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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Frakturinzidenzen zwischen 2015 und 2022 in Deutschland &#8211; eine Auswertung von &#252;ber 18 Millionen Frakturen</Title>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Registerforschung 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die nationale Gesamtinzidenz von Frakturen ist von relevanter Bedeutung f&#252;r Akteure in der Unfallchirurgie und im Gesundheitssystem. Epidemiologische Daten liefern hier R&#252;ckschl&#252;sse auf Verletzungsschwerpunkte und sind sowohl politisch, als auch medizinisch relevant. Ziel dieser Studie war es die deutschlandweite Frakturinzidenz von operativ und konservativ versorgten Frakturen in Abh&#228;ngigkeit von Lokalisation, Geschlecht und Alter darzustellen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Grundlage der Arbeit bildete der Datensatz des Zentralinstitutes der kassen&#228;rztlichen Vereinigung (ZiKV). Alle ambulanten Vorstellungen von GKV Versicherten Patienten mit kodieren ICD-10 Frakturcodes zwischen 2015 und 2022 wurden in die Studie eingeschlossen. Somit wurden sowohl konservativ versorgte, als auch operativ station&#228;r versorgte Patienten durch ambulante Nachkontrollen ermittelt. Ein Nachbeobachtungszeitraum von 4 Quartalen wurde gew&#228;hlt, um mehrmalige Vorstellungen nicht als separate Frakturen zu werten. Standardisierte Geschlechts- und Altersverteilungen wurden berechnet. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Insgesamt wurden in dieser Arbeit 18.171.815 Frakturen im Zeitraum von 2015 bis 2022 eingeschlossen. Die Gesamtinzidenz betrug hierbei 2734.61 Frakturen pro 100.000 Einwohner und Jahr. H&#246;chste Inzidenzen wurden bei der Bev&#246;lkerung &#62;65 Jahren festgestellt, wobei die Inzidenz hier bei Frauen mit 6699 Frakturen rund doppelt so hoch war im Vergleich zu 3097 Frakturen bei den M&#228;nnern. &#220;ber den Gesamtzeitraum wurde ein Wachstum der Inzidenz von 7&#37; in der Gesamtpopulation und um 4,9&#37; bei M&#228;nnern und 8,5&#37; bei Frauen identifiziert. Ebenfalls zeigte sich in der Gruppe der &#252;ber 65-j&#228;hrigen ein Wachstum von 7,9&#37; bei M&#228;nnern und 6,4&#37; bei Frauen, w&#228;hrend die Frakturinzidenz bei Kindern mit -8,3&#37; insgesamt r&#252;ckl&#228;ufig war. H&#228;ufigste Frakturlokalisationen waren der distale Radius (Inzidenz 120,9&#47;100.000 Einwohner), einzelne Rippen (156,5), Fingerfrakturen (155,7), Zehenfrakturen (150,1) und einzelne LWK Frakturen (127,7). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Insgesamt zeigt sich hier erstmals ein Gesamt&#252;berblick &#252;ber aller Frakturen in Deutschland, sowohl station&#228;r operativ und in ambulanter Nachsorge, als auch konservativ ambulant versorgt. Eine insgesamt hohe Inzidenz mit steigenden Anteilen zwischen 2015 und 2022 unterstreicht die Relevanz von Frakturen f&#252;r das Gesundheitssystem. Insbesondere in der geriatrischen Population zeigen sich die gr&#246;&#223;ten Auftrittswahrscheinlichkeiten mit weiterhin steigenden Anteilen und werden in Zukunft einen immer relevanteren Anteil in der Unfallchirurgie einnehmen.</Pgraph></TextBlock>
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