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    <Identifier>25degam058</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25degam058</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0586</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Ich bin eine alleinstehende sehr einsame todkranke 58 j&#228;hrige Frau, die ihre Wohnung nicht mehr allein verlassen kann...&#8220; &#8211; Einsamkeit und soziale Isolation bei schwerstkranken Menschen: das Buddy-Projekt als Intervention&#63;</Title>
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          <Lastname>Kasdorf</Lastname>
          <LastnameHeading>Kasdorf</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln&#47;Medizinische Fakult&#246;t, Zentrum f&#252;r Palliativmedizin, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>L&#246;bberding</Lastname>
          <LastnameHeading>L&#246;bberding</LastnameHeading>
          <Firstname>Mareike</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln&#47;Medizinische Fakult&#246;t, Zentrum f&#252;r Palliativmedizin, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Zeka</Lastname>
          <LastnameHeading>Zeka</LastnameHeading>
          <Firstname>Gresa</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln&#47;Medizinische Fakult&#246;t, Zentrum f&#252;r Palliativmedizin, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Voltz</Lastname>
          <LastnameHeading>Voltz</LastnameHeading>
          <Firstname>Raymond</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln&#47;Medizinische Fakult&#246;t, Zentrum f&#252;r Palliativmedizin, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Strupp</Lastname>
          <LastnameHeading>Strupp</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln&#47;Medizinische Fakult&#246;t, Zentrum f&#252;r Palliativmedizin, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>058</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sozialberatung und Soziales Rezept</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-10-05</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Einsamkeit und soziale Isolation sind anerkannte gesellschaftliche Probleme und stellen eine erhebliche gesundheitliche Belastung dar. Risikofaktoren f&#252;r Einsamkeit bei schwerer Erkrankung sind die Verschlechterung des Gesundheitszustandes, die Zunahme von Symptomen, der Verlust sozialer Rollen und die Angst vor dem Sterben. Das Buddy-Projekt vermittelt schwerkranken Menschen geschulte hauptamtliche und ehrenamtliche Buddies als Ansprechpersonen mit hoher sozialer und fachlicher Kompetenz, die emotionale und praktische Hilfe anbieten und entlasten, unabh&#228;ngig von Diagnose und individueller Lebenssituation. Die Buddies agieren im Sinne einer &#8222;Caring Community&#8220;. Das Projekt wird formativ evaluiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Inwieweit werden soziale Isolation und Einsamkeit im Rahmen des Buddy-Projekts adressiert und gemildert&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Interviews mit Menschen mit schweren Erkrankungen (n&#61;14) zu Beginn und am Ende der Buddy-Begleitung. Zus&#228;tzlich werden Dokumentationsb&#246;gen (n&#61;73) ausgewertet. Die qualitativen Daten und Freitextkommentare werden inhaltsanalytisch, quantitative Daten deskriptiv analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Erste Auswertungen zeigen, dass das Erleben von Einsamkeit und sozialer Isolation zentrale Themen sind. Aus den Dokumentationsb&#246;gen geht hervor, dass ca. 29&#37; der Begleiteten keine Angeh&#246;rigen haben. 45&#37; leben alleine. In einigen F&#228;llen sind Angeh&#246;rige zwar vorhanden, aber entweder r&#228;umlich oder emotional distanziert. Die Daten zeigen, dass das Buddy-Projekt in mehreren F&#228;llen dazu beitr&#228;gt, der sozialen Isolation der begleiteten Personen entgegenzuwirken. Die Gewissheit, dass jemand erreichbar ist und sich k&#252;mmert, vermittelt emotionale Sicherheit, was insbesondere f&#252;r alleinlebende Menschen ein Gewinn sein kann. Die Buddies erleichtern den Zugang zu weiteren Versorgungsangeboten und stellen sicher, dass die begleiteten Menschen bestm&#246;glich unterst&#252;tzt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse zeigen, dass das Projekt in vielen F&#228;llen soziale Isolation bei schwerstkranken Menschen adressiert, indem es regelm&#228;&#223;ige soziale Kontakte und emotionale Unterst&#252;tzung bietet. Das Projekt best&#228;tigt die Bedeutung von sozialer Unterst&#252;tzung, wie sie auch in anderen Studien betont wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Einsamkeit und soziale Isolation stellen f&#252;r schwer und unheilbare Erkrankte eine starke Belastung dar. Buddies k&#246;nnen hier die Betroffenen, aber auch die Behandler unterst&#252;tzen. Sie schlie&#223;en eine Versorgungl&#252;cke, indem sie vor der Palliativversorgung und Hospizbegleitung ansetzen und das bestehende Versorgungsnetz erg&#228;nzen.</Pgraph></TextBlock>
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