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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">R&#252;ckenschmerzgruppen in der orthop&#228;dischen Rehabilitation. Mixed-Method Studie zu Zufriedenheit und Rehabilitationsergebnissen</Title>
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          <Firstname>Monika</Firstname>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Konservative Therapie 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB71-2630</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Psycho-orthop&#228;dische R&#252;ckenschmerzgruppen k&#246;nnen im Rahmen von teilhabeorientierter orthop&#228;discher Rehabilitation ein wichtiges Element der multimodalen Schmerztherapie bei chronischen R&#252;ckenschmerzen darstellen. In einem orthop&#228;dischen Reha-Zentrum wurde ein entsprechendes Gruppenkonzept entwickelt. In sechs zweist&#252;ndigen Gruppensitzungen widmen sich ein Orthop&#228;de, eine Psychologin und ein&#42;e Physiotherapeut&#42;in gemeinsam mit bis zu 12 Rehabilitand&#42;innen den Themen der (Psycho-)Edukation, Schmerzbew&#228;ltigung, Physiotherapie und Entspannungsverfahren. Die R&#252;ckenschmerzgruppen (RSG) wurde von April 2024 bis Januar 2025 pilotiert und erstmalig evaluiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Insgesamt wurden 46 Gruppenteilnehmer&#42;innen mit Erkrankungen des Bewegungs- und St&#252;tzapparates und chronischen R&#252;ckenschmerzen in die Mixed-Method Studie eingeschlossen. Mittels quantitativen Feedbackbogen (11 Items) wurde die Zufriedenheit der Teilnehmenden mit den Inhalten und Rahmenbedingungen der Gruppen nach der letzten Sitzung erfasst. Mit 9 Teilnehmenden wurden vertiefende problemzentrierte Interviews gef&#252;hrt. Erg&#228;nzend wurden Einsch&#228;tzungen zur Schmerzintensit&#228;t (VAS), gesundheitsbezogenen Lebensqualit&#228;t (EQ-5D-5L), psychosozialen Problemlagen (UKS) und subjektiver Arbeitsf&#228;higkeit (WAI) bei Reha-Aufnahme und Entlassung erhoben. Qualitative Daten wurden mittels Thematischer Analyse nach Braun &#38; Clarke ausgewertet. Quantitative Daten wurden deskriptiv analysiert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Teilnehmenden von f&#252;nf konsekutiven Gruppen beurteilten die RSG insgesamt &#252;berwiegend als &#8222;sehr zufriedenstellend&#8220; (66&#37;), ebenso wie die darin vermittelten Inhalte (73&#37;) und die Leistung des Behandlungsteams (89&#37;). Rund zwei Drittel der Befragten (68&#37;) w&#252;rde die Gruppe &#8222;unbedingt weiterempfehlen&#8220;. Diese positiven Einsch&#228;tzungen spiegelten sich auch in den Interviews wider, in denen die RSG als abwechslungsreiche, professionell begleitete und an individuellen Bed&#252;rfnissen ausgerichtete Intervention beschrieben wird. Gleicherma&#223;en wird jedoch deutlich, dass Teilnehmende die Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch in der Gruppe aufweisen m&#252;ssen, um vollumf&#228;nglich von diesem Format zu profitieren. Auch die Homo- bzw. Heterogenit&#228;t und die Anzahl der Teilnehmenden ist im Sinne eines gemeinsamen Erfahrungsraums und der Gruppenkoh&#228;renz bei der Durchf&#252;hrung der RSG zu ber&#252;cksichtigen. Zwischen Aufnahme und Entlassung aus der Reha zeigen sich eine deutliche Reduktion der Schmerzintensit&#228;t (SMD -1,37) und psychosozialen Problemstellungen (SMD -0,86) sowie Steigerungen des Lebensqualit&#228;tsindex (SMD 0,77) und der subjektiven Arbeitsf&#228;higkeit (SMD 0,57).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Ergebnisse sprechen f&#252;r eine hohe Zufriedenheit und Akzeptanz der Rehabilitand&#42;innen gegen&#252;ber dem Angebot der psycho-orthop&#228;dischen R&#252;ckenschmerzgruppen. Der Vergleich der Aufnahme- und Entlassungsdaten liefert zudem Indizien daf&#252;r, dass im Zuge der orthop&#228;dischen Rehabilitation mit R&#252;ckenschmerzgruppen beachtenswerte Symptomreduktionen und teilhaberelevante Wirkungen erzielt werden k&#246;nnen. </Pgraph></TextBlock>
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