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      <Title language="de">Biomechanische und strukturelle Untersuchung muskuloskelettaler Gewebe unter Abwesenheit des Proteoglykans Syndecan-1</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Biomechanik 2</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Syndecan-1 ist ein Proteoglykan, das als Transmembranprotein Wechselwirkungen zwischen dem intrazellul&#228;ren Zytoskelett und der extrazellul&#228;ren Matrix vermittelt. Es ist entscheidend f&#252;r die Zelladh&#228;sion und Zellsignal&#252;bermittlung und hat potenziell Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften von muskuloskelettalen Geweben. Dar&#252;ber hinaus wirkt Syndecan-1 als Inhibitor der Osteoklastogenese, indem es die Sekretion von Osteoprotegerin stimuliert und dadurch den Knochenstoffwechsel und die Mineralisierung beeinflusst und k&#246;nnte daher von therapeutischem Nutzen sein. Diese Studie untersucht die biomechanischen Eigenschaften und strukturellen Unterschiede von Achillessehnen und Femurknochen bei M&#228;usen vom Syndecan-1-Knockout-Typ (KO) im Vergleich zur Wildtypkontrolle (WT) in Jugend und Alter.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Die f&#252;r diese Untersuchung verwendeten Achillessehnen wurden nach Genotyp (KO bzw. WT) und Alter (12&#8211;25 bzw. 48&#8211;53 Wochen) der M&#228;use eingeteilt (N (jung)&#61;9; N (alt)&#61;4). Die Mineralisierung der Sehnen wurde mittels Mikro-CT-Scans quantifiziert, um den Grad der Sehnendegeneration zu bestimmen. Anschlie&#223;end wurden die Tests auf einem biomechanischen Pr&#252;fstand (Electroforce LM-1) durchgef&#252;hrt, um den statischen und dynamischen Elastizit&#228;tsmodul bei verschiedenen Dehnungen &#8211; physiologisch (4&#37;), supraphysiologisch (6&#37;) und pathologisch (8&#37;) &#8211; und ansteigenden Frequenzen (0,01&#47;0,1&#47;1&#47;5&#47;10 Hertz) zu ermitteln. Abschlie&#223;end wurden die Sehnen zur Bestimmung des statischen E-Moduls im Rahmen eines Abrisstests gedehnt. Parallel dazu wurden die Femurknochen mikrotomographisch auf Mineralisierung, Corticalisdicke und Trabekelstruktur untersucht. Die mechanischen Eigenschaften der Knochen unter Torsionsbelastung wurden ebenfalls biomechanisch quantifiziert. Die Vergleichsgruppen umfassten Femora von jeweils 9 jungen WT- und KO-M&#228;usen, 19 alten WT- und 15 alten KO-M&#228;usen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Bei der Analyse der Sdc1-defizienten Tiere konnte gezeigt werden, dass der dynamische sowie der statische E-Modul der Achillessehnen h&#246;her ist als bei dem Wildtyp. Dar&#252;ber hinaus zeigen die Sehnen der j&#252;ngeren M&#228;use einen h&#246;heren Elastizit&#228;tsmodul als die der &#228;lteren M&#228;use des gleichen Genotyps. Die Torsionsmodulwerte der Knochen weisen darauf hin, dass die Femora der Sdc1-Knock-Out-M&#228;use im Vergleich zum Wildtyp eine geringere mechanische Belastbarkeit aufweisen. Zudem zeigen die KO-Femora eine geringere diaphys&#228;re Querschnittsfl&#228;che im Bereich der Sollbruchstelle und eine beeintr&#228;chtigte Trabekelstruktur. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Verlust von Syndecan-1 die Materialeigenschaften von Sehnen und Knochen negativ beeinflusst. Dies l&#228;sst darauf schlie&#223;en, dass die molekulare Funktion des Syndecans an dem Aufbau und der Hom&#246;ostase von Knochen und Sehne beteiligt ist. Ob eine verminderte Expression des Proteins bei degenerativen Pathologien der Sehne und des Knochens eine Rolle spielt, ist noch nicht bekannt und muss noch evaluiert werden. Die Syndecan-1-Expression w&#228;re dann ein m&#246;glicher Parameter zur fr&#252;hzeitigen Diagnose dieser Erkrankungen im Rahmen der Prophylaxe.</Pgraph></TextBlock>
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