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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Schenkelhalsaugmentation mit dem Ossure LOEP-Verfahren &#8211; ein Fazit nach 40 Patientinnen und Patienten</Title>
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          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie, Universit&#228;tsklinikum Bonn, Klinik f&#252;r Orthop&#228;die, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Krankenhaus Wermelskirchen, Wermelskirchen, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Digitalisierung 3</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateTo>20251031</DateTo>
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    <ArticleNo>AB76-2236</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>H&#252;ftgelenksnahe Frakturen stellen eine gro&#223;e  Herausforderungen in der Alterstraumatologie dar. Die International Osteoporosis Foundation (IOF) hat 2019 die pr&#228;ventive H&#252;ftaugmentation als operative Pr&#228;ventivma&#223;nahme in ihre Behandlungsempfehlungen aufgenommen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>In einer retrospektiven Single-Center-Studie wurden der Verlauf nach Schenkelhals-Augmentation mit dem Ossure LOEP-Verfahren (AgNovos) untersucht. Bei diesem Operationsverfahren wird der Schenkelhals mit einem Knochenersatzmaterial (AGN1) augmentiert. Das LOEP-Verfahren wurde den Patientinnen und Patienten bei Nachweis einer manifesten Osteoporose mit einem 3-Jahres-Risiko von gr&#246;&#223;er 10&#37; (DVO-Rechner) vorgeschlagen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Es konnten von 11.2022 bis 01.2025 35 Patientinnen und 5 Patienten eingeschlossen werden. Das Durchnittsalter betrug 76 Jahre (min 60, max 89). Der DXA-Wert lag im Durchnitt bei -2,77 (Median -2,8, SD 0,94, Minimum -1,0; Maximum -4,3). Die mittlere OP-Zeit betrug bei einseitiger OP 24 Minuten (Median 26,5 min, SD 9,87 Minimum 12 min; Maximum 37 min), bei beidseitigen OP 53 Minuten (Median 50 min, SD 220,5, Minimum 30 min; Maximum 126 min). 18 Patientinnen konnten in Lokalan&#228;sthesie operiert werden, 22 Patientinnen bzw. Patienten erhielten eine Intubationsnarkose. Es traten insgesamt vier Komplikationen auf.  Ein Patient (89 Jahre&#47; ASA III) verstarb w&#228;hrend der Operation, durch eine Obduktion konnte eine Lungenembolie als Todesursache feststellt werden. Ein Extravasat am H&#252;ftgelenk oder eine Lungenembolie durch das Augmentationsmaterial konnte in der Obduktion ausgeschlossen werden.Bei zwei Patientinnen kam es innerhalb einer 6 Wochenfrist zu einer sub- bzw. pertrochant&#228;ren Fraktur. Eine Patientin erlitt sechs Monate nach Augmentation eine subkapitale H&#252;ftfraktur, Der Frakturverlauf lag oberhalb der Augmentationszone.  Bei allen Patientinnen konnte problemlos und ohne Spezialinstrumentarium durch das Augmentationsmaterial gebohrt oder ges&#228;gt werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Trotz verbesserter perioperativer Versorgung und multidisziplin&#228;rer Nachsorge bleibt die Prognose nach einer H&#252;ftfraktur f&#252;r fragile Patientinnen und Patienten besorgniserregend. </Pgraph><Pgraph>Angesichts der alternden Weltbev&#246;lkerung ist zu erwarten, dass die Belastung durch diese Verletzungen weiter zunimmt. Die pr&#228;ventive Schenkelhalsaugmentation mit dem Ossure LOEP-Verfahren hat bereits in einer prospektiven Studie gezeigt, dass die Knochendichte durch die Intervention im Verlauf von f&#252;nf Jahren ansteigt (Howe et al., 2020). </Pgraph><Pgraph>Diese Untersuchung kann belegen, dass der Eingriff sicher unter Vollnarkose oder Lokalan&#228;sthesie durchgef&#252;hrt werden kann. Spezifische Komplikationen wurden nicht beobachtet. Das Verfahren ist schnell zu erlernen, die anf&#228;nglich langen Operationszeiten sanken im Verlauf deutlich.  </Pgraph><Pgraph>Durch das implantierte Knochenersatzmaterial wird Osteosynthese oder Prothesenimplantation am H&#252;ftgelenk nicht erschwert. Das Ossure LOEP-Verfahren ist eine sichere operative Therapie bei Hochrisikopatienten. Es schlie&#223;t die L&#252;cke zwischen Fragilit&#228;tsfraktur, Beginn der spezifischen medikament&#246;sen Therapie und der erst nach Monaten eintretenden Risikoreduktion einer H&#252;ftfraktur. </Pgraph></TextBlock>
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