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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Doppelt h&#228;lt besser: Stabilisierung des vorderen Beckenrings erh&#246;ht die Gesamtstabilit&#228;t bei FFP-Frakturen &#8211; Neues aus der Biomechanik</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Alterstraumatologie Becken</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB69-2151</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die Studie untersuchte die biomechanische Stabilit&#228;t verschiedener Fixationstechniken f&#252;r Fragilit&#228;tsfrakturen des Beckens (FFP) Typ IIc. Ziel war es, die Effektivit&#228;t unterschiedlicher Fixationsmethoden f&#252;r den vorderen Beckenring in Kombination mit einer hinteren Ringstabilisierung zu vergleichen. Der Einfluss dieser Techniken auf Frakturverschiebung, Implantatlockerung und Gesamtkonstruktstabilit&#228;t unter physiologischen Belastungsbedingungen wurde evaluiert. Die Studie adressiert die zunehmende Bedeutung der chirurgischen Behandlung von vorderen Beckenringverletzungen aufgrund steigender osteoporotischer Beckenfrakturen durch Niedrigenergie-Traumata.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Zw&#246;lf weibliche Leichenbecken (Durchschnittsalter 86,9 &#177; 10,5 Jahre) wurden verwendet. Nach Simulation einer FFP Typ IIc Fraktur wurde der hintere Ring mit einer transsacralen-transiliakalen Schraube stabilisiert. Der vordere Ring wurde in vier Gruppen behandelt: (1) keine Fixation, (2) externer Fixateur, (3) 4,5 mm retrograde Schraube, (4) 7,3 mm antegrade Schraube. Die biomechanische Testung erfolgte unter Simulation von Einbeinstandbedingungen mit zyklischer Belastung bis zum Versagen. Die Knochenmineraldichte wurde gemessen und die Pr&#228;parate randomisiert. Hochaufl&#246;sende optische Kameras und R&#246;ntgenaufnahmen wurden zur pr&#228;zisen Messung von Verschiebungen und Winkel&#228;nderungen eingesetzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die initiale Konstruktsteifigkeit zeigte keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Schraubenfixationstechniken demonstrierten &#252;berlegene Leistung hinsichtlich der Zyklen bis zum Versagen, wobei die retrograde Schraubengruppe die h&#246;chste Anzahl (10.819 &#177; 3.227 Zyklen) erreichte. Bei der Gesamtverschiebung am Ramus-Frakturpunkt und am anterioren Sakrumfrakturpunkt zeigten die Schraubengruppen signifikant geringere Verschiebungen im Vergleich zur Kontrollgruppe. Nach 5.000 Zyklen wies die Kontrollgruppe eine mittlere Verschiebung von 14,281 mm auf, w&#228;hrend die retrograde Schraubengruppe 6,451 mm und die antegrade Schraubengruppe 7,266 mm Verschiebung zeigten. Die retrograde Schraubengruppe zeigte nach 1.000 Zyklen die niedrigste Verschiebung (0,873 mm) am Sakrumfrakturpunkt. Der externe Fixateur zeigte intermedi&#228;re Ergebnisse zwischen der Kontrollgruppe und den Schraubenfixationen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Studie zeigt, dass antegrade und retrograde Schraubenfixationstechniken f&#252;r vordere Beckenringfrakturen bei FFP Typ IIc Verletzungen eine verbesserte Stabilit&#228;t und Langlebigkeit im Vergleich zur externen Fixation oder keiner Fixation bieten. Die retrograde Schraube zeigte leicht &#252;berlegene Ergebnisse. Es konnte gezeigt werden, dass eine Versorgung des vorderen Beckenrings auch zu einer vermehrten Stabilit&#228;t am hinteren Beckenring f&#252;hrt. Dies unterstreicht die Bedeutung einer ganzheitlichen Behandlung von Beckenfrakturen, bei der sowohl der vordere als auch der hintere Ring ber&#252;cksichtigt werden. Diese Erkenntnisse k&#246;nnten wichtige Implikationen f&#252;r die chirurgische Behandlung osteoporotischer Beckenringfrakturen haben und m&#246;glicherweise zu verbesserten Patientenergebnissen und reduzierten Komplikationen f&#252;hren. Die Studie liefert wertvolle biomechanische Daten, die Chirurgen bei der Wahl der optimalen Fixationstechnik f&#252;r FFP Typ IIc Frakturen unterst&#252;tzen k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
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