichen Faktoren hinsichtlich ACP durchgef&#252;hrt. Um eine m&#246;glichst vielf&#228;ltige Stichprobe zu erhalten, werden H&#196; mit unterschiedlichen Erfahrungsgraden und Haltungen hinsichtlich ACP rekrutiert. Die Auswertung erfolgt in einer Reflexive Thematic Analysis.</Pgraph><Pgraph> Auf dieser Basis wird im Rahmen der zweiten Stufe in 4 bis 6 Fokusgruppen mit H&#196; der Frage nachgegangen, wie die Integration von ACP im haus&#228;rztlichen Praxisalltag gef&#246;rdert und Barrieren verringert werden k&#246;nnen. Die Ergebnisse einer Qualitativen Inhaltsanalyse dieser Daten dienen der Entwicklung eines Konzepts, H&#196; f&#252;r ACP zu gewinnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Zum Zeitpunkt der Konferenz wird die vorl&#228;ufige Analyse einer Teilstichprobe von mindestens f&#252;nf Einzelinterviews vorliegen und zur Diskussion gestellt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen k&#246;nnten wesentlich zu der erfolgreichen Umsetzung von ACP und damit zu einer Versorgung insbesondere vulnerabler Patient:innen im Einklang mit ihren Behandlungspr&#228;ferenzen beitragen &#8211; auch (aber nicht nur) im Rahmen des &#167; 132g SGB V, der die haus&#228;rztliche Mitwirkung sowie deren extrabudget&#228;re Honorierung ausdr&#252;cklich vorsieht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> H&#196; sind zur&#252;ckhaltend, ACP zu implementieren, obwohl es ihre Arbeit vielfach erleichtern w&#252;rde. Diese Studie versucht, die Hintergr&#252;nde dieser Zur&#252;ckhaltung zu verstehen und darauf aufbauend ein Konzept f&#252;r die Gewinnung von H&#196; f&#252;r ACP zu entwickeln.</Pgraph></TextBlock>
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