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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Rolle von Knochenmarkfettgewebe in der Frakturheilung: Einfluss des metabolischen Umfelds</Title>
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          <Affiliation>BIH Center for Regenerative Therapies, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Cell &#38; Bone 1</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Knochen ist ein hervorragendes Modell f&#252;r die narbenfreie Heilung, da er nach einer Verletzung seine urspr&#252;ngliche Struktur und Funktion vollst&#228;ndig wiederherstellen kann. Dieser komplexe, hochgradig koordinierte Prozess ist jedoch in bis zu 30&#37; der Frakturen gest&#246;rt, was zu einer verz&#246;gerten Heilung oder einer Pseudoarthrose f&#252;hrt. Weltweit steigt die Pr&#228;valenz metabolischer Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes, welche mit einem zus&#228;tzlichen Risiko f&#252;r eine beeintr&#228;chtigte Knochenheilung einhergehen. Eine potenzielle Ursache sind Ver&#228;nderungen im Knochenmarkfettgewebe (BMAT). W&#228;hrend BMAT traditionell mit einer verminderten Knochengesundheit in Verbindung gebracht wurde, deuten neuere Studien auf eine differenziertere Interaktion zwischen BMAT und dem Knochenstoffwechsel hin. Ver&#228;nderungen im Knochenmarkfettgewebe (BMAT) bei metabolischen Erkrankungen k&#246;nnten die Knochenregeneration durch St&#246;rung osteogener und inflammatorischer Prozesse beeintr&#228;chtigen. Daher untersuchen wir in dieser Studie die Rolle von BMAT und dem sezernierten Adipokin Adiponektin, dessen Spiegel bei &#220;bergewicht systemisch reduziert ist, im Prozess der Knochenregeneration. Insbesondere soll analysiert werden, inwiefern unterschiedliche BMAT-Subtypen die Regeneration beeinflussen und welche zugrunde liegenden Mechanismen diese Effekte vermitteln.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Weibliche C57BL&#47;6N M&#228;use erhielten f&#252;r acht Wochen eine Hochfettdi&#228;t mit 60 kJ&#37; Fettgehalt und 6&#37; Zuckerwasser oder eine Kontrolldi&#228;t. Anschlie&#223;end wurde eine Femur-Osteotomie mit einem 1 mm Spalt durchgef&#252;hrt. Die H&#228;lfte der Tiere wurde dann in der Hochfettdi&#228;t und Kontrolldi&#228;t mit AdipoRon supplementiert, die andere H&#228;lfte war die Kontrollgruppe. Die Knochenheilung wurde mithilfe von mikro-CT und histomorphometrischen Analysen zwei und drei Wochen nach Osteotomie analysiert. BMAT wurde mithilfe von histologischen Schnitten quantifiziert und mittels lipidomics qualitativ evaluiert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Unsere Ergebnisse zeigen, dass die BMAT-Bildung eine physiologische Reaktion auf ein femorale Fraktur ist, insbesondere in Bereichen distal vom Frakturspalt mit eingeschr&#228;nkter N&#228;hrstoffversorgung. In adip&#246;sen M&#228;usen nahm die Anzahl der Adipozyten an der Frakturstelle signifikant zu, was mit einer beeintr&#228;chtigten Knochenregeneration korrelierte. Im Gegensatz dazu f&#246;rderte die Aktivierung der Adiponektin-Signalkaskade die BMAT-Bildung und verbesserte gleichzeitig die Knochenheilung. Diese Verbesserung ging mit morphologischen und molekularen Ver&#228;nderungen im BMAT einher, was auf unterschiedliche Subtypen vom BMAT hindeutet, welche durch Modulation des lokalen metabolischen und parakrinen Milieus den Heilungsprozess beeinflussen k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Knochenmark-Fettzellen zeigen eine metabolische Plastizit&#228;t und k&#246;nnen &#8211; je nach lokalem und systemischem metabolischem Zustand &#8211; sowohl positive als auch negative Effekte auf die Knochenregeneration aus&#252;ben. Diese Ergebnisse unterstreichen die duale Rolle von BMAT f&#252;r die Knochengesundheit und betonen das Potenzial als therapeutisches Ziel zur F&#246;rderung der Knochenheilung bei Patienten mit metabolischen St&#246;rungen.</Pgraph></TextBlock>
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