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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Neue Methode zur Isolation humaner ostaler Makrophagen</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2025)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Posterpreise experimentell</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Osteoporose ist die weltweit h&#228;ufigste metabolische Knochenerkrankung und mit erheblicher Morbidit&#228;t assoziiert. Seit der Einf&#252;hrung des Begriffs Osteoimmunologie im Jahr 2000 r&#252;ckt die Interaktion zwischen Entz&#252;ndungsprozessen und dem Knochenstoffwechsel zunehmend in den Fokus der Forschung. Makrophagen spielen dabei eine Schl&#252;sselrolle. Eine spezifische, im Knochen ans&#228;ssige Makrophagenpopulation, die sogenannten Osteomacs, wurde erstmals vor einigen Jahren beschrieben. Ihre Bedeutung f&#252;r den Knochenstoffwechsel ist belegt, ihre Rolle in der Pathophysiologie der Osteoporose hingegen weitgehend ungekl&#228;rt. W&#228;hrend f&#252;r murine Osteomacs bereits ein Isolationsprotokoll existiert, basierend auf dem Maus-spezifischen Makrophagen-Marker F4&#47;80, fehlt bislang eine Methode zur Isolation humaner Osteomacs. Die hier gezeigte neue Isolationsmethode ist eine Erweiterung der Isolation prim&#228;rer Osteoblasten, da in der Literatur gezeigt wurde, dass Osteomacs bei der Isolation von murinen Osteoblasten koisoliert werden und etwa 16&#37; der Zellpopulation ausmachen. Eine zuverl&#228;ssige Isolation dieser Zellen ist essenziell, um ihre Funktion bei der Osteoporose-Entstehung zu untersuchen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Knochenproben wurden aus H&#252;ftk&#246;pfen von Patienten mit Coxarthrose oder Schenkelhalsfraktur nach endoprothetischer Versorgung entnommen. Um eine Kontamination durch Knochenmark-Makrophagen (BMDMs) zu minimieren, wurde das Knochenmark durch wiederholtes Waschen mit Puffer entfernt. Anschlie&#223;end erfolgte ein enzymatischer Verdau mit Kollagenase II und Dispase, wobei alle 15 Minuten die Zellen im &#220;berstand durch Zentrifugation abgetrennt und die verbleibenden Knochenst&#252;cke mit frischer Kollagenase-L&#246;sung erneut inkubiert wurden. Insgesamt wurden 5 Fraktionen gesammelt, wobei die erste verworfen wurde. Die Separation von Osteoblasten und Osteomacs erfolgte mittels magnetischer Zellseparation (MACS) unter Verwendung CD14-markierter Magnetbeads. Die resultierenden Zellfraktionen umfassten eine CD14-negative Population (Osteoblasten) und eine CD14-positive Population (Osteomacs). Nach einiger Zeit in Kultur wurden die Zellen gegen die Oberfl&#228;chenmarker CD14, CD45, CD68, CD86, CD163, und CD209 mit Immunfluoreszenzf&#228;rbung angef&#228;rbt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In der isolierten Zellfraktion konnte eine CD14&#43;- und CD45&#43;-positive Zellpopulation nachgewiesen werden, was auf Makrophagen und somit Osteomacs schlie&#223;en l&#228;sst. Dabei konnte die interessante Beobachtung gemacht werden, dass diese sich h&#228;ufig in langgestreckten, kettenartigen Strukturen mit anderen Osteomacs anordneten (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Des Weiteren waren diese Zellen auch positiv f&#252;r die M1-Makrophagen-Marker CD68, CD86 und CD163. Teilweise konnten auch CD209-positive Zellen, ein Marker f&#252;r M2-Polarisation von Makrophagen, in der Zellkultur beobachtet werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Wir beschreiben hier erstmals eine Methode zur Isolation humaner Osteomacs und zur Charakterisierung ihrer Polarisation. In Folgestudien soll die M1&#47;M2-Polarisation mittels Durchflusszytometrie (FACS) bei gesunden Probanden und Osteoporose-Patienten quantifiziert werden. Die hier vorgestellte Methode erm&#246;glicht weiterf&#252;hrende Untersuchungen zur Bedeutung von Osteomacs im Knochenstoffwechsel und liefert neue Einblicke in osteoimmunologische Mechanismen.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Immunfluoreszenzf&#228;rbung CD14&#43; Osteomacs </Mark1></Pgraph></Caption>
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