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    <IdentifierDoi>10.3205/25dkou626</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou6262</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wirksamkeit konservativ akut-orthop&#228;discher Behandlung der Wirbels&#228;ule und Pr&#228;diktoren der Schmerzreduktion bei spezifischen R&#252;ckenschmerzen</Title>
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          <Affiliation>m&#38;i-Klinikgruppe Enzensberg, F&#252;ssen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0634</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; IGOST &#124; R&#252;cken-Schmerztherapie Advanced</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
          <DateTo>20251031</DateTo>
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    <ArticleNo>AV42-2091</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Zahlreiche Verfahren stehen in der Behandlung von R&#252;ckenschmerzen zur Verf&#252;gung. Wenn die Erreichung der Behandlungsziele unter ambulanten Bedingungen nicht gew&#228;hrleistet ist und eine OP noch nicht indiziert ist, besteht die M&#246;glichkeit nichtoperativer orthop&#228;discher Krankenhausbehandlung. Ziel der vorliegenden Studie war es, die kurzfristige Wirksamkeit der konservativen Behandlung hinsichtlich Schmerzintensit&#228;t, Beeintr&#228;chtigung und Funktionskapazit&#228;t zu untersuchen. Dar&#252;ber hinaus sollten Pr&#228;diktoren des Behandlungsergebnisses identifiziert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Bei der vorliegenden retrospektiven Studie handelt es sich um eine sekund&#228;re Analyse anonymisierter Daten von Patientinnen und Patienten mit spezifischen R&#252;ckenschmerzen aus der Routinedokumentation einer deutschen Klinik f&#252;r nichtoperative orthop&#228;dische Akutbehandlung. Die bei Aufnahme und Entlassung erhobenen Daten beinhalten u.a. Patientenangaben zur Schmerzst&#228;rke (Brief Pain Inventory &#8211; BPI), zur Beeintr&#228;chtigung durch die Schmerzen (BPI) sowie den Funktionsfragebogen Hannover (FFbH). Neben deskriptiver Statistik wurden t-Tests f&#252;r abh&#228;ngige Stichproben (Verlaufsbeobachtung) sowie Chi-Quadrat- und t-Tests f&#252;r unabh&#228;ngige Stichproben zur Identifikation von Pr&#228;diktoren f&#252;r die Erreichung einer klinisch relevanten Schmerzreduktion eingesetzt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>F&#252;r die Analyse der Verl&#228;ufe bis zum Ende der station&#228;ren Behandlung standen 5625 Datens&#228;tze aus 10 Jahren kontinuierlicher Verlaufsbeobachtung zur Verf&#252;gung. Die untersuchte Patientengruppe war &#252;berwiegend weiblich (56&#37;) und im Mittel 58,3 Jahre alt (Standardabweichung <Mark2>s</Mark2> &#61; 15,1). H&#228;ufigste Diagnose waren lumbale und sonstige Bandscheibensch&#228;den (58&#37;). Die Aufenthaltsdauer betrug durchschnittlich 7,9 Tage (<Mark2>s</Mark2> &#61; 2,9). Die Schmerzst&#228;rke verringerte sich von durchschnittlich 6,1 (<Mark2>s</Mark2> &#61; 1,6) am Beginn der Behandlung auf 2,9 Punkte (<Mark2>s</Mark2> &#61; 1,8) bei Entlassung. Das entspricht einem gro&#223;en Effekt nach Cohen. 83&#37; erreichten eine als klinisch relevant geltende Schmerzreduktion.</Pgraph><Pgraph>Nicht erwerbst&#228;tige Patient&#47;inn&#47;en und solche mit h&#246;herer Schmerzchronifizierung (Grad III nach Gerbershagen) erreichten etwas seltener eine relevante Schmerzreduktion (81&#37; bzw. 79&#37;). Die nicht relevant gebesserte Patientengruppe ist au&#223;erdem gekennzeichnet durch eine etwas weniger anspruchsvolle Zielsetzung (Schmerzst&#228;rke, wenn Behandlung erfolgreich 17,6 vs. 15,5 auf visueller Analogskala) und eine geringere k&#246;rperliche Funktionsf&#228;higkeit (FFbH 46,5&#37; vs. 51,1&#37;) bei Behandlungsbeginn. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die an einem gro&#223;en Patientenkollektiv beobachteten relevanten Ver&#228;nderungen bei der Schmerzintensit&#228;t zeigen, dass die konservative Behandlung von spezifischen R&#252;ckenschmerzen effektiv ist. Die begrenzte Vorhersagekraft der analysierten Pr&#228;diktoren spricht zudem daf&#252;r, dass es keine besonderen Risikogruppen zu geben scheint, f&#252;r die ein suboptimaler Behandlungserfolg der konservativen Behandlung von spezifischen R&#252;ckenschmerzen bef&#252;rchtet werden muss.</Pgraph></TextBlock>
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