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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou2628</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Etablierung einer ex vivo Belastungsapparatur zur gerichteten und simultanen Stimulation mehrerer Knorpelstanzen</Title>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik, Universit&#228;tsklinikum Ulm, Ulm, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik, Universit&#228;tsklinikum Ulm, Ulm, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Orthop&#228;die, Universit&#228;tsklinikum Ulm, Ulm, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Biomechanik 3</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>AB38-2770</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Zur Untersuchung biologischer und pathologischer Prozesse im Knorpelgewebe ist es w&#252;nschenswert, vorhandene Tiermodelle durch ad&#228;quate ex vivo Modelle zu ersetzen, die es au&#223;erdem erm&#246;glichen, humanes Material zu verwenden. </Pgraph><Pgraph>Ziel des Projektes war daher die Entwicklung und Etablierung einer dynamischen Belastungsapparatur, die eine mechanische Stimulation mehrerer Knorpelproben unter sterilen Bedingungen erm&#246;glicht. Durch eine Kraft- als auch eine Weg-gesteuerte Belastung sollten dabei sowohl neben physiologischen auch traumatische Bedingungen abgebildet werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Eine neu konstruierte Stimulationskammer wurde mit einer dynamischen Materialpr&#252;fmaschine (ElektroForce 5500, TA Instruments) gekoppelt, um sinusf&#246;rmige Belastungen (Weg-oder Kraftgeregelt) aufzubringen. Individuell einstellbare Stempel erlaubten die mechanische Stimulation von bis zu acht Knorpelproben gleichzeitig. Die wirkenden Kr&#228;fte wurden an jeder Probe mittels uniaxialen Miniaturkraftmessdosen aufgezeichnet. Die jeweiligen Daten der Belastung wurden je Probe erfasst und statistisch ausgewertet (Mittelwert, Min&#47;Max-Belastung &#252;ber 10.000 Messpunkte hinweg). Sie dienten zur Normalisierung der biologischen Auswertung im Verh&#228;ltnis zur aufgetragenen biomechanischen Kraft je Stanze. </Pgraph><Pgraph>Zur Etablierung der Belastungsapparatur wurden porzine Knorpelstanzen mit 8 mm Durchmesser medialer Kondylen aus frischen Kniegelenken von Schlachttieren steril entnommen und unter Standardbedingungen kultiviert. Nach 24h wurden die Stanzen &#252;ber einen Zeitraum von 14 Tagen t&#228;glich bei einer Frequenz von 0.1 Hz bzw. 1Hz f&#252;r 120 min belastet. Der Effekt der physiologischen bzw. traumatischen Stimulation auf den Knorpel wurde anhand von Live&#47;Dead-F&#228;rbungen, sowie Safranin O- bzw. Alzian Blau-F&#228;rbungen beurteilt (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Konstruktion der Belastungsapparatur erlaubte eine definierte Belastung der Stanzen unter sterilen Bedingungen f&#252;r mindestens 14 Tage. Die Belastung je Probe konnten je nach Vorgabe bei Kraft-gesteuerter Belastung von 1 N bis zu 10 N und bei Weg-gesteuerter Kontrolle von 1 N bis zu 3 N betragen. Auswertungen der Live&#47;Dead-F&#228;rbungen zeigten einen Zusammenhang von physiologischer zur traumatischen Belastung in den artikul&#228;ren Stanzen. Mit zunehmendem Grad der Belastung konnte eine Zunahme im Verh&#228;ltnis von toten zu lebenden Zellen festgestellt werden. Ebenso f&#252;hrten traumatisierende Bedingungen zu einem Proteoglykan-Verlust in den Stanzen. Beides wurde jeweils mit Kontrollstanzen verglichen, die ohne biomechanische Belastungen kultiviert wurden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Im Vergleich zu bereits etablierten Knorpel-Trauma-Modellen bietet dieses neue System mehrere Vorteile. So k&#246;nnen unterschiedliche Proben eines Spenders unter verschiedenen Bedingungen belastet werden, so dass interindividuelle Differenzen ausgeglichen werden k&#246;nnen. Ebenso ist im Gegensatz zum Tiermodell eine Anwendung unterschiedlicher Therapeutika an einem Spender unter jeweils definierten Bedingungen m&#246;glich.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Aufbau der Belastungsapparatur zur parallelen Stimulation mehrerer artikul&#228;rer Stanzen. Neben der Aufzeichnung der gemessenen Kr&#228;fte wurden die Proben histologisch aufgearbeitet.</Mark1></Pgraph></Caption>
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