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      <Title language="de">Biomechanische Charakterisierung von fehlplatzierten Pedikelschrauben</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Leipzig, Klinik und Poliklinik f&#252;r Orthop&#228;die, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, Leipzig, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Fraunhofer Institut f&#252;r Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Knochen &#38; Implantate</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
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    <ArticleNo>AB40-2486</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Bei Verletzungen der Wirbels&#228;ule wird zur Stabilisierung in der Regel eine dorsale Instrumentierung mittels Pedikelschrauben durchgef&#252;hrt. Dabei kann es zu Fehlplatzierungen und damit zu einer potenziellen Beeintr&#228;chtigung der Verankerungsstabilit&#228;t kommen. Die In-vitro Untersuchung der Prim&#228;rstabilit&#228;t von Pedikelschrauben wird in der Regel mittels uniaxialem Schraubenauszugsversuch bewertet, wobei diese Form der Belastung wenig physiologisch und daher nur bedingt aussagekr&#228;ftig ist. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die Prim&#228;rstabilit&#228;t von korrekt eingebrachten und von bewusst fehlplatzierten Pedikelschrauben anhand eines physiologischen Versuchssetups quasistatisch zu ermitteln. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Es wurden Wirbels&#228;ulenpr&#228;parate von 5 K&#246;rperspendern (Alter: 51&#8211;87 Jahre) zun&#228;chst CT-Scans unterzogen und je 10 Wirbel aus dem Bereich T8 bis L5 entnommen, von Weichgewebe befreit und mit einem Schnellgie&#223;harz in zylindrischen H&#252;lsen fixiert. Auf Basis der CT-Bildgebung wurden die traditionellen Trajektorien der Schrauben virtuell geplant und mittels 3D-Druck Schablonen hergestellt. Durch Parallelverschiebung der Ursprungstrajektorie wurden folgende Fehllagen definiert: medial (3,5 mm), lateral (3 mm), cranial (2 mm), cranio-lateral (2 mm) oder keine Fehllage. Die Fehllagen entsprechen Typ C (Gertzbein &#38; Robbins). In jeden Wirbel wurde randomisiert auf einer Seite eine Schraube ohne Fehllagen und auf der Gegenseite in einer der f&#252;nf Trajektorien eingebracht. </Pgraph><Pgraph>Ein spezieller Versuchsaufbau erlaubt die pysiologische Ausrichtung und Positionierung des Wirbels gem&#228;&#223; ASTM F1717, wodurch eine symmetrische Belastung des Schraube-Stab-Konstruktes erzeugt wird (s. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Die Belastung erfolgt in drei Zyklen in Zug- und Druckbelastung beginnend bei &#177;50 N, &#252;ber &#177;100 N; bis &#177;200 N, und wird immer mit einer Druckbelastung begonnen (s. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" />). W&#228;hrend der Versuche wird die Verkippung der Schraube relativ zum Knochen durch ein optisches Bildkorrelationssystem erfasst. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Erwartungsgem&#228;&#223; wurden generell bei h&#246;heren Kr&#228;ften sowohl bei Zug- als auch Druckbelastung gr&#246;&#223;ere Verkippungen beobachtet. Weiterhin ist die Verkippung in beiden Belastungsrichtungen mit rund 1&#176; bei 50 N und etwa 2&#176; bei 100 N etwa gleich stark ausgepr&#228;gt. Dar&#252;ber hinaus konnte zwischen fehlplatzierten und korrekt eingebrachten Schrauben kein signifikanter Unterschied in der Verkippung nachgewiesen werden, wobei letztere in der Tendenz h&#246;here Verkippungen zeigten. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Unserer Ergebnisse zeigen, dass Fehllagen des hier vorgegebnen Ausma&#223;es keinen signifikanten Einfluss auf das Lockerungsverhalten zeigen. Eine Fehlplatzierung von Pedikelschrauben f&#252;hrt somit nicht zwangsl&#228;ufig zu ein verringerten Prim&#228;rstabilit&#228;t im Knochen. Aus klinischer Sicht scheint bei geringf&#252;gigen Fehllagen die potenzielle Verletzung umliegender Strukturen von gr&#246;&#223;erer Bedeutung.</Pgraph></TextBlock>
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