<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25dkou247</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dkou247</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou2478</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Der Einfluss der spinopelvinen Parameter f&#252;r die Belastung des Beckenrings &#8211; ein m&#246;glicher Risikofaktor f&#252;r Insuffizienzfrakturen&#63;</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Klimek</Lastname>
          <LastnameHeading>Klimek</LastnameHeading>
          <Firstname>Matthias</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie UKM, M&#252;nster, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Katthagen</Lastname>
          <LastnameHeading>Katthagen</LastnameHeading>
          <Firstname>J. Christoph</Firstname>
          <Initials>JC</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie UKM, M&#252;nster, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Elfert</Lastname>
          <LastnameHeading>Elfert</LastnameHeading>
          <Firstname>Kilian</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Institut f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE), Universit&#228;tsklinikum Essen, Essen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schulte</Lastname>
          <LastnameHeading>Schulte</LastnameHeading>
          <Firstname>Tobias</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie, Universit&#228;tsklinikum St. Josef-Hospital, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Raschke</Lastname>
          <LastnameHeading>Raschke</LastnameHeading>
          <Firstname>Michael</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie UKM, M&#252;nster, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Lodde</Lastname>
          <LastnameHeading>Lodde</LastnameHeading>
          <Firstname>Moritz F.</Firstname>
          <Initials>MF</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie UKM, M&#252;nster, M&#252;nster, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251031</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0634</MeetingId>
        <MeetingSequence>247</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName></MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Biomechanik 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20251028</DateFrom>
          <DateTo>20251031</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>AB36-2518</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die Behandlung von Insuffizienzfrakturen des Beckenrings (fragility fractures of the pelvis, FFP) hat im klinischen Alltag eine hohe Relevanz. Bisheriger Standard der Diagnostik sind die klinische Untersuchung und Schnittbildgebung. Die Wiederherstellung der Mobilit&#228;t und die Schmerzreduktion sind Therapieziele. In Abh&#228;ngigkeit des Frakturtyps erfolgt die konservative oder operative Therapie. Die Indikation und die &#220;berlegenheit einer Therapieform wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Die spinopelvinen Parameter (Pelvic incidence &#91;PI&#93;, Pelvic tilt, Sacral slope, Lumbar lordosis) beeinflussen eine Vielzahl von Pathologien und das postoperative wirbels&#228;ulenchirurgische Outcome im lumbosakralen Bereich. Klinische Daten zeigen, dass der PI bei Patient&#42;innen mit FFP erh&#246;ht ist &#91;4&#93;. Die vorliegende Studie untersucht den m&#246;glichen biomechanischen Einfluss der spinopelvinen Parameter auf die Belastung des Beckenrings.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Anhand eines CT-Datensatzes aus dem Visible Human Project &#91;1&#93; erfolgte die Darstellung eines Beckens mit reduzierter Knochenqualit&#228;t. Die Erstellung des Finite Elemente (FE) Modells entspricht einer bereits ver&#246;ffentlichten Methodik &#91;3, 5&#93;. Nach Konvergenzanalyse wurde den FE-Elementen entsprechend des CT-Datensatzes die Anisotropie des Knochens abgebildet &#91;2, 10&#93;. Es erfolgte die Krafteinleitung und die Darstellung der Normalspannung unter Belastung. In der Simulationsgruppe A erfolgte die Krafteinleitung mittels PI von 51&#176; und in der Gruppe B mittels 64&#176; &#91;4, 7&#93;. Der PI in Gruppe A entspricht dem Wert von asymptomatischen Patient&#42;innen &#62; 60 Jahren und der PI in Gruppe B dem Wert von Patient&#42;innen &#62; 60 Jahren mit FFP. Verglichen wurde jeweils die biomechanische Belastung im linken und rechten Einbeinstand sowie im Zweibeinstand. Die Differenz der Belastung wurde mittels heat map (Differenz beider Gruppen) dargestellt (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Der erh&#246;hte PI von 64&#176; f&#252;hrt im Vergleich zu dem PI von 51&#176; zu einer substantiell erh&#246;hten Belastung sowohl am hinteren als auch am vorderen Beckenring (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Dies trifft sowohl f&#252;r den linken als auch rechten Einbeinstand sowie den Zweibeinstand zu. Interessanterweise ist die Belastung am Beckenring anatomisch dort besonders hoch, wo FFP verlaufen (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />) &#91;6, 9&#93;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass ein erh&#246;hter PI zu einer vermehrten Belastung des Beckenrings dort f&#252;hrt, wo das Auftreten von FFP klinisch beobachtet wird. Ein erh&#246;hter PI scheint einen Risikofaktor f&#252;r das Entstehen dieser Frakturentit&#228;t darzustellen. Dies deckt sich mit Studienergebnissen aus der Literatur - ein erh&#246;hter PI f&#252;hrt zu einer vermehrten Belastung im lumbosakralen &#220;bergang und korreliert mit dem Schweregrad der Spondylolisthese &#91;8&#93;. Die Bedeutung der spinopelvinen Parameter f&#252;r die Diagnostik und Therapie bei FFP sind Gegenstand weiterer Studien.&#34; &#47;&#62;&#60;figcaption&#62;Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass ein erh&#246;hter PI zu einer vermehrten Belastung des Beckenrings dort f&#252;hrt, wo das Auftreten von FFP klinisch beobachtet wird. Ein erh&#246;hter PI scheint einen Risikofaktor f&#252;r das Entstehen dieser Frakturentit&#228;t darzustellen. Dies deckt sich mit Studienergebnissen aus der Literatur - ein erh&#246;hter PI f&#252;hrt zu einer vermehrten Belastung im lumbosakralen &#220;bergang und korreliert mit dem Schweregrad der Spondylolisthese &#91;8&#93;. Die Bedeutung der spinopelvinen Parameter f&#252;r die Diagnostik und Therapie bei FFP sind Gegenstand weiterer Studien.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure width="727" height="725" format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>1</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>