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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25degam0252</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">KI im Sprechzimmer: Wie gut funktioniert die automatische Zusammenfassung von Arzt-Patienten-Gespr&#228;chen&#63;</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251014</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0630</MeetingId>
        <MeetingSequence>025</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingName>59. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
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        <MeetingSession>Digitalisierung und E-Health II</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hannover</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251001</DateFrom>
          <DateTo>20251003</DateTo>
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    <ArticleNo>V-05-02</ArticleNo>    <Correction><DateLastCorrection>20251128</DateLastCorrection>Tagungsort wurde von W&#252;rzburg zu Hannover korrigiert.</Correction>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Eine neue Entwicklung im Bereich der k&#252;nstlichen Intelligenz (KI) ist die KI- gest&#252;tzte Zusammenfassung von Arzt-Patienten-Gespr&#228;chen. Das kommerzielle Programm der Firma CompuGroup Medical (CGM), derzeit in der Testphase, wirbt mit einer Zeit- und B&#252;rokratieentlastung sowie einer Verbesserung der Dokumentationsqualit&#228;t.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Bewertung der Verl&#228;sslichkeit und Qualit&#228;t der Spracherkennung sowie der KI-gest&#252;tzten Zusammenfassung von Arzt-Patienten-Gespr&#228;chen unter haus&#228;rztlichen Praxisbedingungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Insgesamt wurden 22 Arzt-Patienten-Gespr&#228;che w&#228;hrend der Sprechstunde mit der Spracherkennungssoftware von CGM und zwei unterschiedlichen Mikrofonen aufgezeichnet. Die Transkripte wurden hinsichtlich Gesamtwortzahl, Fehleranzahl sowie der Qualit&#228;tsparameter Word Error Rate (WER) und Accuracy Rate (AR) statistisch ausgewertet und mittels t-Test (Welch-Test) zwischen den beiden Gruppen verglichen. Dar&#252;ber hinaus wurden zwei KI-Programme, der CGM Doku-Assistent (teilweise integriert in das PVS-Turbomed) sowie ein Open-Source-Ansatz (ChatGPT), hinsichtlich der Kategorien Anamnese, Befund, Diagnosen und Therapie nach dem Schulnotensystem bewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> 1. Es ergaben sich keine signifikanten Unterschiede der Spracherkennungsqualit&#228;t (WER, AR) zwischen den beiden Mikrofon-Gruppen. 2. ChatGPT &#252;bertraf den CGM Doku-Assistenten deutlich, erzielte in allen Kategorien bessere Schulnoten und eine 100&#37; erfolgreiche Zusammenfassung, gegen&#252;ber 63&#37; bei der CGM. 3. Die Verarbeitungszeit war mit 5-12 Sekunden bei ChatGPT signifikant k&#252;rzer als bei CGM (60-90 Sekunden). 4. Beide Systeme lieferten erstaunlich detaillierte Zusammenfassungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Beide getesteten KI-Systeme zeigten das Potenzial relevante medizinische Informationen effizient zu erfassen und zu kategorisieren. Die generierten Inhalte k&#246;nnten k&#252;nftig sowohl f&#252;r die Patienteninformation als auch f&#252;r die elektronische Patientenakte (ePA) von hoher Bedeutung sein. Allerdings bestehen weiterhin Herausforderungen bez&#252;glich der Datensicherheit, der Verl&#228;sslichkeit und der Integration in bestehende Praxisverwaltungssysteme (PVS).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die derzeitige partielle Integration KI-gest&#252;tzter Zusammenfassungen in PVS-Systeme ist aufgrund eingeschr&#228;nkter Erfolgsraten, l&#228;ngerer Bearbeitungszeiten und unzureichender grafischer Umsetzung noch nicht uneingeschr&#228;nkt praxistauglich. Dennoch entwickelt sich die Technologie dynamisch weiter und zeigt gro&#223;es Potenzial f&#252;r eine deutliche Entlastung des &#228;rztlichen Dokumentationsaufwands in naher Zukunft.</Pgraph></TextBlock>
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