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    <IdentifierDoi>10.3205/25degam037</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0372</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Hospizversorgung in Deutschland: Retrospektive Analyse der palliativmedizinischen Mitversorgung im regionalen Vergleich und bundesweite Auswertung von Entlassungen anhand von GKV-Routinedaten (2016&#8211;2022)</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Jena, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Geriatrische und palliative Versorgung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-07-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Etwa 3&#37; der j&#228;hrlich Verstorbenen in Deutschland nehmen im letzten Lebensjahr station&#228;re hospizliche palliativmedizinische Versorgung (PV) in Anspruch. Neben der pflegerischen Betreuung besteht Bedarf an &#228;rztlicher Mitversorgung, die durch Kooperationsvertr&#228;ge mit &#196;rzt:innen sichergestellt wird. Art und Umfang dieser Mitversorgung sind bislang wenig untersucht. Dar&#252;ber hinaus wird ein Teil der Bewohner:innen wieder aus dem Hospiz entlassen. Merkmale dieser Entlassungen sind bislang nicht systematisch analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Untersucht wurden die &#228;rztliche palliative Mitversorgung von Hospizbewohner:innen, differenziert nach AAPV (Allgemeine Ambulante PV), BQKPmV (Besonders Qualifizierte und Koordinierte PV) und SAPV (Spezialisierte Ambulante PV) sowie regionale Unterschiede dieser Versorgungsformen. Zus&#228;tzlich werden Patient:innen charakterisiert, die aus Hospizen entlassen wurden oder dort l&#228;nger als sechs Monate verweilten, um potenzielle Hinweise auf unangemessene Versorgungsverl&#228;ufe zu erhalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Die Analyse basiert auf Daten der retrospektiven Kohortenstudie pallCompare (01VSF19026) mit 798.578 zwischen 2016 und 2022 verstorbenen BARMER-Versicherten. Untersucht wurden Hospizaufenthalte im letzten Lebensjahr sowie parallel abgerechnete &#228;rztliche Leistungen (AAPV, BQKPmV, SAPV). Entlassungen und lange Verweildauern (&#62;6 Monate) wurden deskriptiv nach soziodemografischen und klinischen Merkmalen untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bisherige Auswertungen zeigen, dass ein Gro&#223;teil der im Hospiz betreuten Personen SAPV-Leistungen erh&#228;lt, w&#228;hrend ein kleinerer Teil &#252;ber AAPV oder BQKPmV versorgt wird. Regional bestehen erhebliche Unterschiede hinsichtlich der genutzten Versorgungsform. Zudem wurden etwa 10&#37; der Hospizaufenthalte als potenziell fehlversorgt klassifiziert. Es waren h&#228;ufiger j&#252;ngere Patient:innen sowie Personen mit Demenz.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Form der &#228;rztlich-palliativen Mitversorgung von Hospizbewohner:innen variiert regional stark und scheint weniger durch Patientenmerkmale als vielmehr durch strukturelle Gegebenheiten bestimmt zu sein. Lange Verweildauern oder Entlassungen aus dem Hospiz k&#246;nnen das Resultat von Fehlsteuerungen in der Versorgung am Lebensende sein.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die &#252;berwiegend haus&#228;rztlich geleistete AAPV war nur in 6 von 17 KV-Regionen die h&#228;ufigste Form der &#228;rztlichen Mitversorgung im Hospiz. Unabh&#228;ngig von der Form &#228;rztlicher Mitversorgung sind eine bedarfsgerechte Indikationsstellung und eine realistische Einsch&#228;tzung der Lebenserwartung entscheidend zur Vermeidung der Fehlversorgung.</Pgraph></TextBlock>
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