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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dkou2078</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Der Blutverlust nach pertrochant&#228;rer Femurfraktur ist gr&#246;&#223;er als nach medialer Schenkelhalsfraktur</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Priemel</Lastname>
          <LastnameHeading>Priemel</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Frosch</LastnameHeading>
          <Firstname>Karl-Heinz</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Sporttraumatologie, BG Klinik Hamburg, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Ballhause</Lastname>
          <LastnameHeading>Ballhause</LastnameHeading>
          <Firstname>Tobias Malte</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251031</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Freie Themen 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251028</DateFrom>
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    <ArticleNo>AB30-2298</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Mit &#252;ber 10 Millionen F&#228;llen pro Jahr sind proximale Femurfrakturen eine globale Herausforderung. Prognosen zufolge wird sich die Zahl der proximalen Femurfrakturen durch den demographischen Wandel bis 2050 verdoppeln. Die Frakturen treten typischerweise bei &#228;lteren Menschen auf. Im Zusammenspiel mit Osteoporose erleiden die Patienten bereits bei ebenerdigen Stolperst&#252;rzen schwere Frakturen. </Pgraph><Pgraph>Die Studie soll die Frage beantworten, ob es Unterschiede zwischen geriatrischen Patienten mit medialen Schenkelhalsfrakturen und pertrochant&#228;ren Frakturen bez&#252;glich des Blutverlustes durch die Fraktur und Operation gibt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Es handelt sich um eine retrospektive Studie, die in einem akademischen Traumazentrum der Maximalversorgung durchgef&#252;hrt wurde. Alle Patienten &#252;ber 65 Jahre, welche mit dem ICD-Code &#8222;S72.-&#8220; in den letzten 10 Jahren verschl&#252;sselt worden sind wurden betrachtet. Es wurden Patienten selektiert, welche mittels cephalomedull&#228;rem Nagel operiert worden sind bzw. im Falle von medialen Schenkelhalsfrakturen mit Hemiprothese oder H&#252;fttotalendoprothese. Der initiale H&#228;moglobinwert wurde erfasst bei Krankenhausaufnahme sowie weitere verf&#252;gbare Werte &#252;ber 7 Tage postoperativ. Bei 47&#37; der Patienten lagen zus&#228;tzliche Werte aus Nachuntersuchungen vor. Die statistische Auswertung erfolgte mittels zweiseitiger ANOVA.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Insgesamt wurden 782 Patienten mit medialer Schenkelhalsfraktur und 774 mit pertrochant&#228;rer Femurfraktur eingeschlossen. Das Durchschnittsalter betrug 83,17,9 Jahre und 74,5&#37; waren weiblich. </Pgraph><Pgraph>Bei station&#228;rer Aufnahme betrug der durchschnittliche H&#228;moglobinwert 12,41,9 mg&#47;dl bei Patienten mit medialer Schenkelhalsfraktur und war somit h&#246;her als bei Patienten mit pertrochant&#228;rer Femurfraktur (12,11,7; p&#60;0,0001). Dieser Trend setzte sich auch postoperativ fort und Patienten mit pertrochant&#228;rer Femurfraktur hatten signifikant geringere H&#228;moglobinwerte am ersten und dritten Tag nach der Operation. Ein erster Anstieg war zwischen Tag 4 und 5 zu verzeichnen. Jedoch erreichten die Patienten bei den Nachuntersuchungen (30,38,4 Monate) nicht mehr den urspr&#252;nglichen Hb-Wert, welcher zum Aufnahmezeitpunkt der Fraktur vorlag (p&#60;0,001). Durchschnittlich wurden 0,642,5 Erythrozytenkonzentrate an Patienten mit medialer Schenkelhalsfraktur transfundiert und 0,701,2 an Patienten mit pertrochant&#228;rer Femurfraktur.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Auch wenn die mediale Schenkelhalsfrakturen und pertrochant&#228;re Femurfrakturen oftmals als geriatrische proximale Femurfrakturen zusammengefasst werden, so handelt es sich um unterschiedliche Frakturentit&#228;ten, welche nicht nur chirurgisch unterschiedlich versorgt werden, sondern auch ein unterschiedliches Blutungsrisiko aufweisen. Insgesamt ist der Blutverlust bei den pertrochant&#228;ren Frakturen gr&#246;&#223;er gegen&#252;ber den medialen Schenkelhalsfrakturen. Erkl&#228;rbar ist dies eventuell durch eine Kompression des Frakturh&#228;matom bei den medialen Schenkelhalsfrakturen durch die Gelenkkapsel. </Pgraph></TextBlock>
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