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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Inzidenz von Re-Prolaps und Reoperation nach Robotic-Assisted Sacrocolpopexy (RASCP) und Risikofaktoren &#8211; eine systematische Literatur&#252;bersicht</Title>
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      <DatePublished>20251111</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>36. Kongress der Deutschen Kontinenz Gesellschaft</MeetingName>
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        <MeetingSession>Sitzung 8: Spezielle Aspekte bei der Deszensustherapie</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Die Sacrocolpopexy (SCP) stellt den Goldstandard der chirurgischen Behandlungsoptionen bei multicompartment pelvic organ prolapse (POP) dar. Die roboter-assistierte Durchf&#252;hrung (RASCP) ist in vielen Zentren etabliert. Ein ReDo-Eingriff ist technisch anspruchsvoll. Risikofaktoren f&#252;r RePOP und Ergebnissen von ReDoRASCP sind kaum beschreiben. Wir f&#252;hrten eine systematische Literatursuche mit der Frage nach 1) der Inzidenz von Re-POP und Wiederholungseingriffen; 2) Risikofaktoren f&#252;r RePOP nach RASCP; 3) perioperativen Benchmarks von ReDoRASCP.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode: </Mark1>Wir f&#252;hrten eine systematische Literatursuche in Medline durch. Ausgeschlossen wurden Studien wenn der initiale Eingriff nicht-roboter-assistiert durchgef&#252;hrt wurde bzw. wenn keine separaten Verlaufsangaben zu den RA-F&#228;llen gab, Studien mit &#60;30 RASCP oder wenn das Follow-up bei &#62;50&#37; unvollst&#228;ndig war, sowie Fallberichte. Die Eignung der Studien wurde separat durch 2 Investigatoren durchgef&#252;hrt. Die Datenextraktion erfolgte in pr&#228;definierte Vorlagen. Die Evaluation der Studienqualit&#228;t erfolgte anhand der Newcastle Ottawa Scale f&#252;r Kohortenstudien und anhand vom JBI Critical Appraisal Tool f&#252;r Fallserien. Aufgrund der Heterogenit&#228;t der Follow-up Dauer und der Definition f&#252;r RePOP wurde von einer Metaanalyse abgesehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Von den 194 Treffern wurden 112 nach Titel- oder Abstract-Durchsicht ausgeschlossen. Nach Evaluation des Fulltextes wurden 33 Studien zur Inzidenz von Re-POP und Re-Operationen, 11 zu den Risikofaktoren und 1 Fallserie von ReDoRASCP eingeschlossen. H&#228;ufigster Grund f&#252;r den Ausschluss war die geringe Anzahl untersuchter Patientinnen bzw. ein Follow-up Verlust &#62;50&#37;. Alle eingeschlossenen Studien wiesen ein hohes Bias-Risiko auf.</Pgraph><Pgraph>Die Studiengr&#246;&#223;e reichte von 52 bis 462 Patientinnen, die mittlere Follow-up Dauer von 4 Wochen bis 5 Jahre. Die Inzidenz von RePOP betrug 1,9&#37; bis 52,2&#37;, wobei 10&#47;33 Studien eine RePOP-Inzidenz von &#62;10&#37; nachwiesen. Die Reoperationsrate schwankte zwischen 0&#37; und 10.4&#37; und der Anteil der Patientinnen mit RePOP, die sich einer ReOperation unterzogen zwischen 0&#37; und 100&#37;. Die Studien untersuchten uneinheitlichen Risikofaktoren und die Resultate waren inkonsistent. Problematisch war zudem, dass die Studien f&#252;r die Evaluation von Risikofaktoren f&#252;r RePOP unterpowered waren. Die Fallserie mit ReDoRASCP berichtete von 10 Patientinnen, 7 davon wurden wegen RePOP reoperiert. Bei allen Patientinnen wurde ein Abriss des Mesh am vaginalen Ende als Ursache f&#252;r den RePOP detektiert, wobei das Mesh selbst nicht gerissen war. Komplikationen und erneuter RePOP wurden nicht beobachtet</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Die Datenlage zur Inzident von RePOP und Reoperation nach RASCP ist sehr heterogen und von limitierter Qualit&#228;t. Risikofaktoren f&#252;r ein RePOP sind nicht etabliert. In einer kleinen Fallserie von ReDoRASCP war ein Mesh-Abriss am vaginalem Ende Ursache f&#252;r RePOP.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikt: </Mark1>Stephan Buse fungiert als Proctor f&#252;r Da Vinci Inc.; die Koautoren geben keine Interessenkonflikte an.</Pgraph></TextBlock>
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